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Digitale Innovation - die weltweite Herausforderung

Mo, 21.03.2016

Der World-Summit Award der Vereinten Nationen gilt als Gradmesser für Innovation. Auch Kommunen können hier dazulernen.

Der World Summit Award (WSA) der Vereinten Nationen gilt als Gradmesser für Innovation in Indonesien oder Argentinien, von Island bis Neuseeland. In den Kategorien eGovernment oder eHealth, von eCulture bis zu eCommerce - Lernen von den Besten der Besten - die WSA-Gewinner 2015 bieten ein breites Spektrum an digitalen Innovationen. Der WSA ist eine globale Initiative von und in Zusammenarbeit mit dem UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS), UNESCO, UNIDO und UN GAID. Der WSA ist der einzige IKT-Event der Welt, welcher in über 178 Ländern die mobile Community erreicht. Laut McKinsey führt die Digitalisierung zu grundlegenden Veränderungen der Marktbedingungen. In mehr als jedem zweiten (55 Prozent) Unternehmen ändert sich als Folge der Digitalisierung das Geschäftsmodell. 70 Prozent der Unternehmen sehen die Digitalisierung als große Herausforderung. Damit rangiert der digitale Wandel gleichauf mit dem Fachkräftemangel und deutlich vor anderen internen und externen Herausforderungen wie einem scharfen Wettbewerb oder schwierigen Finanzierungsbedingungen. Die Notwendigkeit einer umfassenden Bewusstseinsbildung im Unternehmensbereich beim Thema „Digitalisierung der Wirtschaft“ zeigte eine im Sommer 2014 in Deutschland vom Marktforschungsinstitut GfK Enigma durchgeführte Umfrage unter KMUs. Demnach spielen bei knapp 50 % der befragten Firmen digitale Technologien im Produktions-/Wertschöpfungsprozess noch keine Rolle. Die Skepsis gegenüber dem Einsatz digitaler Technologien ist unter den Kleinstbetrieben (Umsatz bis unter 5 Mio. Euro) am höchsten. Nicht nur die Unternehmen werden sich stark umstrukturieren müssen, die rechtlichen Rahmenbedingungen müssen angepasst beziehungsweise noch geschaffen werden. Wir brauchen Experten, die diese extrem komplexen Systeme bauen und steuern können. Als zentrale Herausforderung im Transformationsprozess identifiziert die Studie von BearingPoint mit 76 Prozent den Mangel an digitalen Talenten. Um den digitalen Wandel zu beschleunigen, zu unterstützen, braucht es Verständnis in Politik und eine elektronische Verwaltung als Basis.

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