Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. Straßenbau: Hier entsteht die Fahrbahn der Zukunft!
Straßenbau: Hier entsteht die Fahrbahn der Zukunft

Straßenbau: Hier entsteht die Fahrbahn der Zukunft!

von Christian Erhardt-Maciejewski
Chefredakteur | KOMMUNAL
7. November 2017
Eine Straße, die nie kaputt geht, weil sie sich selbst heilt und die zusätzlich beheizt ist. Zumindest auf einer Teststrecke bei Köln ist das schon Wirklichkeit!

Kaum etwas ärgert Autofahrer so sehr, wie Dauerbaustellen. Immer wieder gehen Straßen kaputt, sind in einem schlechten Zustand. Erste Reaktion, meist wegen fehlenden Geldes: Ein Tempolimit. Und wenn es dann gar nicht mehr geht, folgen Sperrungen und aufwändige Sanierungen. Die Folge: lange Staus!

Straßenbau in Deutschland ist viel zu konservativ

Woran das liegt? Die Bundesanstalt für Straßenwesen macht für die Situation den enorm konservativen Umgang mit dem Straßenbau verantwortlich. Denn zwischen der Idee für Neuerungen aus dem Labor und der Praxis im Einsatz auf Deutschlands Straßen vergehen nicht selten 30 Jahre. Ein Grund dafür sind auch lange Testphasen, erste Erprobungen etwa unter realen Witterungsbedingungen, etwa auf einem Parkplatz, einem Betriebshof oder einer kleinen Anliegerstraße. Nicht kleckern, sondern klotzen dachte sich daher die Bundesanstalt und hat ein riesiges Testgelände geschaffen. +++ Unbedingt auch lesen: Straßen aus Plastikmüll - wenn der Joghurt-Becher zum Belag wird! +++

Hier wird der Straßenbau der Zukunft auf 25.000 Quadratmetern getestet

In Sichtweite des Autobahnkreuzes Köln-Ost wurde in dieser Woche ein Testgelände eröffnet, das nur als Traum für jeden Verkehrsplaner bezeichnet werden kann. Ein Gelände, auf dem keine normalen Autos oder LKW fahren. Gut einen Kilometer ist die Straße lang. Sie besteht aus neuen Baustoffen, wird mit verschiedenen Bauweisen erstellt und ist die Heilsverkündung für den Straßenbau schlechthin. Wenn auch nicht gerade eine günstige: 13 Millionen Euro hat die Teststrecke bisher verschlungen. +++ Lesen Sie auch: Streit um Anwohnerkosten: Wer muss für die Straße vor der Haustür zahlen? +++

Wenn die Straße sich selbst heilt und beheizt

Selbstheilende und stromerzeugende Straßen - gespickt mit intelligenten Brücken, die zahlreiche Sensoren haben und Straßenbau-Fertigteile wie aus dem Ikea-Regal. Das alles gibt es auf dem Testgelände. Und nun können die Experten endlich mal animieren, was eigentlich mit einem Belag passiert, wenn er etwa 8 Wochen lang extremen Temperaturen von 45 Grad ausgesetzt wird. Wann gibt es das in Deutschland schon mal unter realen Bedingungen? Aber aushalten muss eine Straße das im Fall des Falles eben doch.

Und ganz nebenbei testen die Ingenieure dabei, wie sie die starke Hitze für die Stromgewinnung nutzen können. Denn so viel Hitze erzeugt Energie, der Asphalt heizt sich stark auf. Mit einer Flüssigkeit wird die Energie abgeführt und in Strom umgewandelt. Die Hoffnung: So müsste die Temperatur in der Straße sinken und es dürften weniger Spurrinnen entstehen. Die Haltbarkeit der Straße steigt. Umgedreht kann im kalten Winter Energie auf diese Weise zugeführt werden - der Effekt: Bei Schnee taut dieser sofort wieder, beziehungsweise wird auf der Straße gar nicht erst zu Eis - Salz wird also überflüssig.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Der Schaukasten - früher das meistgelesenste "Amtsblatt" in vielen Gemeinden - inzwischen ist der Schaukasten digital geworden - doch die Regeln sind für Kommunen die Gleichen!
    Recht Aktuell

    Kommunale Öffentlichkeitsarbeit: Was erlaubt ist – und was nicht

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Interne Meldestellen im Rathaus sind Pflicht - die Übergangsfristen beendet - wer jetzt nicht reagiert, dem drohen hohe Bußgelder
    Schritt für Schritt Anleitung

    Hinweisgeberschutz im Rathaus

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Beim Heizungsgesetz streitet sich die Bundesregierung wie die Kesselflicker - aber der Countdown läuft - wenn in wenigen Tagen kein neuer Entwurf vorliegt, ist die Einführung kaum noch zu stoppen
    Die Zeit eilt

    Heizungsgesetz: Regierung streitet wie die Kesselflicker – zahlen kleine Kommunen am Ende die Zeche?

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Recht Aktuell

    Streusalz im Winterdienst: Was Kommunen dürfen – und wo das Recht klare Grenzen setzt

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Arbeitshilfe

    Zebrastreifen leichter anlegen – mehr Spielraum für Kommunen

    von Gudrun Mallwitz
  • Verkehrswende

    Erfolgsfaktoren für den Nahverkehr

    von Dorothea Walchshäusl

Neuester Inhalt

  • Schule

    Ganztags-Anspruch: Darum wollen die Kommunen klagen

    von Annette Lübbers
  • Zusammenarbeit

    Kommunalpolitik als Mannschaftssport – so gelingt Kooperation

    von Dorothea Walchshäusl
  • Kommentar

    Ein guter Anfang – und bitte kein Ende

    von Franz-Reinhard Habbel

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp