Gewalt
8 Tipps gegen Bedrohungen im Verwaltungsalltag
2. Meldewege festlegen
Beschäftigte müssen wissen, welche Vorfälle sie wem und auf welchem Weg unkompliziert melden können.
3. Hinweise zentral bündeln
Eine zentrale Stelle sollte Meldungen bewerten, Informationen zusammenführen und geeignete Maßnahmen koordinieren.
4. Betroffene ernst nehmen
Bedrohung und Angst werden subjektiv erlebt. Betroffene benötigen zeitnah praktische und bei Bedarf psychologische Unterstützung.
5. Auf Ernstfälle vorbereiten
Schulungen und Übungen vermitteln sicheres Verhalten. Beschäftigte sollten Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten kennen.
6. Grenzen sachlich setzen
Bei verbalen Angriffen ruhig bleiben, Provokationen vermeiden und Grenzüberschreitungen klar benennen.
7. Vorfälle auswerten
Nach bedrohlichen Situationen sollte geprüft werden, wie sich Abläufe und Schutzmaßnahmen verbessern lassen.
8. Hausrecht konsequent nutzen
Hausverbote und Zutrittsbeschränkungen machen deutlich: aggressives Verhalten und
Bedrohungen haben im Rathaus keinen Platz.
Grundsätzlich: Bei einer klaren Bedrohung gilt immer: Eigenschutz vor Repräsentationspflicht.
