Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. 3D-Zebrastreifen sollen Fußgänger schützen

3D-Zebrastreifen sollen Fußgänger schützen

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
14. Februar 2018
3D-Technik soll Autofahrer zum Anhalten animieren. Statt noch einmal schnell Gas zu geben bevor ein Fußgänger kommt, sollten Autofahrer frühzeitig vor einem Zebrastreifen anhalten. Da das jedoch in vielen Fällen nicht passiert, wollen einige deutsche Städte bald einen 3D-Zebrastreifen ausprobieren. In Ísafjörður und Linz läuft das Projekt bereits.

Die weißen Balken wirken zusammen mit grauen und schwarzen Schattierungen als optische Täuschung. Fährt man auf die neu entworfenen 3D-Zebrastreifen zu, sieht es aus, als würden massive Balken auf der Straße liegen. Um nicht dagegen zu fahren, halten Autofahrer davor reflexartig an. Damit ist das Ziel der 3D-Zebrastreifen erreicht: Autofahrer sollen vor an Fußgängerüberwegen zuverlässig anhalten. Die Idee kommt aus Indien und wird dort und in China bereits an einigen Stellen umgesetzt. Mit dem isländischen Ísafjörður und dem österreichischen Linz probieren seit Ende 2017 auch die ersten europäischen Städte die 3D-Zebrastreifen aus. Einige deutsche Städte, wie Buchholz und Hamburg interessieren sich ebenfalls für die Idee. In Grevenbroich hat der Nachrichtensender n-tv die Idee schon einmal ausprobiert. Wie das aussah, sehen Sie hier.

Helfen die 3D-Zebrastreifen wirklich bei der Verkehrssicherheit?

Doch können die 3D-Zebrastreifen wirklich Raser aufhalten und Fußgänger schützen? In Tests entfalten die neuen Fußgängerüberwege zunächst exakt die gewünschte Wirkung. Auf lange Sicht gibt es jedoch einige Probleme. Zum einen berichten Ísafjörður und Linz, dass die Autofahrer sich mit der Zeit an die 3D-Täuschung gewöhnen und ihr Fahrverhalten dementsprechend verändern. Zum anderen funktioniert die optische Täuschung immer nur von einer Seite. Die 3D-Zebrastreifen sind also sinnvoll nur in Einbahnstraßen einsetzbar. Darüber hinaus funktioniert die optische Täuschung in der Nacht und bei Nässe nicht. Und auch Verkehrsforscher melden Bedenken an: Autofahrer könnten sich vor der Täuschung so erschrecken, dass sie eine Vollbremsung hinlegen und den folgenden Verkehr behindern. Eine Steigerung der Auffahrunfälle könnte die Folge sein. Deshalb hat sich der Stadtbezirksrat in Braunschweig - der ersten deutschen Stadt, die die Technik einsetzen wollte - auch gegen die 3D-Zebrastreifen entschieden. In Buchholz und Hamburg steht eine Entscheidung noch aus. Wiesbaden hat beim Land Hessen um eine Änderung der Richtlinien für Fußgängerüberwege gebeten. Denn Städte können ihre Zebrastreifen nicht nach Belieben gestalten. Richtlinien der Länder geben genau vor, was erlaubt ist und was nicht. 3D-Zebrastreifen sind in den Richtlinien bisher nicht vorgesehen.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Rebecca Piron

  • Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026: Alle Infos, Termine und Prognosen
    Landespolitik

    Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Entscheiden die Kommunalfinanzen den Wahlkampf?

    von Rebecca Piron
  • Kommunales Werbeverbot für Fleisch und fossile Produkte in Amsterdam
    Kommunale Werbeverbote

    Amsterdam verbietet Fleischwerbung: Geht das auch in deutschen Kommunen?

    von Rebecca Piron
  • Das Forum KOMMUNAL 2026 in Bingen am Rhein
    Forum KOMMUNAL 2026

    Kommunale Zukunft braucht echten Austausch

    von Rebecca Piron

Lesen Sie auch...

  • Analyse

    4 Hebel gegen zuviel Autoverkehr in Innenstädten

    von Gudrun Mallwitz
  • Recht Aktuell

    Streusalz im Winterdienst: Was Kommunen dürfen – und wo das Recht klare Grenzen setzt

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Arbeitshilfe

    Zebrastreifen leichter anlegen – mehr Spielraum für Kommunen

    von Gudrun Mallwitz

Neuester Inhalt

  • Tierschutz

    Wie Kommunen Tierheime unterstützen

    von Dorothea Walchshäusl
  • Tipps für Kommunen

    Geheimtipps: Wie kleine Orte Gäste anziehen

    von Dorothea Walchshäusl
  • Jetzt bewerben!

    Deutschlands beste Wahlhelfer gesucht!

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp