Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Politik
  2. Recht
  3. Recht Aktuell
  4. Neues Datenschutzgesetz lässt Behörden verzweifeln
Die neue DSGVO stellt Behörden vor riesige Herausforderungen

Neues Datenschutzgesetz lässt Behörden verzweifeln

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
25. Juni 2018
Nicht nur viele Behörden tun sich mit der neuen Datenschutzgrundverordnung schwer. Auch diejenigen, die sie durchsetzen sollen, arbeiten am Limit!

Wer in der Pressestelle des Landesdatenschutzbeauftragten in Bayern anruft, landet regelmässig auf dem Anrufbeantworter. Der darauf gesprochene Text lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: "Um den Geschäftsbetrieb weiter aufrecht erhalten zu können haben wir aufgrund der immensen Anfragen zur Datenschutzgrundverordnung die Gesprächszeiten begrenzt." Das nennt sich auf gut Deutsch wohl "Bankrotterklärung". Bayern steht damit nicht alleine da.

Die neue DSGVO soll mehr Sicherheit schaffen - schafft zunächst aber Verunsicherung
Die neue DSGVO soll mehr Sicherheit schaffen - schafft zunächst aber Verunsicherung

211 Beschwerden in 30 Tagen

Die Landesdatenschutzbehörde in Baden-Württemberg ist ähnlich überfordert. Laut einem Bericht der FAZ erreichten die Behörde innerhalb der ersten vier Wochen nach Umsetzung der DSGVO 15.000 Mitteilungen über Kontaktdaten. Außerdem gab es demnach 211 Beschwerden über Datenverstösse. So viele Fälle, wie sonst teils in einem ganzen Jahr. Und die Fälle seien auch meist nicht unbegründet. Die FAZ zitiert den Leiter der Behörde in Baden-Württemberg mit den Worten: "Wenn wir nachgucken, finden wir immer irgendetwas. Es gibt wohl kein Unternehmen, dass hundertprozentig datenschutzkonform arbeitet". Ähnlich angespannt sei die Lage auch bei der Bundesdatenschutzbeauftragten. 

In den ersten Tagen gingen allein von Finanzämtern 193 Meldungen ein. Wir brauchen mehr Personal"

Bei den Finanzämtern passieren laut FAZ am häufigsten Fehler beim Versand von Steuerbescheiden - etwa an die falsche Person oder Papiere gehen verloren oder es würden Sicherheitspannen entdeckt. Einig sind sich alle Landesdatenschutzbehörden: Wenn die Flut so anhält, brauchen sie deutlich mehr Personal. Das allerdings ist kaum zu finden. Die Behörde in Baden-Württemberg gibt daher schon jetzt die Verzögerung bei der Fallbearbeitung mit etwa vier Wochen an.

Update: Bundesdatenschutzbeauftragte bekommt deutlich mehr Personal

Nach Informationen des Handelsblattes hat der Bund nun (27. Juni 2018) reagiert. Das Blatt schreibt über eine Vorlage des Bundesfinanzministeriums für den Haushaltsausschuss. Daraus geht hervor, dass die Bundesdatenschutzbeauftragte zusätzlich zu den aktuell 160,5 Planstellen 50 weitere Stellen bekommen soll. Die Haushälter veranschlagen dafür Mehrkosten in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Ein Teil der 50 neuen Stellen soll aufgrund der DSGVO geschaffen werden, weitere Stellen unter anderem für den Informationsaustausch bei der Terrorismusbekämpfung.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Das Heizungsgesetz könnte Vermieter zur Eigennutzungskündigung nötigen - der Gesinnungs-TÜV im Baugesetzbuch ist derweil vom Tisch - die neuesten Entwicklungen im Überblick...
    neue Sorge für Kommunen

    Heizgesetz treibt Mieter aus den Wohnungen

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Während Berlin diskutiert, handeln Bürgermeister und Landräte längst. Arbeitspflicht für Bürgergeldempfänger, Bezahlkarten für Flüchtlinge, harte Sparmaßnahmen: Warum die letzten echten Reformer Deutschlands in den Rathäusern sitzen
    Die letzten Reformer

    Deutschlands Bürgermeister retten den Staat

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • „Sonstige Leistungen der Kommunen“ beim Bürgergeld: Ausländer beziehen doppelt so viel Geld wie Deutsche
    Bürgergeld sprengt kommunale Haushalte

    Diese Leistungen kosten Städte und Gemeinden Milliarden

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Recht aktuell

    So gehen Kommunen richtig mit Spenden um

    von Dr. Maximilian Dombert
  • OVG Rheinland-Pfalz

    Zwangs-Betreuungspause in Kita erlaubt

    von Gudrun Mallwitz
  • Recht aktuell

    Bauturbo gilt auch für die Bundeswehr

Neuester Inhalt

  • Analyse

    Raus aus der Hormus-Falle: Energie wird kommunal

    von Dr. Daniel Dettling
  • Die essbare Stadt

    Pflücken erlaubt - Lebensqualität, die man schmeckt

    von Dorothea Walchshäusl
  • Steuereinnahmen 2026

    Steuerschätzung 2026: So unterschiedlich sind die Prognosen für Kommunen

    von Gudrun Mallwitz

Schlagwörter

  • Recht Aktuell

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp