Die Zahl der Fahrradfahrer wächst


1. März 2017

Fahrradfahrer

Fahrradrevolution in DIESER Stadt

Fahrrad fahren als Trend? Das wäre bis vor kurzem noch undenkbar gewesen! Aber die Zahlen sprechen für sich...

Da hat man es einmal eilig und dann das: es geht nur millimeterweise vorwärts und man steht – typisch – mal wieder im Stau!

Das Warten kostet Zeit, Geld und richtig Nerven. Man regt sich auf, drückt auf die Hupe und verflucht seine Mitmenschen. Nie wieder, denkt man sich und steht ein paar Tage später wieder im Stau. Dabei wäre Radfahren die Alternative: man muss keinen Parkplatz suchen oder zur Tanke fahren.

Und tatsächlich zeigen neue Zahlen, dass immer mehr Menschen Fahrrad fahren.

Gesteigertes Umweltbewusstsein, Geldprobleme oder doch die Fitness – die Gründe der Fahrradfahrer sind vielfältig.

 

Vorzeigestadt Hamburg

Obwohl die Einwohnerzahl in Hamburg in den letzten sechs Jahren um 70.000 Menschen gewachsen und die Pendleranzahl gestiegen ist, werden die Straßen entlastet, weil ÖPNV-, Car-Sharing-und Fahrradangebote immer beliebter werden. Das berichtete die „Zeit“ und beruft sich auf aktuelle Zahlen des Hamburger Senats. Auf einigen Strecken ist die Nachfrage sogar so groß, dass das Angebot nicht mehr ausreicht und neue Züge beschafft und eingesetzt werden müssen.

Die Zahlen entwickeln sich in die gewünschte Richtung – trotzdem gibt es noch zu viele Autos auf den Straßen und zu wenig Maßnahmen, um den Fahrradverkehr zu unterstützen.

 

Fahrradfahrer müssen sich erst abstrampeln, bevor sie abbiegen können

Auf manchen Strecken gibt es keine Fahrradwege oder sie sind so schmal gebaut, dass Fußgänger und Fahrradfahrer um die Flächen konkurrieren und Fahrradfahrer wütend werden: diejenigen, die in eine andere Straße wollen, müssen häufig mehrere hundert Meter in die falsche Richtung trampeln, bevor sie endlich abbiegen können.

Der Druck auf die Regierenden wächst – die Klimaschutzziele stehen in weiter Ferne und die Deadline in greifbarer Nähe. Das mögliche Verbot von umweltschädlichen Dieselautos oder die Sperrung und Verkehrsberuhigung  von zentralen Straßen wie „Unter den Linden“ in Berlin heizen die Diskussionen über Klinaschutz an. Dabei sind es nicht nur Verbote, die Klimaferkel aufs Rad locken, sondern auch der weitere Ausbau von Fahrradwegen. In Nordrhein-Westfalen besipielsweise sollen sie bald die Ballungszentren des Landes verbinden und sich über hundert Kilometer erstrecken.

Die Revolution auf zwei Rädern, das zeigen Städte wie Hamburg, kommt geradewegs auf uns zugerollt…