Länder und Kommunen kommen beim Sparen voran
einer neuen Studie von PricewaterhouseCoopers (PwC).
Aus Sicht der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft haben außergewöhnlich hohe Steuereinnahmen und extrem niedrige Zinsen zu dieser Situation geführt. Dies dürfe aber nicht dazu führen, dass Länder und Kommunen in ihren Sparanstrengungen nachlassen, warnen die PwC-Experten.
Auf Investitonen zu verzichten, ist keine Lösung
„Sie sollten die aktuell günstigen Rahmenbedingungen nutzen, um Spielräume für die Bewältigung des demografischen Wandels zu schaffen“, sagt Norbert Winkeljohann, Sprecher des Vorstands von PwC Deutschland.
Die Berater warnen in ihrer Studie davor, dass viele Länder und Kommunen nicht mehr genug in den Bau von Straßen und den Erhalt öffentlicher Gebäude investieren. Das könne dazu führen, dass die Kosten später höher ausfallen.
Außerdem werde der Verlust an Wirtschaftskraft größer. Die Auswertung der gesammelten Finanzdaten habe zudem gezeigt, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen hohen Sozialausgaben und niedrigen Sachinvestitionen – etwa in die kommunale Infrastruktur – gibt.