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  3. Wettbewerb: Welche Kommune führt beim PV-Ausbau?
Arbeiter auf Dach installieren PV-Anlage
Immer mehr PV-Anlagen entstehen - auch auf Dächern.
© AdobeStock

Photovoltaik

Wettbewerb: Welche Kommune führt beim PV-Ausbau?

von Gudrun Mallwitz
Chefreporterin | KOMMUNAL
21. Februar 2023
Wer liegt gerade vorn beim Photovoltaik-Ausbau? Und: Wo liegt meine Kommune überhaupt bei der PV-Leistung? Kommunen in ganz Deutschland können sich - kostenfrei - an einem spannenden Ranking beteiligen. Es winken Zertifikate in drei Kategorien: Großstadt, Stadt und Gemeinde. So funktioniert der sogenannte Wattbewerb!

Das bayerische Ingolstadt macht mit, Chemnitz in Sachsen und Oldenburg im Norden, aber auch Gemeinden wie Schmitten in Hessen und Falkenberg in Bayern. "Inzwischen beteiligen sich 342 Städte und Gemeinden am Wattbewerb", sagt Helmut Göbel vom Organisationsteam. Wattbewerb - was ist das? In dem Wort steckt die Energieleistungs-Einheit Watt und ein Wettbewerb. Beides passen wunderbar zusammen, finden die Ausrichter. Der Wattbewerb soll Kommunen dazu animieren, sich beim Photovoltaik-Ausbau zu vergleichen - und sie dazu motivieren, dabei aufs Tempo zu drücken. Gewinnerin ist, wer im Wettbewerbszeitraum am meisten kWp-Leistung (Kilowatt Peak) je Einwohner zugebaut hat. "Bis zum Jahr 2030 brauchen wir 100 Prozent Erneuerbare Energien, damit Deutschland seine Zusagen zur Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5°C aus dem Pariser Klimaschutzabkommen einhalten kann" - werben die Veranstalter des Wattbewerbs dafür. "Unser Ziel ist es, die Energiewende in Deutschland durch exponentiellen Ausbau von Photovoltaik zu beschleunigen", sagt Göbel. Er fügt hinzu: "Ein konzentriertes Ausbauprogramm für Photovoltaik ist auch ein lokales Konjunkturprogramm."

Wattbewerb - Wettbewerb läuft mehrere Jahre

Gestartet wurde das Klimaschutz-Projekt am 21. Februar 2021. Damals waren zum Wattbewerb zunächst nur Städte zugelassen. Seit 1. Januar 2022 können auch Gemeinden teilnehmen. Es wird noch eine Zeitlang laufen. "Ausgehend von den Ausbaugeschwindigkeiten der letzten Jahre schätzen wir die Laufzeit des Spiels auf drei bis vier Jahre", so die Organisatoren. "Je schneller es endet, desto früher haben wir unsere Ziele beim Klimaschutz erreicht."

Und wer steckt hinter dem Projekt? "Wir sind inzwischen eine Gruppe von 15 Leuten, die den Wattbewerb organisieren, unentgeltlich im Ehrenamt, sagt Helmut Göbel vom Orga-Team. Alle parteiunabhängig, nur Göbel engagiert sich bei den Grünen im Ortsvorstand in Unterschleißheim. Und alle stecken viel Arbeit in den Wattbewerb.  "Die Energiewende kommt nicht von selbst", betont Göbel. "Wir brauchen dafür ein bürgerschaftliches Engagement. Zu Industrie, Politik und Handwerk, die alle ihren Beitrag leisten."

Helmut Göbel Wattbewerb

Ein konzentriertes Ausbauprogramm für Photovoltaik ist auch ein lokales Konjunkturprogramm."

Helmut Göbel vom Orga-Team Wattbewerb

Es soll auch Spaß machen: Mit einem spielerischen Ansatz will der Wattbewerb das Konkurrenzdenken zwischen Städten und Gemeinden entfachen. Welche Gemeinde, welche Kleinstadt und welche Großstadt schafft den größten Photovoltaik-Zubau pro Einwohner? 

So funktioniert der Wattbewerb

  • Die erste Runde von Wattbewerb läuft, bis die erste Großstadt die installierte PV-Leistung je Einwohner verdoppelt hat. Sobald sie die Kapazität verdoppelt hat, wird das Spiel angehalten und es gibt für die drei Kategorien jeweils einen Gewinner, der bekommt ein Zertifikat. Die Verdopplung des Startwerts ist aber nur eine Zwischenetappe. Das Spiel startet dann in die nächste Runde.

