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Onboarding ist ein Must-have für Kommunen!

27. April 2022
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Warum es sich Organisationen nicht mehr leisten können, auf einen professionellen Onboarding-Prozess zu verzichten, erläutern Marc Beys, Lena Ottersbach und Melina Schmechta.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag mit den vielen neuen Eindrücken? Wissen Sie noch, wie unbekannt und ungewohnt Ihnen vieles vorgekommen ist? Wie wurden Sie begrüßt? Wie war Ihr Arbeitsplatz vorbereitet? All das gehört zu einem professionellen Onboarding.

Der demografische Wandel, der Fachkräftemangel, die Digitalisierung und der Wertewandel gehören zu den großen Herausforderungen für die kommunalen Arbeitgebenden. Viele erfahrene Beschäftigte scheiden in den nächsten Jahren aus dem Erwerbsleben aus. Gleichzeitig gibt es in nahezu allen Segmenten einen Mangel an Beschäftigten. Dadurch wurde die Position der Bewerbenden auf dem Arbeitsmarkt gestärkt. Vor allem gut ausgebildete Kandidatinnen und Kandidaten können so aus einer Vielzahl von Stellenausschreibungen die für sie interessanteste Stelle auswählen. Zusätzlich beeinflusst die im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten gestiegene Wechselwilligkeit von Mitarbeitenden die personelle Ausstattung.

Werden die Recruiting-Prozesse erfolgreich mit Stellenbesetzungen abgeschlossen, warten weitere Herausforderungen auf die Arbeitgebenden. Die neuen Mitarbeitenden müssen nahtlos in das Onboarding überführt werden, um professionell in die Organisation und deren Kultur integriert und eingearbeitet werden zu können. Schließlich soll vermieden werden, dass sich neue Teammitglieder bis zum Ende der Probezeit oder sogar vor dem Vertragsbeginn nochmals anders entscheiden und die Arbeitsstelle wechseln.

Der Onboarding-Prozess gliedert sich in drei Phasen: die Vorbereitungs-, die Orientierungs- und die Integrationsphase. Eine strukturierte Umsetzung des Prozesses trägt dazu bei, das Risiko von Abgängen neu eingestellter Personen zu reduzieren. Gleichzeitig sind diese Beschäftigten schneller arbeitsfähig, fühlen sich besser integriert und bauen besonders schnell eine Bindung zu ihrem neuen Arbeitgebenden auf. Ein strukturierter Onboarding-Prozess unterstützt zudem eine attraktive Arbeitgebendenmarke.

Was genau Onboarding bedeutet und warum es heute ein Must-Have für Kommunen ist, wird im KGSt®-Bericht 02/2022 beschrieben. Zusätzlich sind praktische Handlungshilfen, Maßnahmen und kommunale Beispiele enthalten, die sich nach Anpassung auf die individuellen Anforderungen für die eigene Organisation umsetzen lassen.

 

Marc Beys ist Referent im Programmbereich Personal­management der KGSt.

Marc Beys

Lena Ottersbach ist Referentin im Programmbereich Personal­management der KGSt.

Lena Ottersbach

Melina Schmechta ist Referentin im Programmbereich Personal­management der KGSt.

Melina Schmechta

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