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  3. Witzige kommunale Energiesparkampagne
Ein Blick reicht: So spart man Energie
Statt ins Handy zu schauen - dieses Mal lohnt ein Blick auf das Plakat.
© Stadt Heidelberg

Energiekrise

Witzige kommunale Energiesparkampagne

von Annette Lübbers
Reporterin
10. März 2023
Der Blackout scheint abgewendet - vorerst. Doch derzeit ist nach der Krise vor der Krise. Eine kommunale Plakat-Kampagne zeigt, wie man die Bürger fürs Energiesparen sensibilisiert. Denn Gas, Öl und Strom könnten dauerhaft teuer bleiben und dann zählt nicht nur privat jede Kilowattstunde, die einfach so verballert wurde.

"Heiko lässt die Heizung warten", "Doro dreht die Heizung runter" und "Steffen steht auf Stoßlüften": Einfache Tipps, die dennoch nicht in jedem Haushalt zum "guten Ton" gehören. Den einen war es bislang egal - Energie war billig. Für einige zu billig. Andere haben bislang nur selten darüber nachgedacht, was es auf Dauer kostet, zum Beispiel stundenlang mit dem Fenster auf Kipp zu lüften. In Zeiten wie diesen kann es allerdings niemandem mehr egal sein, wie mit Energie umgegangen wird. Das dachte sich auch die Stadt Heidelberg und holte die Stadtwerke und die KLiBA, die "Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis" für eine humorvolle Kampagne mit ins Boot. Das Stichwort: Aufklärung. Der Wunsch: solidarische Teilhabe aller, die Energie verbrauchen: Kommune, Wirtschaft und private Haushalte.

Energiesparkampagne: Jeder kann mitmachen

Im Vordergrund: ein sogenanntes „Key Visual“. Ein Begriff aus dem Marketing, den man mit Schlüsselbild übersetzen könnte. In diesem Fall eine Hand mit gehobenem Daumen und einer Gasflamme, die den Claim #damitsfürallereicht in Szene setzt. Ergänzend haben die Initiatoren Plakate entworfen, die Energiespartipps persönlich und witzig an den Mann und an die Frau bringen. Leicht aufzunehmender, praktisch im Vorbeilaufen zu konsumierender Input, der einen Mitmach-Effekt erzeugen soll. Insgesamt acht Plakatmotive transportieren acht Ideen zum Energiesparen, die sich sofort und in jedem Haushalt umsetzen lassen. Ab Herbst vorigen Jahres waren die Plakate im gesamten Stadtgebiet sowie in umliegenden Gemeinden zu sehen: an Bus- und Straßenbahnhaltestellen, an Aushängeplätzen und Einrichtungen der Stadt und der Stadtwerke Heidelberg wie Kindergärten, Bürgerämter, Schulen, Bäder, Garagen oder den Heidelberger Bergbahnen. Außerdem setzte die Stadt auf Reichweite, etwa durch die Nutzung von Social Media.

  Witzig statt hitzig: Energie sparen statt über Energiesparen debattieren

Energiesparkampagne: "Ein Gebot der Stunde"

Zu Beginn der Kampagne erklärte Oberbürgermeister Eckart Würzner: „Energiesparen bleibt das Gebot der Stunde. Es betrifft jeden und jede, denn die Energiemärkte stehen momentan sehr unter Druck. Daher liegt es an uns allen, in den kommenden Wochen und Monaten auf den eigenen Energieverbrauch zu achten und Einsparpotenziale zu nutzen. Als Stadtverwaltung wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen und unseren Energieverbrauch um 15 Prozent senken. Wir wünschen uns, dass die Bürgerinnen und Bürger unserem Beispiel folgen und ihren Verbrauch ebenfalls – überall dort, wo es möglich ist – reduzieren.“ Auch wenn die Situation sich aktuell entspannt hat, bleibt das Thema Energiesparen dennoch aktuell. Denn je weniger Strom wir als Gesellschaft verbrauchen, desto weniger grüne Energie muss produziert werden. Das sieht Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie, ganz genauso.

Energiesparen: ungenutzte Potenziale gibt es überall

„Energiesparen kann jeder“, bilanziert er. „Sparpotenziale gibt es genug, auch sehr einfach umzusetzende. So lässt sich beispielsweise die Heizungstemperatur absenken. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Energie. Darüber hinaus helfen die Maßnahmen den Menschen finanziell, weil sie damit auch ihre Energiekosten senken können. Und es hilft dem Klima, weil die umweltfreundlichste Kilowattstunde jene ist, die man gar nicht benötigt. Mit der Kampagne wollten wir ein Verständnis dafür schaffen, dass der bewusste Umgang mit Energie eine solidarische Gemeinschaftsaufgabe ist, damit es für alle reicht.“ Angesprochen fühlen dürfen sich aber nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Unternehmen in der Region. „Je mehr Unternehmen und Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürger mitmachen, desto besser“, heißt es von den Beteiligten.

Die Stadt geht schon lange mit gutem Beispiel voran

Bei der Stadt selbst steht Energieeffizienz bereits seit einigen Jahren ganz oben auf der Agenda. Nach eigenen Angaben hat Heidelberg im Vergleich zum Jahr 1993 mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen in den kommunalen Liegenschaften eine Ersparnis von 63 Prozent des Energieverbrauchs erreicht. Zudem seien, heißt es aus der Kommune, 100 Prozent des aktuellen Stromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien. Mehr Informationen!

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Fotocredits: Stadtwerke Heidelberg
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