Regionalverband holt Kommunen ins Boot

15. Oktober 2014
Angesichts des ehrgeizigen Ziels, bis 2050 die komplette Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen, will der Regionalverband FrankfurtRheinMain Kräfte und Know How bündeln. Er bittet seine Mitgliedskommunen an einen Tisch.

Energie aus der Region für die Region

Dem Regionalverband gehören 75 Kommunen und die Kreise Groß-Gerau, Hochtaunus, Main-Kinzig, Main-Taunus, Offenbach und Wetterau an. Es sollen nun Strategiegruppen gebildet werden, denen Experten angehören.
Ziel ist ein Verbund, in dem sich große Energieverbraucher aus der Region mit heimischer Energie aus Wind, Sonne und Biomasse beliefern lassen. Bisher fließe viel Geld für Öl und Gas aus der Stadt an weit entfernte Lieferanten, sagte Expertin Wiebke Fiebig. Die Region könne profitieren, wenn sie mehr Energie nach Frankfurt liefere.

Ohne Energiesparen geht es nicht

Noch ungenutzte Potenziale sieht Stüve in der Wind- und Sonnenenergie sowie in der verstärkten Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung, etwa in Biogaskraftwerken an Kläranlagen. Für Strom aus Sonne müssten noch viel mehr Kollektoren auf die Dächer - "da werden wir auf Private zugehen müssen."
Ohne Energiesparen werde es allerdings nicht gehen: Eine Halbierung des Energieverbrauchs halten Experten für nötig. Dies könne vor allem durch bessere Wärmedämmung oder Nutzung von

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