Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. Dobrindt will Carsharing fördern
Alexander Dobrindt will Carsharing Unternehmen neue Anreize geben. ©Bundesverband CarSharing/flickr

Dobrindt will Carsharing fördern

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
31. August 2016
Mit einem neuen Gesetz will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt das Carsharing weiter ankurbeln. Lärmbelästigung und Luftverschmutzung der Städte sollen so verringert werden. Profitieren Kommunen von der geplanten Neuregelung?

Lärmschutz und bessere Luftqualität erhofft sich Alexander Dobrindt vom sogenannten Carsharing. Um den Unternehmen Anreize zu schaffen, ihre Autostaffeln aufzustocken, legt Verkehrsminister Dobrindt den Ländern und Verbänden nun einen Gesetzentwurf vor, der Vergünstigungen für Carsharing vorsieht.

Eigene Parkplätze und geringere Gebühren für Carsharing

Zurzeit gibt es laut dem Bundesverband Carsharing rund 16.100 gemeinschaftlich genutzte Autos und 1,26 Millionen Nutzer von Carsharing-Diensten in Deutschland. Der neue Gesetzesentwurf, der KOMMUNAL vorliegt, ermöglicht es Kommunen, Parkplätze eigens für Carsharing-Autos auszuweisen und diese den Unternehmen vergünstigt zur Verfügung zu stellen. Berechtigt sind laut Begründung des Gesetzesentwurfs Unternehmen, die bei bis zu fünf Pkw mindestens zehn Fahrberechtigte pro Wagen und bei über fünf Pkw mindestens 15 Fahrberechtigte pro Wagen haben. Eine weitere Bedingung für die Unternehmen ist, Kunden die Nutzung ihrer Ermäßigungskarten aus dem öffentlichen Nahverkehr für die Autos zu ermöglichen. Die Carsharing-Anbieter müssten für jedes Auto eine Plakette für einmalig 30,70 Euro beantragen. Kommunen können selbst entscheiden, ob sie die reservierten Parkplätze für Carsharing-Unternehmen anbieten wollen und ob sie das entweder kostenfrei oder zu einer monatlichen Gebühr tun. Nicht für jede Kommune ist die Neuerung attraktiv. Wie der Bundesverband CarSharing selbst angibt, werden Kommunen mit unter 20.000 Einwohnern voraussichtlich wenig Interesse zeigen. Hier gibt es meist ausreichend private Stellflächen, die Carsharing-Unternehmen nutzen können. Zudem ist Parkplatzmangel in Großstädten ein Problem, das durch reservierte Parkplätze kurzfristig wohl nicht kleiner wird. Während der Bundesverband CarSharing angibt, die Gemeinschaftsautos verringerten die Zahl privater Automobile, ergab eine Studie des TÜV Rheinland, dass beim privaten Automobilbestand in Deutschland bis 2014 ein Anstieg zu verzeichnen war.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die Stickoxidwerte deutscher Städte durch Carsharing verringern. © BMVI

"Carsharing wird gerade in den Städten immer beliebter", sagt Sandra Courant vom Verband der Automobilindustrie (VDA). "Deswegen ist es richtig, dass die Bundesregierung hierfür einen rechtlichen Rahmen schaffen will." Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Nutzer von Gemeinschaftsautos stetig an. Die von unterschiedlichen Unternehmen angebotenen Autos, die für die Zeit der Fahrt gemietet werden, lohnen sich besonders in den Städten. Auch auf dem Land gibt es einige Anbieter. Dobrindts Gesetzesentwurf steht in Zusammenhang mit dem Ziel der Bundesregierung, die Treibhausgabemissionen bis 2050 um mindestens 80 Prozent zu senken. "Die notwendige Begrenzung der Treibhausgasemissionen" soll mit "den gesellschaftlichen Anforderungen an eine hohe Lebensqualität durch Mobilität" verknüpft werden, heißt es in der Begründung des Gesetzentwurfs. Besonders nach der Drohung der EU-Kommission an Deutschland, wegen der hohen Stickoxidbelastung ein Vertragsverletzungsverfahren einzuleiten, sind Gesetzesentwürfe wie dieser bedeutend. Maßnahmen wie der Feinstaubalarm in Stuttgart - der am stärksten betroffenen Stadt Deutschlands - die an Autofahrer appellieren, freiwillig ihre Pkw zu Gunsten öffentlicher Verkehrsmittel stehen zu lassen, haben kaum Wirkung gezeigt. Sobald die Stellungnahme der Verbände und Länder beim Ministerium eingeht, wird der Entwurf in Bundesrat und Bundestag beraten und der EU-Kommission vorgelegt. Laut Dobrindt soll das Gesetz im Juli 2017 in Kraft treten.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Rebecca Piron

  • Demografischer Wandel verstärkt sich weiter
    Studie zur Bevölkerung bis 2045

    Demografie 2026: Bayern vorn, der Osten driftet auseinander

    von Rebecca Piron
  • Der Tegernsee im Landkreis Miesbach - Hier ist der Abstand der Immobilienpreise zwischen Neubau und Bestand am höchsten.
    Wohnungsmarkt

    Immobilienpreise: Bestand oder Neubau?

    von Rebecca Piron
  • Kfz-Zulassung
    Bund übernimmt neue Aufgabe

    Kfz-Zulassung: Kommunen kritisieren Bundespläne

    von Rebecca Piron

Lesen Sie auch...

  • Tipps

    Schulweg: Diese Ideen sorgen für mehr Sicherheit

    von KOMMUNAL
  • Alternative Antriebe

    Wasserstoff im kommunalen Fuhrpark: Bus, Müllauto, Tankstelle

    von Annette Lübbers
  • Mobilität

    On-Demand-Verkehre: Beliebt, bewährt und trotzdem abgeschafft

    von Rebecca Piron

Neuester Inhalt

  • Cyberattacke

    Erster KI-Angriff auf eine deutsche Kommune?

    von Gudrun Mallwitz
  • Überblick

    Bürgermeisterwahlen 2026: Alle Ergebnisse – Sieger, Überraschungen und neue Stichwahlen

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Kommunen stärken?

    Sachsen: 2 Milliarden für Kommunen statt Pensionen?

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp