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Helfen - aber wie?

4. August 2015
Immer mehr Flüchtlinge kommen in die deutschen Kommunen. Die Unterbringung wird für zahlreiche Gemeinden mehr und mehr zur Herausforderung. Werner Helleckes, Geschäftsführer des Unternehmens Domus empfielt: langfristiges Bauen statt kurzfristiger Containerlösungen.

Werner Helleckes © Domus-Kompakt

Die eigentliche nachhaltige Frage aber muss doch lauten: Was tun, wenn die Flüchtlinge erst anerkannt sind und langfristig bleiben? Dann braucht es wieder Wohnungen. Städten und Gemeinden kann ich daher nur raten, schon heute an morgen zu denken und von vorneherein auf Wohnungsbau zu setzen. Zugegeben: klassische „Stein auf Stein Lösungen“ dauern in der Bauphase zu lange und sind auch ziemlich teuer und wenig flexibel. Häuser in hochgedämmter Fertigbauweise (U-Wert von 0,141) hingegen haben nicht nur finanzielle Vorteile, sondern vor allem auch den Vorteil, dass sie variabel gestaltbar und einsetzbar sind. Werden zu einem späteren Zeitpunkt weniger Plätze für Asylbewerber benötigt, lassen sich diese mit minimalen baulichen Veränderungen in normale 3- Zimmer Wohnungen umwandeln, oder auch umgekehrt. Kommunen haben hier die Chance, „normalen Wohnraum“ im Mehrfamilienhausbereich zu unschlagbaren Preisen zu schaffen. Nebenbei erfüllen die tragenden Wände die höchst mögliche Brandschutzklasse F 90. Zudem lassen sich diese Häuser innerhalb weniger Wochen errichten –in der Regel in maximal zehn Wochen.
Da die Bauweise von Domus Kompakt die Anforderungen gemäß Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) erfüllt, kann Domus Kompakt schnellen Wohnraum für die Kommunen gefördert erstellen. Speziell in NRW gibt es seit kurzem ein hochinteressantes Wohnraumfördermodell durch die NRW-Bank, dass Domus Kompakt ermöglicht gewünschten Wohnraum für „Menschen auf der Flucht“ zu bauen und diesen dann an die Kommunen zu den Mietpreisobergrenzen (Sozialmiete) langfristig zu vermieten. Ein Mietmodell verhindert die Notwendigkeit einer Ausschreibung eines Bauprojekts.

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