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  3. Waldbrandvorsorge in Kommunen: 8 Maßnahmen für besseren Schutz
Waldbrände werden zur akuten Gefahr – wie sich Kommunen in ländlichen Regionen besser wappnen können
Waldbrände werden zur akuten Gefahr – wie sich Kommunen in ländlichen Regionen besser wappnen können
© Juliane Baumann

Tipps für Kommunen

Waldbrandvorsorge in Kommunen: 8 Maßnahmen für besseren Schutz

28. Juni 2025
Waldbrände werden zur akuten Gefahr – auch in Deutschland. Besonders Kommunen im ländlichen Raum müssen sich besser wappnen. Expertin Juliane Baumann hat acht praxisnahe Tipps für Städte und Gemeinden, wie sie ihre Wälder und Bürger besser schützen können – von Brandschutzstreifen bis zur Bürgerbeteiligung.

1. Kooperation ist der Schlüssel

Trockenheit, Dürre und Wind sind ein gefährliches Trio. Kommunen, Waldbesitzer und Forstbetriebe sollten gemeinsam Schutzkonzepte entwickeln. Nur wenn alle Akteure an einem Tisch sitzen, lassen sich großflächige Waldbrände effektiv verhindern.

2. Sicherheitszonen rund um Siedlungen

Brandhemmende Zonen von mindestens 100 Metern rund um gefährdete Wohngebiete schaffen Raum für Feuerwehr und Katastrophenschutz – und verhindern, dass sich Flammen auf bewohnte Areale ausbreiten.

3. Wälder widerstandsfähiger machen

Laubmischwälder brennen seltener – und erholen sich schneller. Eichen treiben nach Bränden wieder aus. Im Gegensatz dazu erhöhen Monokulturen aus Kiefern oder Fichten das Brandrisiko massiv. Eine Umstrukturierung der Wälder ist langfristig unerlässlich.

4. Totholz in Siedlungsnähe entfernen

Totholz ist ökologisch wertvoll – aber auch brandgefährlich. Besonders in der Nähe von Häusern oder Straßen sollte es entfernt werden, um die Entstehung und Ausbreitung von Feuern zu verhindern.

5. Waldbrandriegel und Wundstreifen schaffen

Entlang von Wegen und Straßen helfen gezielte Schneisen – sogenannte Wundstreifen – und mit Laubbäumen bepflanzte Waldbrandriegel dabei, das Feuer aufzuhalten. Sie wirken als natürliche Barrieren gegen Flammen.

6. Auf die richtige Bepflanzung achten

Buschige Vegetation brennt schneller als alter Baumbestand. Kommunen sollten daher auf eine parkähnliche Gestaltung mit offenen Grünflächen setzen. Das reduziert das Brandrisiko und stärkt zugleich die Artenvielfalt.

7. Waldweide wiederbeleben

Ziegen, Schafe und Schweine im Wald? Was früher Tradition war, könnte wieder zur Lösung werden: Die Tiere reduzieren Unterwuchs und Brennmaterial – und machen so den Wald brandsicherer.

8. Bürger aktiv einbinden

Auch private Grundstücke zählen: Kein brennbares Material direkt am Haus, saubere Dachrinnen, Gießen im Sommer – all das hilft. Doch ohne gute Kommunikation verpufft das Potenzial. Die Kommune muss informieren, motivieren – und mit gutem Beispiel vorangehen.

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