Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. Stadt will Esel-Taxi einführen
Die Idee klingt wie aus dem letzten Jahrhundert: Eine Lokalpolitikerin aus Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) will jetzt ein Esel-Taxi einführen, mit denen die Stadtbewohner in die nächstgelege Stadt fahren können...

Stadt will Esel-Taxi einführen

30. Januar 2018
Eine Lokalpolitikerin in Rheinland-Pfalz hat vorgeschlagen, Esel als eine neue Art des Nahverkehrs einzusetzen...

Mörsbach, ein Stadtteil in Rheinland-Pfalz, ist verkehrstechnisch abgehängt. In der Idylle gibt es kaum öffentliche Transportmittel. Hier geht der letzte Bus um 18:30 Uhr, was für die Mörsbacher Schüler bedeutet, dass sie abends nicht mehr in einen Verein gehen können. Und auch die älteren Einwohner sind abgehängt. Steht eine Veranstaltung vor der Tür, müssen sie laufen oder das eigene Auto nehmen. Für viele Einwohner ist die Situation nervig. Spontane Besuche oder Einkäufe fallen für diejenigen, die kein Auto haben, weg. Eine Idee, wie man den Nahverkehr verbessern kann, hatte die Lokalpolitikerin (Grüne) Susanne Murer vor ein paar Tagen. Sie ging mit ihrer Idee an die Öffentlichkeit und erntete eine Menge Häme.

Susanne Murer will Esel-Taxis einführen

Während viele Kommunalpolitiker beim Thema Nahverkehr auf modernste Technologie setzen, scheint  die Zeit für Murer stehen geblieben zu sein. Denn die Lokalpolitikerin setzt auf Esel-Taxis, die die Einwohner nutzen können, um in die nächstegelegene Stadt zu gelangen. Die Esel sollen sich dabei im Schritttempo bewegen, wodurch insbesondere Touristen die Schönheit des Ortes genießen sollen. Der Frankfurter Allgemeine Zeitung erklärte Murer, dass es ihr auch darum gehe, den Weg wieder mehr wahrzunehmen und den Alltag zu entschleunigen. Entschleunigung dürfte dabei ein gutes Stichwort sein. Denn während Murer glaubt, dass die Esel für die Strecke nach Homburg gerade einmal eine halbe Stunde brauchen - mit dem Auto ist es eine Viertelstunde - zweifeln viele Facebook-User an dieser Rechnung. Steht ein Mörsbacher unter Zeitdruck, sollte er die Esel-Kutsche also lieber nicht benutzen.

Für Esel-Taxi sollen Esel gezüchtet werden

Um ihre Idee auch in die Praxis umsetzen zu können, sucht Murer derzeit noch Esel. Zwar soll die Idee tatsächlich erst einmal mit den pferdeähnlichen Haustieren umgesetzt werden, doch dem "Pfälzischen Merkur" gegenüber erklärte Murer, dass "das auch Kühe machen könnten."

So absurd die Idee auch klingt...

Susanne Murers hatte es mit ihrer Idee eigentlich nur gut gemeint. Weil die Kritiker zu viele Parallelen zu Fuhrunternehmen zogen, weist Murer jetzt ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den Esel-Taxen um ein Angebot handelt, dass vor allem für ältere Menschen gedacht ist, die an Veranstaltungen in Nachbarorten teilnehmen wollen. Außerdem, so Murer, sollen die Esel auch zu touristischen Zwecken eingesetzt werden, zum Beispiel für Eseltouren, Kinderreiten oder therapeutisches Reiten. Wie die Mörsbacher das Esel-Taxi bestellen können, bleibt jedoch noch offen...

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Weitere Gastbeiträge

  • Die Interimsschule - hier eine aufgelöste Flurzone
    Nachhaltige Lösung

    Modulbauweise für Schulen: Das Vorbild aus Prüm

  • Jugendbeteiligung im ÖPNV - ein Modellprojekt zeigt, wie Jugendliche bei der Weiterentwicklung des Nahverkehrs helfen können.
    Modellprojekt

    Jugendliche gestalten den ÖPNV

  • Ein KI-Avatar in der Verwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg
    Künstliche Intelligenz

    KI-Avatar in der Verwaltung: Landkreis mit innovativer digitaler Kommunikation

Lesen Sie auch...

  • Recht Aktuell

    Streusalz im Winterdienst: Was Kommunen dürfen – und wo das Recht klare Grenzen setzt

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Arbeitshilfe

    Zebrastreifen leichter anlegen – mehr Spielraum für Kommunen

    von Gudrun Mallwitz
  • Verkehrswende

    Erfolgsfaktoren für den Nahverkehr

    von Dorothea Walchshäusl

Neuester Inhalt

  • Ordnungsamt

    Parkgebühren und Falschparker: Die große KI-Revolution

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Öffentliche Gebäude

    Klimafreundlich bauen – mit Praxisbeispielen

    von Annette Lübbers
  • Tipps

    5 folgenschwere Fehler im Kommunalwahlkampf

    von Gudrun Mallwitz

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp