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Bei Müllgebühren und Wasser bleiben die Preisunterschiede gross

Gebühren-Check

So teuer sind Müllgebühren und Wasser in verschiedenen Regionen

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
18. März 2020
Die deutschen sind echte Weltmeister im Wassersparen. Der Verbrauch geht seit Jahren kontinuierlich zurück, im europäischen Vergleich liegt Deutschland im Mittelfeld. Das hat aber durchaus Auswirkungen auf die Wasserpreise. Und auch bei den Müllgebühren sind die Unterschiede weiter erheblich. Eine Übersicht und eine Ursachenforschung!

Bei den Müllgebühren in Deutschland bleiben die Unterschiede ähnlich groß, wie bei den Wasserpreisen. Bei den Müllgebühren sind es jede Menge Faktoren, die die Preise unterschiedlich ausfallen lassen. Da wären zunächst die Müllverbrennungsanlagen. Wenn die Anbieter mit neuen Verträgen die Kommunen eng an sich binden, gewähren sie häufig günstigere Preise, andere Kommunen haben ihre eigenen Müllverbrennungsanlagen. Dann stellt sich aber auch die Frage, was wie häufig in welchem Landkreis oder welcher Stadt abgeholt wird, ob etwa der Sperrmüll kostenfrei ist, wie sich bei dem aktuellen Verfall der Papierpreise (KOMMUNAL hat hier über die Hintergründe berichtet) die Kosten entwickeln und wie etwa der Verpackungsmüll gehandhabt wird. Vergleiche sind daher nicht selten schwierig bis unmöglich. Biotonnen, Altpapier, Sperrmüll, die Entfernungen, die Müllfahrzeuge in einem Landkreis zurücklegen müssen - das alles hat massiven Einfluss. Dennoch bemüht sich der Bund der Steuerzahler jährlich, die Müllgebühren vergleichbar zu machen. Ein guter Mittelwert ergibt sich vor allem dann, wenn man die gesamten sogenannten Wohnnebenkosten zusammenrechnet. Da sind dann auch die Wasserpreise schon eingerechnet. Auch die unterscheiden sich aus vielen Gründen regional sehr stark.

Wofür die Deutschen ihr Wasser gebrauchen

Müllgebühren und Wasserpreise: Hier ist es am günstigsten 

123 Liter pro Tag und Kopf - das ist der aktuelle Wasserverbrauch in Deutschland. Damit ist Deutschland im europäischen Vergleich sehr sparsam, liegt im unteren Mittelfeld. Doch das hat Auswirkungen. Einige Wasserwerke müssen etwa wegen der Wasserspartasten in den Toiletten bereits ihre Rohre mit zusätzlichem Wasser fluten, weil die Mengen für die Rohre nicht ausreichen, um sie instand zu halten. Anderswo ist das nicht nötig, etwa wenn am Ort größer Betriebe sind, die ohnehin viel Wasser verbrauchen. Das führt dann zu sinkenden Wasserpreisen bei den Endverbrauchern. Bayern beispielsweise hat ebenfalls vergleichsweise geringe Wasserpreise, denn rund um München kommt beispielsweise das Trinkwasser aus dem Mangfalltal, die Qualität ist hier sehr gut, das Wasser muss kaum aufbereitet werden. So ist es nicht erstaunlich, dass von den 20 günstigsten Abwasserentsorgern zwölf aus Bayern und Baden-Württemberg kommen. Die drei günstigsten Großstädte sind Ludwigsburg, Heidelberg und Freiburg, alle in Baden-Württemberg.  

Müllgebühren in Deutschland

Das sieht bei den Müllgebühren jedoch schon ganz anders aus. Hier liegt Bayern im Schnitt bei den Gebühren höher als andere Orte. Wobei auch das nicht für den gesamten Süden gilt: Nürnberg etwa gehört zu den besonders günstigen Städten bei der Müllabfuhr. Spitzenreiter bei günstigen Müllgebühren bleibt aber Flensburg - in der Modellrechnung des Bundes der Steuerzahler (Einfamilienhaus mit 3 Personen) zahlt eine Familie dort 430 Euro weniger als etwa in Leverkusen, einer der teuersten Städte. Denn neben Bayern sind die Müllgebühren in NRW-Städten auffallend häufig deutlich höher als im Bundesschnitt. Die teuersten Müllgebühren haben Bergisch-Gladbach, Moers und Leverkusen. Wobei der Bund der Steuerzahler nur die Großstädte betrachtet hat und nicht die zahlreichen Landkreise. 

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