Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Einfacher, Einheitlicher, E-Tickets
Einheitliche E-Tickets

Einfacher, Einheitlicher, E-Tickets

11. Januar 2017
E-Tickets sollen den öffentlichen Nahverkehr in Zukunft attraktiver machen. Aber ob dies gelingt, hängt auch von anderen Faktoren ab.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gibt grünes Licht: in Zukunft soll es einheitliche E-Tickets im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geben.

Geld sparen mit E-Tickets

Zwar gibt es bereits E-Tickets, diese können Fahrgäste aber nur regional nutzen. So kann ein Fahrgast in Münster beispielsweise, wenn er in den Bus steigt, seine Chipkarte an einen Sensor halten - und bekommt am Ende des Tages das billigste Ticket berechnet. Spontan, bargeldlos, aber dennoch regional. Das neue Projekt soll die Lösung sein: regionale Preissysteme sollen jetzt so angepasst und verbunden werden, dass die E-Tickets in Zukunft fast überall in Deutschland zur Verfügung stehen.

Wieso soll der ÖPNV nun überregional geregelt werden?

Zwar sind Länder und Kommunen für die Organisation und Finanzierung des ÖPNV verantwortlich, aber Mobilität betreffe eben auch Verbund-oder Ländergrenzen, ergänzte Dobrindt. Die neuen E-Tickets sollen deshalb länderübergreifend Fahrgastinformationen verknüpfen und digitale Buchungen ermöglichen.

Papiertickets - bald schon Vergangenheit

16 Millionen Euro – damit sollen Papiertickets durch eine App oder elektronische Tickets bis 2019 ersetzt werden. Bisher haben 370 Verkehrsunternehmen dem Projekt zugesagt und 14 Millionen Chipkarten an Kunden herausgegeben. Durch die bargeldlose, spontane und einfache Nutzung soll die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel steigen. Bund, Länder, Kommunen und Verkehrsunternehmen haben sich dafür bereits auf einheitliche technische Standards geeinigt. Ob die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel damit steigt, sodass wirklich mehr Menschen ihr Auto stehen lassen und lieber mit der Bahn oder dem Bus fahren, bleibt jedoch offen.

Tarife und Verbunde zu unübersichtlich

Da es jedoch über hundert verschiedene Tarife und Verbunde gibt,sollen E-Tickets künftig die einheitliche, überregionale Lösung sein. In den Kommunen fahren viele lieber Auto anstatt Bahn. Das liegt zuletzt auch daran, dass die Bahn-und Busnetze bisher noch nicht so gut ausgebaut sind, dass der ÖPNV alle Strecken abdeckt. Eine Erweiterung des E-Tickets auf Carsharing-und Fahrrad-Angebote könnte eine weitere Möglichkeit sein, um diese Gebiete genauso gut zu erreichen. Laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen können nur 239 von 402 kreisfreien Städten das E-Ticket nutzen. Da nicht jeder Fahrgast ein Smartphone besitzt, mit gutem Netz ausgerüstet ist oder seine Bewegungsprofile an die Verkehrsunternehmen übermitteln will, wird Papier für einige Fahrgäste wahrscheinlich nie alt.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Weitere Gastbeiträge

  • Was kann das Ehrenamt leisten und wo liegen die Grenzen?
    Ehrenamt und Haushaltskonsolidierung

    Ehrenamt kann viel, aber nicht den Haushalt retten

  • Der Jahresabschluss
    Finanzen

    Forderungen im kommunalen Jahresabschluss realistisch bewerten

  • Mann Frau gleiches Geld
    Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit

    Entgelttransparenz-Richtlinie: Das gilt für die Kommunen

Lesen Sie auch...

  • Mobilität

    On-Demand-Verkehre: Beliebt, bewährt und trotzdem abgeschafft

    von Rebecca Piron
  • Verkehrsversuch

    Tempo 30 erprobt: Wie Kommunen ihre Spielräume nutzen können

    von Dorothea Walchshäusl
  • Verkehrsrecht

    Urteil: Freiburg darf Gehweg-Parkplätze streichen

    von Rebecca Piron

Neuester Inhalt

  • Lebenswerte Kommune

    Bürgermeister stellen Glücksorte in ihrer Kommune vor

    von Gudrun Mallwitz
  • Bürgernähe

    Sprechstunde daheim: Wohnzimmer statt Rathaus

    von Helge Viehweg
  • Schlüsselzuweisungen Brandenburg

    Mini-Verschnaufpause: Kommunen bekommen 2027 deutlich mehr Geld

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp