Auch die Umwelt profitiert von der Strecke

DEUTSCHE BAHN: AB DEZEMBER ERSTE WAHL ZWISCHEN BERLIN UND BAYERN

25. Oktober 2017
Am 10. Dezember beginnt zwischen Berlin und München ein neues Zeitalter des Bahnfahrens. Mit Eröffnung der Schnellfahrstrecke quer durch den Thüringer Wald sinkt die Reisezeit zwischen den beiden Metropolen radikal.

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Die Hochgeschwindigkeitsstrecke ist Teil des größten Infrastrukturprojekts der DB, 1991 als „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8“ beschlossen. Laut DB-Angaben steht damit die größte Angebotsverbesserung in der Unternehmensgeschichte bevor. Dreimal täglich werden ICE Sprinter Spree und Isar in unter 4 Stunden miteinander verbinden. Ein Geschäftstermin ist dann auch mit der Bahn bequem ohne Übernachtung möglich. Täglich um 6, 12 und 18 Uhr starten die 300 km/h schnellen ICE-Züge in Berlin beziehungsweise München. Unterwegs halten sie nur in Halle, Erfurt und Nürnberg. Ergänzend zum Sprinter- Angebot sind im Stundentakt weitere ICE-Verbindungen mit mehr Zwischenhalten geplant, unter anderem in Lutherstadt Wittenberg, Bitterfeld, Leipzig, Coburg, Bamberg und Erlangen. Die Fahrzeit dieser Züge verkürzt sich zwischen Berlin und München um 90 Minuten auf 4:30 Stunden. Die Voraussetzungen sind also ideal, um zahlreiche Neukunden von der umweltfreundlichen Bahn zu überzeugen. Heute ist hier das Flugzeug noch stärkstes Verkehrsmittel. Die Bahn rechnet zwischen Berlin und München aufgrund der enormen Reisezeitverkürzung mit einer Verdopplung ihrer Fahrgastzahlen – auf 3,6 Millionen pro Jahr. Erfüllt sich das, hätte sie sich die Marktführerschaft auf dieser wichtigen Verkehrsachse erkämpft. Neben den Reisenden profitiert so auch die Umwelt von der neuen Schnellfahrstrecke. Mehr Informationen unter: www.bahn.de/neue-Strecke.

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