Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Arbeiten im Öffentlichen Dienst
  3. Auf die Kernkompetenzen konzentrieren
©Fotolia

Auf die Kernkompetenzen konzentrieren

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
8. April 2015
Welche Steuerungsmöglichkeiten haben Kommunen, auch wenn sie finanziell keine großen Sprünge machen können? Was kann Verwaltung aus der Wirtschaft lernen? KOMMUNAL auf der Suche nach Lösungsansätzen.

„Wir müssen vom Verwalten zum Gestalten kommen“. Das Zitat des Familienunternehmers Henning Borek sorgte bei einem Kongress der Bertelsmann-Stiftung vor wenigen Wochen in Berlin für viel Applaus auf Seiten zahlreicher Bürgermeister. Borek fasste mit dem Satz zusammen, was sich viele Verwaltungschefs in der Theorie wünschen. Doch wie soll das in der Praxis funktionieren? Borek machte den Bürgermeistern dazu einen konkreten Vorschlag: „Machen Sie Werbung dafür, warum sie Dinge so machen, wie sie sie machen“, fordert er. Eine Möglichkeit sei etwa eine jährliche Broschüre in der erklärt wird, was im kommenden Jahr geplant ist und wo gespart werden soll. „Informieren Sie so transparent und so einfach wie möglich, eine kleine Broschüre mit vier bis sechs Seiten in einfacher Sprache genügt völlig“, so Borek. Damit ist umrissen, wie Bürgerinformation als Vorstufe von Bürgerbeteiligung aussehen kann. Ein Konzept kann jedoch nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn auch die Verwaltung und deren Mitarbeiter hinter den Plänen stehen. „Meine Mitarbeiter müssen zur Strategie meiner Stadt passen“, bringt es Marcel Philipp, der Oberbürgermeister von Aachen auf den Punkt. Dazu sei es nötig, ein System nicht von oben anzusetzen sondern die Mitarbeiter eng einzubinden und gemeinsame Ziele zu formulieren. „Die Verkürzung der Wartezeiten im Bürgeramt ist so ein konkretes Ziel. Ihre Mitarbeiter werden Ihnen Vorschläge machen, wie das erreicht werden kann. Setzen Sie die Vorschläge gemeinsam um und die Mitarbeiter werden das gemeinsame Ziel verfolgen“, so Philipp. Auf Kennzahlen zu setzen empfiehlt auch der Landrat von Osnabrück, Michael Lübbersmann. Sein Landkreis baut seit Jahren Altschulden ab. „Das funktioniert nur mit einer strategischen Ausrichtung. Weisen Sie Ihre Pflichtaufgaben und die freiwilligen Aufgaben jeweils einzeln aus und bewerten sie jede freiwillige Aufgabe“, so Lübbersmann. So entstehe ein Wertungskatalog, der das Wichtige vom Unwichtigen trennt und den Mitarbeitern klare Orientierung gebe. Ein solcher Wertungskatalog eröffne auch die Möglichkeit des Outsourcing, fügt der Oberbürgermeister von Leipzig, Burkhard Jung an. „Wenn Sie klare Ziele haben, können Sie einfacher entscheiden, welche Aufgaben zwangsläufig von den eigenen Mitarbeitern erledigt werden müssen, und was Fremdfirmen einfacher und effizienter lösen können“, so Jung. Der Unternehmer Henning Borek geht da noch einen Schritt weiter. „Die Verwaltungen in Deutschland müssen sich mehr Gedanken machen, was ihre wirklichen Kompetenzen sind“, so der Chef von rund 400 Mitarbeitern. Eine Gemeinde könne nicht alles tun, viele Aufgaben könne man auch einfach bleiben lassen oder eben an Fremdfirmen geben. „Das braucht aber Mut zu sagen, wofür man eben nicht verantwortlich ist“, so Borek.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Eine lange Reihe leerer Garderobenhaken an einer hellen Wand, nur an einem hängen ein Feuerwehrhelm und eine Einsatzjacke.
    Freiwillige Feuerwehr

    Feuerwehr in Not: Wenn die Sirene heult und keiner kommt

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Eine Überwachungskamera an einem Laternenmast, an der ein großes menschliches Ohr wächst, vor glutrotem Abendhimmel über einem Marktplatz.
    Sicherheit oder Überwachungsstaat?

    Kameras auf dem Marktplatz: Was darf das Ordnungsamt wirklich?

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Aus der Tür eines Rathausmodells rollt ein leerer Rechnungsstreifen, auf dem ein Computerchip liegt.
    KI im Rathaus

    KI-Kosten für Kommunen: Wer bezahlt die Rechnung?

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Was Experten sagen

    Jugendhilfe-Reform 2026: Bund verspricht Entlastung – Kommunen fürchten Milliardenkosten

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Neue Arbeitsformen

    Homeoffice: Was Kommunen von Wedel lernen können

    von Dorothea Walchshäusl
  • Pensionskosten

    Beamte abschaffen: Rostock will nur zehn behalten – spart das wirklich Geld?

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Neuester Inhalt

  • Demografischer Wandel

    Demografischer Wandel: So planen Kommunen für alle Generationen

    von Rebecca Piron
  • Tipps

    8 Tipps für den Generationen-Mix im Rathaus

    von Silke Böttcher
  • Recht aktuell

    Wer bestimmt die Kita-Beiträge?

    von Simin Fakhiri

Schlagwörter

  • Arbeiten im Öffentlichen Dienst

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp