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  3. 8 Tipps gegen Bedrohungen im Verwaltungsalltag
Stopp Gewalt im Rathaus
© Adobe Stock

Gewalt

8 Tipps gegen Bedrohungen im Verwaltungsalltag

von KOMMUNAL
18. August 2026
Drohungen und aggressive Übergriffe gehören für viele Kommunalbeschäftigte zum Alltag. Diese acht Maßnahmen zeigen, wie Rathäuser vorbeugen, Beschäftigte schützen und im Ernstfall richtig reagieren können.

1. Verantwortung übernehmen 

Sicherheit ist Führungsaufgabe. Eine Null-Toleranz-Leitlinie macht klar: Aggressives Verhalten und Drohungen werden nicht akzeptiert.

 2. Meldewege festlegen 

Beschäftigte müssen wissen, welche Vorfälle sie wem und auf welchem Weg unkompliziert melden können.

 3. Hinweise zentral bündeln 

Eine zentrale Stelle sollte Meldungen bewerten, Informationen zusammenführen und geeignete Maßnahmen koordinieren.

 4. Betroffene ernst nehmen 

Bedrohung und Angst werden subjektiv erlebt. Betroffene benötigen zeitnah praktische und bei Bedarf psychologische Unterstützung.

 5. Auf Ernstfälle vorbereiten 

Schulungen und Übungen vermitteln sicheres Verhalten. Beschäftigte sollten Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten kennen.

 6. Grenzen sachlich setzen 

Bei verbalen Angriffen ruhig bleiben, Provokationen vermeiden und Grenzüberschreitungen klar benennen.

 7. Vorfälle auswerten 

Nach bedrohlichen Situationen sollte geprüft werden, wie sich Abläufe und Schutzmaßnahmen verbessern lassen.

 8. Hausrecht konsequent nutzen

Hausverbote und Zutrittsbeschränkungen machen deutlich: aggressives Verhalten und 

Bedrohungen haben im Rathaus keinen Platz.

Grundsätzlich: Bei einer klaren Bedrohung gilt immer: Eigenschutz vor Repräsentationspflicht.

So schützen sich Mitarbeiter im öffentlichen Dienst Grafik

Gewalt im öffentlichen Dienst: Können Bedienstete sich schützen?

Nach der Gewalttat von Stade sorgen sich viele Beschäftigte, wie sie möglichst geschützt werden können. Die Stadt Pforzheim hat ein Handlungskonzept erstellt.
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