Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Politik
  2. Digitalisierung
  3. So steuern Kommunen ihr Bildungsangebot klug
Schulkinder von hinten
Bildung betrifft Bürger in allen Lebensphasen und die Kommunen können hier eine wichtige Rolle übernehmen.
© 123rf.com

Bildung vor Ort

So steuern Kommunen ihr Bildungsangebot klug

von Dorothea Walchshäusl
Reporterin | KOMMUNAL
7. März 2026
Ebersberg mit Bildungsdashboard, Mönchengladbach mit Analyse-Tool: So planen Kommunen Angebote, vernetzen Akteure und setzen gezielt Impulse.

Vom Kindergarten über die Schule bis hin zu Kursen für Senioren - kommunale Bildung umfasst alle Lebensphasen. Entsprechend wichtig ist es, dass die Kommunen die Bildung als Querschnittsthema verstehen, das weit über die Verwaltung von Schulgebäuden hinausreicht. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, die Kommunen hierbei verfolgen können.

Ausreichend Daten als Basis verwenden

Nur wenn man genau weiß, wie die Situation in der Kommune ist, kann man auch erfolgreich vorausplanen. Deshalb ist das sogenannte Bildungsmonitoring ausgesprochen wichtig, also konkret die Erhebung von Daten wie den aktuellen Kindern im Betreuungsalter, den Übergangsquoten von der Grundschule oder den Abbruchraten. Darauf basierend kann dann in Folge eine genaue Bedarfsanalyse durchgeführt werden, die festhält, wo Angebote fehlen und wo es gezielte Förderungen braucht. An dritter Stelle des Monitorings steht schließlich die Definition möglichst klarer und messbarer Ziele.

Vernetzen und kooperieren

Bildung betrifft nicht nur die Kitas und die Schulen, Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe und findet auch an vielen weiteren Orten statt. Die Kommune kann hier als Moderatorin und Netzwerkerin agieren und die zentralen Akteure miteinander verbinden. Dazu zählen u.a. das Jugendamt, das Schulverwaltungsamt, das Sozialamt und die Wirtschaftsförderung. Außerdem lohnt es sich, die Wirtschaftskammern einzubinden ebenso wie die Arbeitsagenturen, die Kirchen, die Vereine und freien Träger in der Kommune. In Form eines Bildungsbeirats kann zudem ein Gremium geschaffen werden, in dem die verschiedenen Akteure regelmäßig zusammenkommen und Strategien abstimmen.

Zentrale Anlaufstelle schaffen

Damit die Vernetzung gelingt und das Bildungsmanagement langfristig funktioniert, hat sich in etlichen Kommunen wie zum Beispiel Nürnberg die Schaffung einer zentralen Stelle bewährt. Unter dem Titel „Bildungsbüro“ handelt es sich dabei um eine Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und Praxis, die sowohl für Bürger als auch für Institutionen die zentrale Anlaufstelle ist, wenn es um Bildungsfragen geht. Zudem können über diese Stelle neue Projekte im Bildungsbereich vorangetrieben werden, etwa Sprachkurse oder die MINT-Förderung.

 Bildungsübergänge in den Blick nehmen

Meist sind es nicht die Phasen in den Bildungseinrichtungen selbst, sondern die Übergänge dazwischen, die für Probleme sorgen können. Hier kann das kommunale Bildungsbüro eine wichtige Rolle einnehmen. Beim Übergang von der Kita zur Grundschule ist häufig z.B. die Sprachförderung ausbaufähig. Geht es um den Schritt aus der Schule hinein ins Berufsleben, kann die Kommune Bildungsorientierungsmessen mitorganisieren, Coaching-Programme installieren und eine enge Verzahnung mit den Betrieben vor Ort unterstützen. Und auch später ist die Rolle der Kommune nicht zu unterschätzen, wenn es um Weiterbildungsangebote für Erwachsene geht.

 Bürger bei der Planung mitnehmen

Ein gutes kommunales Bildungsmanagement gelingt nur dann, wenn die Bürger beim Planungsprozess mitgenommen werden und das sind in diesem Fall die Schüler ebenso wie die Eltern und Lehrkräfte. Zur Transparenz beitragen kann dabei etwa die Veröffentlichung der Bildungsberichte in leicht verständlicher Sprache, um eine öffentliche Debatte anzustoßen.

