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Bürgermeister fordern Flüchtlings-Obergrenze

Deutschlands Bürgermeister gehen in die Offensive - fast jeder zweite fordert die Bundesregierung auf, eine Obergrenze für Flüchtlinge einzuführen. KOMMUNAL exklusiv.

Immer mehr deutsche Bürgermeister fordern eine Obergrenze für Flüchtlinge. Laut exklusiver KOMMUNAL-Umfrage ist fast die Hälfte der deutschen Bürgermeister der Überzeugung, eine Obergrenze sei nötig. Für die Umfrage hat KOMMUNAL 1.000 deutsche Bürgermeister in Städten mit mindestens 10.000 und maximal 80.000 Einwohnern befragt.

Obergrenze wird von 42 Prozent abgelehnt

Auf die Frage „Sind Sie für oder gegen eine strikte Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland?“ antworteten 41 Prozent der befragten Bürgermeister, sie seien für eine feste Obergrenze. 42 Prozent der Bürgermeister lehnen sie ab. 17 Prozent zeigten sich unentschlossen und machten keine Angabe zu ihrer Meinung.

41 Prozent der Bürgermeister fordern eine Obergrenze für Flüchtlinge

14 Prozent der befragten Kommunen fühlen sich schon heute mit der Flüchtlingspolitik überfordert. 53 Prozent der Bürgermeister glauben, ihre Gemeinde werde an ihre Grenzen stoßen, falls in diesem jahr ebenso viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen wie im vergangenen Jahr.

Ohne Obergrenze könnten Kommunen an Ihre Grenze stoßen

Trotzdem: der Optimismus überwiegt

Die Umfrage zeigt auch: Immerhin 30 Prozent der Bürgermeister sagen: „Wir schaffen das!“ Das Magazin KOMMUNAL, das in Kooperation mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) erscheint, hatte vom 30. Mai bis zum 3. Juni 1.000 deutsche Bürgermeister in Städten mit mindestens 10.000 Einwohnern und maximal 80.000 Einwohnern befragt, was sie von einer Obergrenze für Flüchtlinge halten. Hier finden Sie weitere Ergebnisse der Umfrage Mitarbeit: Andreas Maisch

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