Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Abfallwirtschaft
  3. Wasserpreise: Wie bleiben sie stabil?
Wasserpreise - wie halten wir sie stabil?
© 123rf

Wasserpreise: Wie bleiben sie stabil?

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
23. August 2018
Die Wasserpreise in Deutschland sind auffallend stabil. Doch das muss nicht so bleiben. Helfen, die Kosten gering zu halten, kann auch eine pfiffig gemachte Information der Bürger.

„Nur der Po gehört aufs Klo“ – das ist die Überschrift einer lobenswerten Broschüre der Berliner Wasserbetriebe für Kinder. Auf einfache Weise wird hier schon dem Nachwuchs erklärt, was da so durch die Kanalisation fließt und warum jeder darauf achten sollte, keine Pflaster, Wattestäbchen oder Socken in die Toilette zu werfen. Als Beispiel nennt die Broschüre ein Problem im Klärwerk Ruhleben. Dort führte der Deckel einer Milchkanne dazu, dass eine Pumpe nicht mehr gestartet werden konnte. 

Feuchttücher treiben Wasserpreise in die Höhe 

Die Aktion der Wasserbetriebe kommt nicht von ungefähr.Die sogenannte „Entfernung von Spurenstoffen“ kann zu Kostensteigerungen von bis zu 30 Prozent führen. Diese Zahl nannten in einer Umfrage immerhin zwei von drei Trinkwasserversorgern in Deutschland. Allein das Thema Feuchttücher kostet die Abwasserbetriebe in Köln pro Jahr nach eigenen Angaben rund 500.000 Euro zusätzlich – nur für die Reinigung der Pumpen. 

Geld, das am Ende die Kunden über die Wasserpreise mitzahlen müssen. Und genau hier beginnt das politische Ärgernis. Für steigende Wasserpreise werden häufig die Kommunalpolitiker vor Ort verantwortlich gemacht. Unverständlich ist für viele vor allem, dass Preise steigen, obwohl die genutzte Wassermenge sinkt. Die Erklärung ist einfach: Nur etwa 25 Prozent der Wasserkosten hängen vom tatsächlichen Wasserverbrauch ab. Der Fixkostenanteil für die Anlagen liegt bei 75 Prozent. Sprich: Sinkt der Wasserverbrauch – etwa bei sinkender Einwohnerzahl – steigt der Preis pro Kubikmeter. Daher sind die Trinkwasserpreise auch regional so unterschiedlich und oft kaum vergleichbar.  Bundesweit lässt sich aber festhalten, dass die Wasserpreise zwischen 2005 und 2016 um knapp 18 Prozent gestiegen sind, die Verbraucherpreise insgesamt mit gut 16 Prozent nur unwesentlich geringer. Von einer „Explosion der Wasserpreise“ kann also nicht die Rede sein.

spannende Statistik zum Thema Wasserverbrauch
Spannende Statistik zum Thema Wasserverbrauch

Eine Infobroschüre über Wasser ganz ohne erhobenen Zeigefinger

Trotzdem sind Kommunen und Wasserbetriebe gut beraten, ihre Bürger immer wieder mit pfiffigen und gut gemachten Aktionen auf Möglichkeiten hinzuweisen, dass das Wasser weniger verunreinigt wird. Das Auffällige etwa bei der Broschüre der Berliner Wasserbetriebe: Sie kommt ohne „den erhobenen Zeigefinger“ daher, spricht keine Verbote aus, erklärt einfach nur, welche Folgen bestimmte Handlungen haben. Ohne Belehrungen, rein als Information. Bunt mit vielen Bildern und fast mit einem „Augenzwinkern“. So kann Kommunikation mit dem Bürger auf Augenhöhe gelingen – und vielleicht auch das Verständnis fördern, wenn die Wasserpreise doch mal leicht angehoben werden müssen. 

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Es gibt in Deutschland keine Wasserkrise - ein Professor für öffentliche Finanzen (Leibnitz Uni Hannover) legt Zahlen und Fakten zum Thema vor
    Ein Wissenschaftler klärt auf

    Ist die Wasserkrise erfunden?

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Eine Straßenbahn der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) fährt auf der Bonner Kennedybrücke. Über Nacht ist in der Bundesstadt und im Rhein-Sieg-Kreis ein Großteil der Stadtbahnen aus dem Verkehr gezogen worden.
    Auswirkungen der Finanzkrise

    Bahnen still, Brücken dicht: So zerfällt Deutschlands kommunale Infrastruktur

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Badetote und Hitzetote - beides wird gerne als Schreckensszenario dargestellt - doch was sagen die Zahlen und Statistiken wirklich aus?
    Erkenntnisse für Kommunen

    Badetote und Hitzetote: Was hinter den Zahlen steckt - Märchen von der Übersterblichkeit durch Hitzetote

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Müllgebühren steigen

    Neue Regeln bei der Müllentsorgung - Aus für den Gelben Sack in vielen Städten

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Abfallbeseitigung

    Reiner Bioabfall - großer Gewinn

    von Annette Lübbers
  • Bürokratie-Irrsinn Nr. 6

    Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung: Kommunen im Bürokratie-Dschungel

    von Rebecca Piron

Neuester Inhalt

  • Urteil

    Landratskandidat bei Kommunalwahlen zu alt

    von Gudrun Mallwitz
  • Neue Studie veröffentlicht

    Rassismus in Behörden: Was Kommunen tun können

    von Rebecca Piron
  • Fachkräfte

    So finden Kommunen Auszubildende

    von Benjamin Lassiwe

Schlagwörter

  • Abfallwirtschaft

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp