Mobilität: Autonom fahrende Boote in Amsterdam
MIT Senseable City Lab

Mobilität: Gibt es bald autonom fahrende Boote?

Während in Deutschland über autonom fahrende Autos diskutiert wird, gehen die Holländer einen Schritt weiter: In Amsterdam testen Forscher gerade selbstfahrende Boote.

Die sogenannten „Roboats“ sollen Fahrgäste oder Lasten transportieren, sich selbstständig zu größeren Plattformen und Brücken zusammenfügen und Amsterdams Straßen entlasten.

 

Mobilität: Die autonom fahrenden Boote sollen das Wasser reinigen

 

Die Boote sind fünf Meter lang und nutzen eine ähnliche Technologie wie selbstfahrende Autos: Um sich nicht zu verfahren, entwerfen die Boote ein 3-D-Modell ihrer Umgebung und scannen sie nach Hindernissen ab.

Weil auf dem Wasser jedoch andere Risiken als an Land herrschen, planen die Entwickler, die Roboats auf virtuellen Spuren fahren zu lassen. Und auch untereinander können die Roboats ihren Weg drahtlos abstimmen.

 

Mobilität: Sind die autonom fahrenden Boote klüger als Autos?

 

Die autonom fahrenden Boote haben Sensoren, die die Wasser- und Luftqualität messen. Damit könnten die Roboats in den Städten wichtig werden, in denen stark verschmutztes Wasser die Gesundheit der Einwohner bedroht.

Zusätzlich sollen die Boote auch bei der Reinigung der Kanäle helfen und autonom den Müll aus dem Wasser fischen – Insbesondere die 12.000 Fahrräder, die jährlich in den Grachten landen.

 

Das Forschungsprojekt will die Mobilität verändern

 

Roboats ist ein Forschungsprojekt des Amsterdam Institute for Metropolitan Solutions (AMS), der TU Delft in den Niederlanden, der Uni Wageningen und des Massachusetts Institute of Technology in Amerika. Rund 25 Millionen Euro Forschungsmittel wurden dafür aufgebracht. Und die Forscher hoffen, mit den Roboats den Verkehr in Küstenstädten zu beschleunigen. Die ersten Prototypen wollen die Wissenschaftler schon in diesem Jahr testen. Sollten sie sich bewähren, sollen die Boote weltweit als Transportmittel arbeiten.

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