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  1. Praxis
  2. Sicherheitskonzepte
  3. Fördermittel für Einbruchschschutz aufgestockt
Sicherheit vor Einbrüchen wird immer wichtiger
© Fotolia: AA+W

Fördermittel für Einbruchschschutz aufgestockt

21. August 2018
Die Deutschen sehnen sich nach Sicherheit: Das zeigt die anhaltend hohe Nachfrage nach Fördermitteln für den Einbau von Alarmanlagen und Schutz. Deshalb hat das Bundesministerium für Bau und Heimat die Fördermittelsumme für dieses Jahr erhöht.

Wer sich in seinen eigenen vier Wänden nicht sicher fühlt und in ständiger Angst lebt, dass in sein Haus eingebrochen werden kann - verliert das Vertrauen in den Staat

Die Folge: Politikverdrossenheit steigt. Und die Lebensqualität sinkt rapide.

Sicherheit vor Einbrüchen: Fördermittel aufgestockt

Um das Sicherheitsempfinden der Bürger zu erhöhen, haben KfW und BMI (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) deshalb 65 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Die Zuschüsse können von Mietern sowie Vermietern von Immobilien beantragt werden, wenn sie ihr Haus einbruchsicher machen wollen.

Das Geld können die Antragsteller für Alarmanlagen, dickere Fenster oder Türen verwenden. Für die ersten 1000 Euro einer Investition gibt es von der KfW bis zu 200 Euro dazu. Die Mindestinvestitionssumme liegt bei 500 Euro. Maximal werden 15.000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst.

Private Bauherren und Mieter können einen Online-Förderantrag im Portal der KfW stellen und erhalten innerhalb kürzester Zeit einen Ausblick auf den Erfolg ihres Antrags.

Neben der Sicherheit wird auch die Barrierefreiheit wichtiger

Die Gesellschaft altert. Doch alte oder behinderte Menschen müssen eigentlich in einer für sie gerechten Umgebung wohnen. Ist dies nicht der Fall, müssen sie häufig Pflegehilfe in Anspruch nehmen oder in ein Altersheim ziehen - beides keine schönen Aussichten.

Damit die Betroffenen ihre Immobilie umrüsten können, stellt das Ministerium nun auch 75 Millionen Euro dafür bereit. Die Anträge hierfür können ab sofort eingereicht werden.

"Bei allen Maßnahmen, vor allem im Wohnungsnotbestand, müssen wir insbesondere die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland beachten. Dies gilt ebenso für das hohe Bedürfnis nach Sicherheit in der Bevölkerung", erklärt Seehofer die Förderung.

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