Plastikmüll © Fabien Monteil / 123rf

Plastikpiraten - follow the plastic

Mo, 29.08.2016

Beim Wissenschaftsjahr werden Schüler zu sogenannten „Plastikpiraten“ und finden heraus, wie stark die deutschen Flüsse mit Plastik belastet sind.

Schüler wollen in diesem Herbst herausfinden, woher der Plastikmüll stammt, der unsere Meere verschmutzt. Um dem Plastik auf die Spur zu kommen, schauen sie dort nach, wo der Plastikmüll herkommt: den Bächen und Flüssen. Die Aktion ist Teil des Wissenschaftsjahres zum Thema Meere und Ozeane. Laut den Organisatoren ist „noch wenig beachtet“, dass der Großteil des Plastiks in den Meeren durch Flüsse dorthin gelangt. Auch die Kunststoffbelastung in deutschen Flüssen sei „vielerorts unerforscht“. Nun sollen dies Schüler ändern: Wenn das Wissenschaftsjahr am 16. September beginnt, werden Jugendliche von 10 bis 16 Jahren zu „Plastikpiraten“. Sie sammeln Plastikproben und tragen die erhobenen Daten in eine digitale Deutschlandkarte ein. Experten der Kieler Forschungswerkstatt werten anschließend die Ergebnisse wissenschaftlich aus. Das Ziel ist, am Ende zu wissen, wie sich die Belastung der Flüsse von der Quelle bis zur Mündung verändert. Die Aktion beginnt am 16. September in Kiel und dauert bis 18. November.

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