Flohmarkt für Straßenschilder
Straßenschilder als Souvenir
Schon zum dreizehnten Mal wurden nun in Karlsruhe auf einem Schilderflohmarkt ausrangierte Straßenschilder vom Tiefbauamt versteigert. Gunther Lott, Abteilungsleiter für Verkehrslenkung in Karlsruhe kam schon im Jahr 1990 auf die Idee. Damals, so sagt er, waren die Schrottpreise extrem niedrig und die Schilder in den Container zu werfen, hätte ihm leid getan. Und nicht zuletzt gab es auch in Karlsruhe damals immer wieder Diebe, die ein solches Schild unbedingt als Souvenir haben wollten. Also machte er aus dem Umstand eine Tugend und organisierte die erste Versteigerung.
Straßenschilder brachten schon 100.000 Euro ein
Aus der einstigen Idee ist inzwischen eine regelmäßige Auktion geworden. In diesem Jahr kamen kamen fast 25.000 Euro zusammen - neuer Rekord. Das Geld spendet die Stadt übrigens für einen guten Zweck. Der Gewinn geht an einen örtlichen Kindergarten. Mit der jüngsten Rekordsumme hat die Stadt nun für die Schilder insgesamt die Einnahmesumme von 100.000 Euro geknackt.
KOMMUNAL meint: Versteigern lohnt sich! Auch für Ihre Kommune?
