Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. Diese Stadt geht völlig neue Wege im Nahverkehr
Nicht jeder fährt gerne Bus und Bahn, andere nutzen lieber das Auto oder radeln - in Augsburg lassen sich mit einer Flatrate nun erstmals alle Methoden miteinander verbinden - zum Festpreis!
Nicht jeder fährt gerne Bus und Bahn, andere nutzen lieber das Auto oder radeln - in Augsburg lassen sich mit einer Flatrate nun erstmals alle Methoden miteinander verbinden - zum Festpreis!
© 123rf

Diese Stadt geht völlig neue Wege im Nahverkehr

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
7. Oktober 2019
Das klingt doch verlockend. Morgens die Frühsonne nutzen und mit dem Rad das erste Stück zur Arbeit fahren, dann aber doch in der Stadt auf Carsharing umsteigen. Und nachmittags mit dem Bus wieder heim. Bisher bedeutet das: Viele Apps nutzen, oftmals bezahlen, immer wieder Grundgebühren und wann wo und was am sinnvollsten ist, ist ohnehin kaum ersichtlich. Augsburg will das nun ändern. Mit einer Flatrate für alle Fortbewegungsmittel. Die Stadtwerke machen es möglich. Ein Modell zum Nachahmen!

Im November soll es losgehen mit der Flatrate für den Nahverkehr. Zum unglaublich günstigen Preis von nur 79 Euro. Für diesen Preis sollen die Augsburger künftig einen Monat lang alle Angebote für den Nahverkehr der Stadtwerke nutzen können. Das sind aktuell Leihräder, Autos im Carsharing Angebot sowie Busse und die Straßenbahn in der Stadt. Es ist das deutschlandweit erste Angebot dieser Art. 

Das bieten die beiden Flatrates für den Nahverkehr 

Flatrate Nummer eins für den Nahverkehr kostet 79 Euro und bietet unbegrenzten Zugang zu Bussen und Straßenbahnen sowie eine halbe Stunde pro Tag Zugriff auf die Leihräder. Außerdem sind 15 Stunden im Monat Carsharing mit maximal 150 Kilometern drin. Wem das zu wenig ist, der kann die teurere Flatrate für den Nahverkehr zum Preis von 109,- Euro im Monat nutzen. Hier gibt es dann beim Rad keinerlei Beschränkungen, beim Auto ebenfalls keine Kilometerbegrenzung, aber eine maximale Nutzzeit von 30 Stunden im Monat. 

Mit dem neuen Angebot vernetzen die Stadtwerke ihre bisherigen Angebote. Bisher musste jedes Angebot einzeln gebucht werden. Wer alle Angebote nutzte, zahlte deutlich mehr als die gut 100 Euro im Monat. Das Angebot an Carsharing-Fahrzeugen für den Nahverkehr kann sich in Augsburg übrigens inzwischen sehen lassen. Es gibt mittlerweile 176 Carsharing-Autos und rund 150 Fahrräder in der Innenstadt. 

Die Nutzung im Nahverkehr soll dank App einfacher werden

Wenn die Stadtwerke von "völlig neuen Wegen im Nahverkehr sprechen" und davon, dass "die Zukunft im Nahverkehr eingeleitet wird", dann hat das durchaus Gründe. Denn Augsburg ist nicht nur die erste Stadt in Deutschland, die ab November einen solchen Flatrate-Dienst im Nahverkehr hat. Sie will zudem auch technisch massiv aufrüsten. Künftig sollen sich Fahrgäste mit dem Smartphone beim Einsteigen in ein Stadtwerke-Fahrzeug registrieren können. Im Hintergrund rechnet die App alle Fahrten eines Monats zusammen und errechnet den günstigsten Preis. Sprich, der Fahrgast kann sich am Ende des Monats jeweils einzeln entscheiden, ob sich für ihn die 79 oder die 109 Euro Flatrate eher lohnt. 

Zum Start des Angebots im kommenden Monat ködern die Stadtwerke die Kunden mit einem weiteren Angebot für das Angebot im Nahverkehr. Wer jetzt ein Abo abschließt, bekommt einen Gratis-Monat geschenkt. Diese Aktion wird übrigens vom bayerischen Verkehrsministerium aus Mitteln für die Luftreinhaltung finanziert. Mit dem Gratis-Monat wolle man die Fahrgäste zum Umsteigen animieren, heißt es dort. Für diesen Gratis-Monat gibt es allerdings Einschränkungen, so darf etwa der Kunde bisher noch nicht Inhaber eines Abos gewesen sein. 

Eine zusätzliche Aktion plant die Stadt für Senioren. Wer seinen Führerschein freiwillig abgibt, soll für ein Jahr ein Abo für Bus und Bahn geschenkt bekommen. Die Aktion gab es schon einmal im Frühjahr. Nach Angaben der Stadtwerke gaben damals mehrere hundert Senioren ihren Führerschein ab. 

Nahverkehr beitragsfrei? Das sind die Auswirkungen auf Kommunen!

Der ländliche Raum soll wieder einmal den Luxus in den Städten bezahlen! Der beitragsfreie ÖPNV ist eine fulminante Geschichte des Scheiterns, meint Christian Erhardt!
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Waldbrandgefahr und Offshore-Windkraft: Neue Zahlen und Studien zeigen, dass Klimarisiken und Klimaschutzmaßnahmen komplexer wirken, als es viele politische Debatten vermuten lassen.
    Daten für Kommunen

    Waldbrand und Klimawandel: Schäden sinken – Windparks könnten Regen verändern

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Für viele Städte und Gemeinden in Brandenburg zeichnet sich 2027 finanziell eine kleine Verschnaufpause ab: Die Schlüsselzuweisungen steigen landesweit deutlich.
    Schlüsselzuweisungen Brandenburg

    Mini-Verschnaufpause: Kommunen bekommen 2027 deutlich mehr Geld

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Immer mehr Vorgaben von Bund und Ländern schränken den Handlungsspielraum von Bürgermeistern und Gemeinderäten ein. Der Leitartikel fordert mehr kommunale Selbstverwaltung und weniger Bürokratie
    Leitartikel

    Rathaus im Paragrafennebel: Wie Bürokratie Gemeinderäte entmachtet

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Mobilität

    On-Demand-Verkehre: Beliebt, bewährt und trotzdem abgeschafft

    von Rebecca Piron
  • Verkehrsversuch

    Tempo 30 erprobt: Wie Kommunen ihre Spielräume nutzen können

    von Dorothea Walchshäusl
  • Verkehrsrecht

    Urteil: Freiburg darf Gehweg-Parkplätze streichen

    von Rebecca Piron

Neuester Inhalt

  • Lebenswerte Kommune

    Bürgermeister stellen Glücksorte in ihrer Kommune vor

    von Gudrun Mallwitz
  • Bürgernähe

    Sprechstunde daheim: Wohnzimmer statt Rathaus

    von Helge Viehweg
  • Studie

    Jugend glaubt an Zukunft, aber nicht an die Politik

    von Dr. Daniel Dettling

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp