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  3. Digitalisierung: Wenn Institutionen zusammenarbeiten
Mir Digitalisierung Kinderleicht zum Kindergeld in Hamburg
Hamburg will frischgebackene Eltern entlasten - und setzt dafür auf den Abbau von Bürokratie!
© Fotolia: kieferpix

Digitalisierung: Wenn Institutionen zusammenarbeiten

6. Februar 2019
Mit einem Pilotprojekt beweist Hamburg, dass familienfreundliche Verwaltung durch vernetzte Zusammenarbeit gelingen kann

Modern, vernetzt, kinderleicht und nutzerfreundlich - so könnte man Hamburgs Pilotprojekt bezeichnen.

Es läuft seit Juni 2018 und richtet sich an frischgebackene Eltern. Nach der Geburt ihres Kindes müssen sie nicht mehr zu einer Behörde, sondern können können im Krankenhaus die Geburt anzeigen, ihrem Kind rechtskräftig einen Namen geben, es beim Standesamt beurkunden lassen, Geburtsurkunden bestellen und das Kindergeld beantragen. Dafür brauchen die Eltern nur noch ein einziges Formular ausfüllen und im Krankenhaus abgeben. Die Behörden kümmern sich um den Rest.

Digitalisierung der Verwaltung: Kinderleicht zum Kindergeld
Nach der Geburt haben Eltern andere Dinge im Kopf als Bürokratie
Fotocredit: Gorodenkoff

Und so funkitioniert es: Die werdenden Eltern erhalten beim Geburtsvorbereitungstermin nur noch ein dreiseitiges Formular - und müssen lediglich die Angaben machen, die der Verwaltung noch nicht vorliegen. Nach der Geburt geben die Eltern alle Unterlagen im Krankenhaus ab, das diese an das zuständige Standesamt weiterleitet. Dieses widerum beurkundet die Geburt und gibt den Kindergeldantrag an die Familienkasse weiter. Nach weniger als zehn Tagen bekommen die Eltern per Post den Kindergeldbescheid von der Familienkasse, die Geburtsurkunden vom Standesamt und die Steuer-ID für das Kind vom Bundeszentralamt für Steuern. Auch das Kindergeld wird automatisch überwiesen.

"Zu einer modernen und lebenswerten Stadt gehört auch eine bürgerfreundliche und leistungsfähige Verwaltung. Wir wollen Abläufe optimieren, immer mehr Verwaltungsdienstleistungen auch digital anbieten und Bürgerinnen und Bürger von Bürokratie entlasten. Die Digitalisierung kommt dort zum Einsatz, wo sie dabei hilft, das Leben einfacher und besser zu machen.

Mit diesem Service zeigen wir exemplarisch, welche Vorteile entstehen, wenn behördenübergreifend zusammengearbeiter wird", erklärt Christian Pfromm, Chief Digital Officer der Stadt Hamburg.

Die Eltern können sich somit auf ihr Kind fokussieren und werden von der Bürokratie entlastet.

Die Vorteile:
Eltern erhalten das Kindergeld in der Hälfte der Zeit
Die Geburtsurkunden werden noch schneller ausgestellt
Die Kundenzufriedenheit erhöht sich
Effizienzgewinne durch Direktverarbeitung

Digitalisierung des Projektes geplant

In Zukunft jedoch will Hamburg das Projekt stärker digitalisieren: Im nächsten Jahr sollen Eltern auch online die Namensbestimmung, Bestellung von Geburtsurkunden und die Beantragung von Kindergeld abschließen können. Voraussetzung für die Digitalisierung ist, dass die Eltern einen elektronischen Personalausweis zur Authentifizierung nutzen. Ob die Möglichkeit häufig genutzt wird, bleibt jedoch abzuwarten. Denn: Eine Umfrage der Initiative D21, einem gemeinnützigen Netzwerk für digitale Gesellschaft zeigt, dass 58 Prozent der Deutschen die Onlinefunktion des Personalausweises noch nie genutzt haben. Die Gründe dafür sind vielfältig: mangelnder Datenschutz, zu wenig Datensicherheit und Folgekosten durch die Anschaffung eines Kartenlesegerätes.

Bisher stößt das Projekt allerdings auf großen Zuspruch - und das nicht nur bei den Eltern. Auch andere Kliniken, Kommunen und Bundesländer wollen den Service einführen.

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