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CO2-neutraler Fuhrpark trotz Diesel?

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
24. August 2017
Um einen möglichst klimafreundlichen Fuhrpark auf die Straße zu bekommen, rüsten viele Kommunen auf Elektrofahrzeuge um. Das ist teuer und ein langwieriger Prozess. Eine günstigere Alternative könnte synthetisches Benzin liefern. München und einige Kommunen im Ruhrgebiet sind bereits mit einem Produzenten im Gespräch.

Die Kommunen in ganz Deutschland nehmen ihre Aufgabe, die Energiewende voranzutreiben, sehr ernst. Land auf Land ab werden Solar- und Windkraftanlagen gebaut und in den Fuhrpark vieler Kommunen halten Elektrofahrzeuge Einzug. Doch der Umstieg auf Elektromobilität ist sehr teuer für die Kommunen. Und solange die Fahrzeuge nicht mit "grünem" Strom aufgeladen werden, ist der Vorteil für die Umwelt eher gering. Deshalb interessieren sich immer mehr Kommunen für synthetisches Benzin. Der Kraftstoff kann in jedem Verbrennungsmotor verwendet werden und verursacht nur geringe (in Zukunft ginge es sogar ganz ohne) CO2-Emissionen. Leider ist er jedoch bisher nicht auf dem Markt. Das will Robert Schlögl, Direktor am Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion, nun ändern.

Was ist synthetisches Benzin?

Synthetisches Benzin ist mit Kohlendioxid angereicherter Wasserstoff. Das benötigte CO2 kann sowohl aus Industrieprozessen, als auch aus der Luft entnommen werden. So kann das schädliche Kohlenstoffdioxid, das ohnehin produziert wird, sinnvoll weiterverwendet werden. Bei der Verbrennung im Motor setzt das synthetische Benzin nur sehr wenig Partikel und Stickstoff frei. Auch Volkmar Denner, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH ist von dem Treibstoff überzeugt. "Um die künftigen Klimaziele zu erreichen, braucht es neben der Elektromobilität weitere intelligente Lösungen", sagt er. "Synthetische Kraftstoffe können Benziner und Diesel CO2-neutral machen und einen großen Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung leisten."

Hybride für den Fuhrpark München

Um das synthetische Benzin weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen hat Robert Schlögl die Initiative "Nachhaltige Mobilität durch synthetische Kraftstoffe" gegründet. Er will Autos bauen, die einen kleinen Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor verbinden, der mit synthetischem Benzin betrieben wird. Der Elektromotor erhält seine Energie dann aus dem Betrieb des Verbrennungsmotors. Der Chemiker geht davon aus, dass sein Projekt vom Bund gefördert wird. Mit einem Technik-Start-up und einigen wissenschaftlichen Instituten steht er in den Startlöchern das Auto zu bauen. Mit der Produktion möchte er, laut Informationen der FAZ, im Herbst in Frankfurt beginnen. Bereits Interesse an den Autos angemeldet haben der Kommunale Fuhrpark der Stadt München und einige Kommunen im Ruhrgebiet.

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