Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. Autonomes Fahren auf kommunalen Testfeldern

Autonomes Fahren auf kommunalen Testfeldern

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
28. Februar 2018
Autonomes Fahren könnte den Verkehr in den Ballungsräumen entzerren, die Infrastruktur entlasten und ganz besonders Abgase vermindern. Bei der möglichst zeitnahen Realisierung dieses neuartigen Verkehrs helfen auch die Kommunen mit. In sieben Städten gibt es aktuell Testfelder, die uns in die Zukunft der Mobilität führen sollen. Das größte befindet sich in Düsseldorf.

Das größte Testfeld für autonomes Fahren befindet sich in Düsseldorf. Dort werden ab Juni fünf bis sechs autonom fahrende Autos im Straßenverkehr unterwegs sein. Ihre Route führt sie über zwei Autobahnen, das städtische Straßennetz, durch einen Tunnel und in ein Parkhaus. Zur Sicherheit wird immer ein Fahrer an Bord sein, der im Ernstfall eingreift. „Assistenzsysteme wie Einparkhilfen, Abstandsregler oder Spurhalteassistenten kennen viele“, sagt der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Um den Verkehr aber noch sicherer und effizienter zu machen, benötigen wir weitere Schritte: Eine gute Vernetzung mit der Infrastruktur ist eine große Unterstützung für automatisiertes Fahren. Unser Landesbetrieb leistet einen wichtigen Beitrag, damit NRW Vorreiter bei der Mobilität 4.0 wird.“

Autonomes Fahren braucht autonome Kommunikation

Dafür werden seit Juni 2017 Sensoren und Sender an Verkehrsschilder und -anlagen angebracht. Getestet wird die Kommunikation der autonomen Autos mit Mess- und Steuerstellen sowie Satelliten. Verbindung besteht über W-Lan oder Mobilfunk. „Voraussetzung für das automatisierte Fahren sind detaillierte und aktuelle Informationen über die Umgebung des Fahrzeugs", sagt Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin vom Landesbetrieb Straßen.NRW. "Dabei geht es nicht nur um die bordeigene Sensorik und die Orientierung mit Hilfe einer hochauflösenden Karte, sondern auch um den Informationsaustausch mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur wie Ampeln oder Geschwindigkeitsbegrenzungen – und dazu werden wir in den nächsten zwei Jahren wichtige Erkenntnisse gewinnen. Sie werden dazu beitragen, das automatisierte Fahren auf sichere Daten-Füße zu stellen." Bei den Testfahrten sollen auf der Route gleichzeitig 750 Privat-Pkw fahren. Geschwindigkeit und Route der autonom fahrenden Fahrzeuge soll währenddessen jederzeit angepasst werden können, um Staus und Unfälle zu vermeiden. Das Projekt mit dem Titel KoMo:D - Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf läuft über 25 Monate und kostet 14,85 Millionen Euro. Einen Teil der Kosten übernimmt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Weitere Testfelder für autonomes Fahren

Weitere Projekte für autonomes Fahren unterstützt das BMVI in Berlin, Braunschweig, Dresden, Hamburg, Ingolstadt und München. In Dresden werden beispielsweise die Potentiale autonom fahrender Autos für ländliche Gebiete erforscht. Im Besonderen geht es um die Befriedigung von Bedürfnissen weniger mobiler Bevölkerungsgruppen wie Senioren, Kranke und Behinderte. Aber auch um die Potentiale bei der Erfüllung von Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. In Berlin soll getestet werden, ob eine Software lernen kann Abweichungen im Straßenverkehr zu erkennen, die die in autonomen Fahrzeugen genutzten HD-Karten nicht abbilden. Zu den Abweichungen könnten neue Fahrstreifenverläufe durch Umbau, temporäre Schäden am Straßenbelag oder Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer gehören.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Rebecca Piron

  • Messe KOMMUNAL
    Branchentreff

    Die Messe KOMMUNAL 2026: Wo Kommunen Antworten finden

    von Rebecca Piron
  • Magistrat und Mitarbeiter der Stadt Heusenstamm beteiligen sich am Aktionstag "Kommunen am Limit"
    Kommunalfinanzen

    "Kommunen am Limit": Der Protest und die Reaktion aus Bund und Ländern

    von Rebecca Piron
  • Der kommunale Finanzreport 2025 zeigt strukturelle Probleme, die dringend behoben werden müssen.
    Analyse von Finanzexperten

    Kommunale Finanzkrise: Warum Geld allein nicht reicht

    von Rebecca Piron

Lesen Sie auch...

  • Verkehrsversuch

    Tempo 30 erprobt: Wie Kommunen ihre Spielräume nutzen können

    von Dorothea Walchshäusl
  • Verkehrsrecht

    Urteil: Freiburg darf Gehweg-Parkplätze streichen

    von Rebecca Piron
  • Infrastruktur

    Straßenausbaubeiträge: Vorstoß gescheitert – Finanzierungsproblem bleibt

    von Rebecca Piron

Neuester Inhalt

  • Ministerpräsidentenkonferenz

    Kommunen reagieren enttäuscht auf Finanzreform

    von Gudrun Mallwitz
  • Hitzeschutz

    Cool bleiben - mit Konzept: Kommunen im Hitzesommer

    von Silke Böttcher
  • Strafen drohen

    Kommunen schränken Wasserentnahme ein

    von Gudrun Mallwitz

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp