Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Abfallwirtschaft
  3. Sperrmüll-Betrüger treiben ihr Unwesen
Sperrmüll wartet auf der Straße auf die Entsorgung
Sperrmüll wartet auf der Straße auf die Entsorgung
© 123rf

Sperrmüll-Betrüger treiben ihr Unwesen

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
22. Januar 2019
Immer wieder warnt die Polizei vor Betrügern, die sich als Mitarbeiter der örtlichen Entsorgungsbetriebe ausgeben. Opfer sind häufig ältere, wehrlose Menschen. Sie sollen auf einmal horrende Summen für die Abholung ihres Sperrmülls bezahlen! So funktioniert der Trick und das können Bürger und Kommunen tun!

Viele Kommunen in Deutschland bieten ihren Verbrauchern die kostenfreie oder zumindest sehr günstige Abholung von Sperrmüll an. In vielen Städten und Gemeinden ist eine Abholung des Sperrmülls pro Jahr bereits im Grundpreis der Hausmüllentsorgung enthalten. Darüber hinaus gibt es entweder feste Termine im Jahr oder Bürger können sich kostengünstig einen Termin bei ihrem Entsorger geben lassen. 

Genau das machen sich immer wieder Betrüger zunutze. Sie schalten Internetseiten, die sich oft nur geringfügig von denen der örtlichen Entsorgungsbetriebe unterscheiden. In München haben Betrüger auch schon Schreiben an Bürger verfasst, auf denen das Logo des Abfallbetriebs München benutzt wurde - illegalerweise natürlich. In Berlin ähneln diverse Internetseiten stark denen der Berliner Stadtreinigung. Die Masche läuft dann immer gleich ab. Über die Homepage oder einen Telefonanruf beauftragen die Bürger den vermeintlichen Entsorger. Im Falle einer Frau aus Berlin, die sich an die Polizei wandte, wurde ihr am anderen Ende der Leitung zunächst auch ein durchaus marktüblicher Preis genannt. Tatsächlich kamen zum vereinbarten Termin einige Männer vorbei, deren Kleidung ebenfalls denen der BSR stark ähnelte. Dann jedoch verlangten die Männer eine Zahlung, die fast zehn mal so hoch war, wie der vereinbarte Preis. Natürlich in bar. Der Grund: Es handle sich bei der Menge an Sperrmüll um besonderen Müll. Die Forderungen werden - so berichten mehrere Opfer - mit massiven Drohungen unterlegt. Opfer, die sich gemeldet haben, waren fast immer alleinstehende, ältere Damen. Ihnen wurde teils gedroht, den Müll auf der Straße abzuladen, teils sei auch physische Gewalt indirekt angedroht worden. 

Wem gehört der Sperrmüll?

Was gehört der Kommune, was dürfen Sperrmüll-Jäger holen und wann setzt es Bußgelder?
MEHR

Sperrmüll-Mafia offenbar doch nicht ausgehoben

Ende vergangenen Jahres nun hofften Polizei und Entsorgungsbetriebe, die Sperrmüll-Mafia sei gefasst. Es kam in Berlin tatsächlich zu einer Verurteilung eines Mannes. Doch nun stellt sich heraus, dass die Hintermänner offenbar noch immer nicht gefasst sind. Auch im Netz tauchen immer wieder verschiedene Firmenadressen auf mit den immer gleichen Telefonnummern. 

Polizei und Kommunen warnen daher weiter vor der Masche der Sperrmüll-Betrüger. Gerade bei Bestellungen über das Internet sollten Verbraucher genau darauf achten, ob es sich wirklich um die Seite der Entsorgungsbetriebe handelt. Ein Tipp: Folgen Sie auf der Webseite Ihrer Gemeinde dem Link zu den Entsorgungsbetrieben. Zahlungen sollten niemals in bar vereinbart werden. Da die Entsorgungsbetriebe meist über die Müllgebühren ohnehin eine Einzugsermächtigung haben, kann das Geld auch unbar eingezogen werden. Zahlen Kunden bar, haben sie im Betrugsfalle praktisch keine Chance, das Geld zurückzubekommen. Angebote sollten Sie sich - etwa per Mail - schriftlich bestätigen lassen. Seien Sie misstrauisch, wenn die Telefonvorwahl nicht aus Ihrer Gegend stammt (meist aus der Kreisstadt oder einen anderen Mitgliedsort des Landkreises). Seriöse Sperrmüll-Firmen vereinbaren mit Ihnen im Vorfeld einen Festpreis etwa pro Container, nach Größe oder Gewicht. 

Und: Wer doch Opfer wird, sollte umgehend sowohl die Polizei als auch seine Kommune informieren. Keine Scheu, nur so können andere Verbraucher künftig geschützt werden. 

Das Sperrmüll-Urteil und die Folgen

Die Folgen des Sperrmüll-Urteils

bald flächendeckende gewerbliche Sammlungen für häuslichen Sperrmüll? - ein Urteil und seine Folgen! Unser Rechtsexperte klärt auf!
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Eine lange Reihe leerer Garderobenhaken an einer hellen Wand, nur an einem hängen ein Feuerwehrhelm und eine Einsatzjacke.
    Freiwillige Feuerwehr

    Feuerwehr in Not: Wenn die Sirene heult und keiner kommt

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Eine Überwachungskamera an einem Laternenmast, an der ein großes menschliches Ohr wächst, vor glutrotem Abendhimmel über einem Marktplatz.
    Sicherheit oder Überwachungsstaat?

    Kameras auf dem Marktplatz: Was darf das Ordnungsamt wirklich?

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Aus der Tür eines Rathausmodells rollt ein leerer Rechnungsstreifen, auf dem ein Computerchip liegt.
    KI im Rathaus

    KI-Kosten für Kommunen: Wer bezahlt die Rechnung?

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Recht Aktuell

    Mindestpreise für Uber: Vierte Stadt scheitert vor Gericht

    von Rebecca Piron
  • Was Experten sagen

    Jugendhilfe-Reform 2026: Bund verspricht Entlastung – Kommunen fürchten Milliardenkosten

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Neue Arbeitsformen

    Homeoffice: Was Kommunen von Wedel lernen können

    von Dorothea Walchshäusl

Neuester Inhalt

  • Tipps

    8 Tipps für den Generationen-Mix im Rathaus

    von Silke Böttcher
  • Recht aktuell

    Wer bestimmt die Kita-Beiträge?

    von Simin Fakhiri
  • Staatsmodernisierung

    Verwaltungsmodernisierung: Aufbruch mit Struktur im Rathaus

    von Fabian Stetzler

Schlagwörter

  • Arbeiten im Öffentlichen Dienst Straßen und Verkehr Abfallwirtschaft

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp