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  1. Corona
  2. Corona-Pandemie: Gutes Personalmanagement durch einheitliche Daten
KGSt fordert einheitliches Datenmodell für Kommunen während Corona-Pandemie
© AdobeStock

So bleiben Kommunen handlungsfähig

Corona-Pandemie: Gutes Personalmanagement durch einheitliche Daten

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
6. April 2020
Um handlungsfähig zu bleiben, müssen Kommunen auf Personal- und Bearbeitungsengpässe schnell reagieren. Helfen kann dabei ein einheitliches Datenmodell für alle Städte und Gemeinden.

In einem Krisenfall wie der Corona-Pandemie ist es wichtig, dass die kommunale Verwaltung handlungsfähig bleibt. Die Aufgaben im Bereich der Daseinsvorsorge und der Aufrechterhaltung unserer Sicherheit und Ordnung sin essentiell. Deshalb muss die Verwaltung auch bei den erwartbaren Personal- und Bearbeitungsengpässen weiterhin funktionieren. Der Personeneinsatz muss effektiv gesteuert werden. Es muss klar sein, welche Leistungen priorisiert werden müssen und welches Personal dafür zur Verfügung steht. Und dazu braucht es ein einheitliches Datenmodell, sagen KGSt und Polyteia in einem gemeinsamen Papier. 

Personalentscheidungen während der Corona-Pandemie

Um auch während der Corona-Pandemie alle essentiellen Prozesse weiterlaufen zu lassen und gleichzeitig schnell auf neue Entwicklungen reagieren zu können, braucht es ausreichend qualifiziertes Personal. Die nötigen personalwirtschaftlichen und organisatorischen Entscheidungen sollten Kommunen anhand gut ausgewerteter Daten treffen. Diese sollten auch für Landkreise, Bundesländer und den Bund lesbar und zwischen den Kommunen vergleichbar sein. 

Wichtige Daten für das Personalmanagement

Datenfelder, die etwa in der aktuellen Corona-Pandemie wichtig sind, sind Berufsgruppe, Geburtsdatum, Anzahl an Wochenstunden, Fehlzeiten und Infos zu Arbeitsverträgen. Diese Personaldaten müssen dann den jeweiligen Leistungen, wie etwa der Arbeit im Gesundheitsamt, zugeordnet werden. Mit den Daten können der aktuelle und der zukünftige Personalstand erfasst werden, es kann bestimmt werden, welche Mitarbeiter zum ihrem eigenen Schutz nach Hause geschickt werden sollten, wie viele Mitarbeiter auf nicht-krisenrelevanten Bereichen abgezogen werden können und wie ein Schichtsystem aufgebaut werden kann, das das Ausfallrisiko systemkritischer Prozesse minimiert. 

Gemeinsames Datenmodell gefordert

Bisher gibt es keine Vorgaben dazu, wie Kommunen ihre Daten strukturieren sollten. Die Datenhaltung ist heterogen und ermöglicht es etwa Landkreisen nicht die Daten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden zu vergleichen. Der Denkanstoß von KGSt und Polyteia fordert daher ein gemeinsames Datenmodell. 

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