Beispiele für innovatives Bildungsmanagement in Kommunen

Es gibt verschiedene innovative Wege, um das Bildungsmanagement in der Kommune voranzutreiben. Das zeigt sich am besten in den Kommunen vor Ort:

  • Einen pragmatischen, aber erfolgreichen Ansatz verfolgt man im bayerischen Ebersberg. Während der Corona-Pandemie wurde dort eine Software zur Darstellung der jeweiligen Inzidenzen angeschafft. Heute wird eben diese Software weiter genutzt, um ein interaktives Bildungsdashboard zu bespielen. Dort werden nun alle planungsrelevanten Daten zu den landkreiseigenen weiterführenden Schulen und sonderpädagogischen Förderzentren aufgeführt, außerdem finden sich neben der Anzahl der Schüler an den verschiedenen Schulen sowie den jeweiligen Schülerprognosen Informationen zu den Wohnorten der Schüler und den Ganztagsgruppen an den betrachteten Schulen.
  • In Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen wiederum wurde ein Analyse-Dashboard installiert, das für die Fachplanung im Bildungssektor genutzt wird und von dem auch das Bildungsbüro profitiert. Die Daten der offiziellen Schulstatistik werden in diesem Dashboard mit aktuellen und historischen Daten visualisiert, sodass Bildungsexperten die Entwicklungen im Bildungsbereich analysieren können. Durch den Einsatz von Filtern können sie dabei gezielt einzelne Schulformen oder Schulstandorte betrachten und Maßnahmen zur Verbesserung ergreifen.
  • Im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg wurde das Bildungsmonitoring auf Kreisebene angesiedelt, um die kreisangehörigen Gemeinden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Kern des Monitorings ist eine kontinuierliche Bildungsberichterstattung, mittels derer sowohl der gegenwärtige Zustand der Bildungslandschaft als auch Tendenzen für die Zukunft beschrieben werden.

Weiterführende Informationen zum Bildungsmanagement und -monitoring in Kommunen hier

Elternakademie Landkreis Marburg-Biedenkopf

So erfolgreich ist unsere Elternakademie im Landkreis

Im Kreis Marburg-Biedenkopf haben Volkshochschulen, Kreiselternbeirat, Staatliches Schulamt und Medienzentrum eine erfolgreiche digitale Weiterbildungs-Institution geschaffen. Angela Springer und Marian Zachow stellen Sie im KOMMUNAL-Gastbeitrag vor.
MEHR

Musikschulen sehen sich durch ein Urteil in ihrer Existenz bedroht - Kommunen vor massiver "Einstellungswelle"

Musikschulen in ihrer Existenz bedroht

Das sogenannte Herrenberg-Urteil hat massive Auswirkungen auf Deutschlands Musikschulen - aber auch auf Träger von Integrationskursen - erste Kommunen reagieren
MEHR

Waschmaschine

Wahlpflichtfach: Vom Mietvertrag bis zur Steuererklärung:

„Fit for life“ heißt an der Taunusschule in Bad Camberg ein Wahlpflichtfach, bei dem Realschüler und Gymnasiasten Kompetenzen für den Alltag erwerben. Die Nachfrage ist groß.
MEHR

Kinder und Jugendliche auf der Bühne bei der Aufführung des Stücks „Peter Pan“ in Regensburg

So sind Musikschulen erfolgreich

Welche Voraussetzungen brauchen Musikschulen, damit sie bestmöglich arbeiten können und vor Ort ideal eingebunden sind?
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Dorothea Walchshäusl

  • Leog
    Stadtplanung

    Die stille Reserve: Wie Kommunen Nachverdichtung aktivieren

    von Dorothea Walchshäusl
  • Sitzung
    Intelligente Sprachmodelle

    KI im Rathaus: schneller, klarer, bürgernäher

    von Dorothea Walchshäusl
  • Teamgeste
    Zusammenarbeit

    Kommunalpolitik als Mannschaftssport – so gelingt Kooperation

    von Dorothea Walchshäusl

Lesen Sie auch...

  • Praxisbeispiel Gera

    Auf dem Weg zur smarten Abfallwirtschaft

    von Monique Opetz
  • Nicht an Digitalisierung sparen

    Konsolidieren mit Köpfchen

    von Dr. Ilona Benz
  • Wahl-O-mat 2026

    Digitale Wahlhilfen zur Kommunalwahl in Bayern und Hessen

    von Gudrun Mallwitz

Neuester Inhalt

  • Die neuesten Umfragen

    Kommunalwahl-Krimi im Süden: Bayern und Baden-Württemberg vor dem Super-Wahlsonntag

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Praxisbeispiel Gera

    Auf dem Weg zur smarten Abfallwirtschaft

    von Monique Opetz
  • KOMMUNAL Perspektive

    Das Expertengespräch: So gewinnen Sie Kommunalwahlen

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Schlagwörter

  • Digitalisierung

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp