Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. E-Government
  3. CeBit 2017 - Verärgerung über den Digitalrat
Der Digitalrat kommt das erste Mal auf der CeBit zusammen

CeBit 2017 - Verärgerung über den Digitalrat

20. März 2017
Roboter, Apps und digitale Abrechnungen - die digitale Zukunft muss, wenn sie gelingen soll, aktiv gestaltet werden. Doch dafür benötigt es auch das Know-How von Kommunalpolitikern. Theorie in die Praxis umsetzen? Ja, aber nur mit Beteiligung der Kommunen - das fordert der Niedersächsische Städte-und Gemeindebund und spielt damit auf den Auftakt der CeBit 2017 an.

Fünf Tage lang zeigen 3000 Aussteller auf der diesjährigen CeBit in Hannover, elektronische Highlights, die die Zukunft gestalten sollen - zum Beispiel humanoide Roboter, digitale Altenpfleger oder die neuesten Drohnen. Für Verwaltungen wird es spannend: Anregungen zur E-Akte, Bürgerservice per App, elektronische Haushaltssysteme oder Big-Data-Auswertung warten direkt vor Ort. Die Freude darüber, dass internationale Aussteller zur CeBit nach Hannover, in die Hauptstadt Niedersachsens kommen, ist groß. Doch mit dem Start der Digitalmesse kommt auch Sorge auf: Ein Experten-Gremium, das aus 20 Mitgliedern besteht, soll drei Mal jährlich tagen - auf der CeBit heute zum ersten Mal. Die Experten-Runde, der sogenannte Digitalrat, soll die Landesregierung bei der Gestaltung des digitalen Wandels beraten. Dem Digitalrat kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Die technischen Möglichkeiten werden immer besser, beeinflussen einzelne Lebensbereiche und hinterlassen Angst und Hoffnung zugleich. Wie sieht die digitale Zukunft aus? Welche politischen Maßnahmen können umgesetzt werden? Diesen Fragen geht der Digitalrat nach.

Kommunen kritisieren Digitalrat

Doch der Niedersächsische Städte-und Gemeindebundes (NSGB)  kritisiert, dass im Digitalrat keine kommunalen Entscheider sitzen. Dabei sind sie, so der Niedersächsische Städte-und Gemeindebund, diejenigen, die die Arbeit vor Ort machen. Diejenigen, die wissen, welche Entscheidungen in die Praxis umgesetzt werden können, weil sie den Sachverstand von der kommunalen Basis haben. Deshalb, so der NSGB, sollten sie auch im Digitalrat sitzen. Der Sprecher des NSGB,Thorsten Bullerdiek, verpackt die Sorgen in klare Worte: "Die Gemeinden erwarten weniger Tipps und gut gemeinte Ratschläge, sondern konkrete Hilfe". Und genau deshalb hat der Niedersächsische Städte-und Gemeindebund konkrete Forderungen an den Digitalrat: 1. Schnelles Breitband in allen Landesteilen ist Pflicht! Es kann nicht sein, dass die Großstädte besser ausgestattet werden als der Rest des Landes. Wenn Niedersachsen nach vorne will, dann muss hier noch viel getan werden!

Home Office? In vielen ländlichen Regionen ein großes Problem

2. Digitale Infrastrukturen und Projekte sollten ganz besonders im ländlichen Raum gefördert werden, um die dortigen Strukturnachteile auszugleichen und das brachliegende Potenzial des Landes Niedersachsen zu nutzen. 3. Fachanwendungen: Gerade bei neuen Gesetzesvorhaben sollte mit bedacht werden, welche Fachanwendungen den Kommunen an die Hand gegeben werden können, um eine schnelle Umsetzung der Gesetze sicherzustellen. Häufig dauert es noch lange Zeit, bis Softwarelösungen für neue Gesetze erschaffen und eingeführt werden. 4. Das Softwaremonopol in den Standesämtern muss endlich beendet werden! Es darf nicht sein, dass es bundesweit nur einen Anbieter für Standesamtssoftware gibt. Dies führt zu hohen Preisen und mangelndem Wettbewerb in der Entwicklung. Wir brauchen eine staatliche Entwicklung von Alternativen. 5.  Wir brauchen eine Langzeitarchivierungslösung des Landes, die den Kommunen offen steht. Sonst gehen wichtige digitale Schätze aus der heutigen Zeit den nächsten Generationen verloren. Hier muss das Land tätig werden. Bullerdiek schließt seine Forderung mit deutlichen Worten ab: „Wir hoffen, dass die Vertretung der Kommunen im Digitalrat dauerhaft sicher gestellt wird. Ein Digitalrat ohne eine Beteiligung der Kommunen und ihrer Spitzenverbände wäre nur ein Feigenblatt“.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Weitere Gastbeiträge

  • Die Interimsschule - hier eine aufgelöste Flurzone
    Nachhaltige Lösung

    Modulbauweise für Schulen: Das Vorbild aus Prüm

  • Jugendbeteiligung im ÖPNV - ein Modellprojekt zeigt, wie Jugendliche bei der Weiterentwicklung des Nahverkehrs helfen können.
    Modellprojekt

    Jugendliche gestalten den ÖPNV

  • Ein KI-Avatar in der Verwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg
    Künstliche Intelligenz

    KI-Avatar in der Verwaltung: Landkreis mit innovativer digitaler Kommunikation

Lesen Sie auch...

  • Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland

    „Behörden-Digimeter 2025“ – so weit ist das OZG

    von Monique Opetz
  • Interview

    Was macht eine E-Government-Koordinatorin?

    von Monique Opetz
  • E-Government

    Wie kommt die digitale Verwaltung an?

    von Monique Opetz

Neuester Inhalt

  • Intelligente Sprachmodelle

    KI im Rathaus: schneller, klarer, bürgernäher

    von Dorothea Walchshäusl
  • Glätte

    Streusalz in Berlin: Gericht kassiert Freigabe

    von Gudrun Mallwitz
  • Interkommunale Smart City-Plattform

    Digitalisieren ohne Kirchturmdenken

    von Dr. Ilona Benz

Schlagwörter

  • E-Government

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp