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Straßenschilder sind auch bei Privatpersonen sehr beliebt und werden auch immer wieder gestohlen

Flohmarkt für Straßenschilder

Was machen Sie in Ihrer Kommune eigentlich mit ausrangierten Straßenschildern? Ab auf den Schrottcontainer? Das muss nicht sein. Ein Ort versteigert seine Schilder seit vielen Jahren - und tut Gutes damit. Mehr als 100.000 Euro kamen inzwischen zusammen...KOMMUNAL mit einem Beispiel zum Nachmachen!

Es gibt Orte, die haben ein echtes Problem mit ihren Straßenschildern. Der Ort "Drogen" in Thüringen etwa oder auch das brandenburgische "Kotzen". Ihnen werden die Ortseingangsschilder immer wieder gestohlen. "Petting" in Bayern kann ebenfalls ein Lied von Touristen singen, die die Straßenschilder in aller Welt weiterverkaufen. 
Statt "Parkschilder" zu stehlen oder "Stop Schilder" heimlich aufzustellen, kann man sie in Karlsruhe einfach ersteigern. Und zwar für einen guten Zweck! 

 

Straßenschilder als Souvenir

 

Schon zum dreizehnten Mal wurden nun in Karlsruhe auf einem Schilderflohmarkt ausrangierte Straßenschilder vom Tiefbauamt versteigert. Gunther Lott, Abteilungsleiter für Verkehrslenkung in Karlsruhe kam schon im Jahr 1990 auf die Idee. Damals, so sagt er, waren die Schrottpreise extrem niedrig und die Schilder in den Container zu werfen, hätte ihm leid getan. Und nicht zuletzt gab es auch in Karlsruhe damals immer wieder Diebe, die ein solches Schild unbedingt als Souvenir haben wollten. Also machte er aus dem Umstand eine Tugend und organisierte die erste Versteigerung. 

 

Straßenschilder brachten schon 100.000 Euro ein

 

Aus der einstigen Idee ist inzwischen eine regelmäßige Auktion geworden. In diesem Jahr kamen kamen fast 25.000 Euro zusammen - neuer Rekord. Das Geld spendet die Stadt übrigens für einen guten Zweck. Der Gewinn geht an einen örtlichen Kindergarten. Mit der jüngsten Rekordsumme hat die Stadt nun für die Schilder insgesamt die Einnahmesumme von 100.000 Euro geknackt. 

 

KOMMUNAL meint: Versteigern lohnt sich! Auch für Ihre Kommune? 

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