  • Es gibt drei Kategorien: Großstädte, Städte und Gemeinden. Kreise oder Gemeindeverbünde können vorerst nicht bei Wattbewerb mitmachen. Eingegeben werden muss der Gemeindeschlüssel.
  • Verliehen werden auch Quartalawards.
  • Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin der Gemeinde, einer übergeordnete Verwaltungseinheit oder der zuständigen Klimaschutzstelle registriert sich für die Teilnahme. Wichtig: Sie muss dazu von der Gemeinde  beauftragt sein. Wie die Entscheidung der Gemeinde legitimiert ist, wird von Wattbewerb nicht überprüft. Wichtig ist auch, dass die Kommune den Beschluss zur Teilnahme innerhalb der Verwaltung abstimmt, an alle maßgeblichen Mitarbeiter kommuniziert und gerne Wattbewerb in die Energiewendestrategie integriert. Kommunen mit einem politischen Teilnahmebeschluss setzen nach  Einschätzung der Wattbewerbs.-Organisatoren später  ihre Konzepte entschlossener um.
  • Wie die Entscheidung der Kommune legitimiert ist, wird von Wattbewerb nicht überprüft.
  • Ein späterer Einstieg bedeutet keine Nachteile in Bezug auf die Siegchancen oder das Ranking bei Wattbewerb, da die Startwerte immer zum Stichtag 21.02.2021 ermittelt werden.
  • Für die teilnehmenden Kommunen wird die gesamte im Gemeindegebiet installierte Nennleistung der Photovoltaik in kWp auf Basis der offiziellen Daten des Marktstammdatenregisters (MaStR) wöchentlich und automatisch durch die Plattform ermittelt und dargestellt. Das ist ein großer Vorteil für Kommunen, da sie sich nicht selbst um die Datenermittlung kümmern müssen. D
  • Die Kommunen profitieren von den  grafischen Inhalten und Vorlagen, die Wattbewerb bereitstellt. Entwickelt wurde der Content von Studierenden des Instituts für Mediendesign der Hochschule Salzgitter.
  • Ziel ist es auch, dass Kommunen sich vernetzen - über das „Forum Wattbewerb“.

Wie finanziert sich der Wattbewerb?

"Wir finanzieren uns durch Spenden und Mitglieder des Vereins zahlen einen Jahresbeitag", erklärt Helmut Göbel vom Organisationsteam. Für die Teilnahme muss eine Kommune aber nicht Mitglied werden.Unterstützt wird der Wattbewerb von Fossil Free Karlsruhe, Parents for Future Germany, Fridays for Future Deutschland und Scientists for Future Deutschland.

Ranking Kommunen aktuell Screenshot Wattbewerb PV-Leistung
So sieht das Wattbewerb-Ranking derzeit aus. Ein Ausschnitt.

Wer liegt derzeit vorn beim Wattbewerb?

Und wer liegt momentan im Ranking? Die Stadt Gütersloh führt und liegt beim Ausbaugrad bei  40 Prozent. Bei den Städten unter 100.000 Einwohnern führt aktuell die Stadt Aichach in Bayern, bei den Gemeinden liegt die Gemeinde Falkenberg in Niederbayern vorn. Es ist eine Berg- und Talfahrt: "Meine Nachbargemeinde Neufahrn im Landkreis Freising  belegte lange Zeit Platz 1", erzählt Göbel."2021 wurde dort eine sehr große Flächenanlage installiert. Aber inzwischen ist sie abgerutscht auf Platz 7. Das Gute daran: Man kann sich nicht auf dem ausruhen, was man erreicht hat. "Abgerechnet wird zum Schluss", sagt Göbel.

Lippstadt als Beispiel

Als eine der ersten Kommunen hatte sich die Stadt Lippstadt in Nordrhein-Westfalen am Wattbewerb beteiligt  und bekam einen Quartals-Award Die 73-000-Einwohner-Stadt im Kreis Soest startete  im Februar 2021 im Wettbewerb mit der Gesamtzahl von 1.535 PV-Anlagen und einer installierten Leistung von etwa 25 Megawattpeak. Zum Beispiel Lippstadt!

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Fotocredits: privat, Screenshot von Homepage
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