Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Panorama
  2. Ehrenamt
  3. Ehrenamtliche als Erstretter - per App
Ehrenamtliche - sogenannte Mobile Retter - können professionelle Helfer unterstützten

Ehrenamtliche als Erstretter - per App

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
26. Januar 2017
Eine App, die Leben rettet - wenn jede Sekunde zählt! Die Aktion "Mobile Retter" ist nun auch im Emsland gestartet. Ein Projekt mit Vorbildcharakter!

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Doch die Wege, die Rettungskräfte und Ärzte zum Patienten zurücklegen müssen, werden tendenziell länger. Vor allem im ländlichen Raum. Eine Antwort darauf ist eine mobile App fürs Smartphone. Die Idee stammt ursprünglich aus Gütersloh - dort hatte ein Notarzt und Ingenieur das Projekt "Mobile Retter" ins Leben gerufen. Jetzt fiel erstmals in einer Region in Niedersachsen der Startschuss.

Ehrenamtliche sind schneller vor Ort

Die Idee ist so einfach wie genial. Fast überall wohnen Feuerwehrleute, Pfleger, Sanitäter, Rettungsschwimmer oder auch Ärzte und interessierte Ehrenamtliche ganz in der Nähe. Geht nun ein Notruf in der Leitstelle - in diesem Fall in den Kreisen Emsland oder der Grafschaft Bentheim in Niedersachsen ein - wird per GPS Abfrage ermittelt, ob sich ein qualifizierter Ersthelfer in der Nähe des Notfallortes befindet. In der selben Sekunde wird dieser Mobile Retter parallel zum Rettungswagen über eine App auf dem Handy alarmiert. Nimmt der Mobile Retter den Einsatz an, wird er über die App so schnell wie möglich zu Einsatzort navigiert. Im Idealfall ist der Mobile Retter dann deutlich früher vor Ort, als der Rettungswagen es sein kann. Er kann sofort mit lebensrettenden Maßnahmen beginnen.

Landrat Winter (Emsland), Landrat Kethorn (Grafschaft Bentheim) und Dr. Hagemann vom Rettungsdienst freuen sich über die zahlreichen Ehrenamtlichen Helfer @Landkreis Emsland

Hunderte Ehrenamtliche machen mit

Im Emsland wurden in den vergangenen Monaten 430 ehrenamtliche Ersthelfer ausgebildet. Und noch immer warten über 200 weitere Interessierte auf ihre Schulungen, die in Kürze beginnen sollen. "Wir haben dieses Projekt als erste in Niedersachsen aus der Taufe gehoben", erklärt dann auch stolz der Landrat aus dem Emsland, Reinhard Winter. "Die Zahl der Ehrenamtlichen spricht für eine übergroße Bereitschaft, für diese gute Sache einzustehen, was mich sehr beeindruckt", so der Landrat.

Die Zahlen geben den mobilen Rettern Recht

Erste Zahlen liegen bereits vor. Bekannt ist, dass ein Notarzt im Durchschnitt neun Minuten braucht, bis er vor Ort ist. Die Mobilen Retter sind nach ersten Berechnungen durchschnittlich schon nach vier Minuten vor Ort. Minuten, vielleicht manchmal nur Sekunden, die Leben retten können. Denn in Deutschland erleiden jährlich rund 75.000 Menschen einen Herz-Kreislauf Stillstand. Nur 5000 davon werden rechtzeitig animiert. Schon nach drei Minuten sterben bei einem solchen Stillstand Gehirnzellen irrreparabel ab. Die Inititative "Mobile Retter" geht davon aus, durch die Smartphone App jährlich 10.000 Menschenleben retten zu können. Wenn denn viele Ehrenamtliche mitmachen.

Mobile Retter suchen weitere Ehrenamtliche

Das Projekt, das jetzt in Niedersachsen gestartet ist, sucht aktuell auch in anderen Städten nach Mobilen Rettern. Aktuell werden für Unna und Ingolstadt noch Ehrenamtliche gesucht. Wer Interesse an der Aktion hat - sei es als Ehrenamtlicher Helfer oder eine Kommune, die sich ebenfalls beteiligen möchte, findet auf der Webseite: www.mobile-retter.de alle Informationen.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Am 13. September 2026 entscheidet Niedersachsen über 29.501 kommunale Mandate. Neben Räten und Kreistagen stehen zahlreiche Bürgermeister-, Landrats- und die Wahl zum Regionspräsidenten Hannover an.
    Brisanter Wahlsonntag

    Kommunalwahl Niedersachsen 2026: 29.501 Mandate und politischer Zündstoff

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Bleibt Gerstungen thüringisch? Die Gemeinde im Wartburgkreis erwägt einen Wechsel nach Hessen. Bürgermeister Daniel Steffan will prüfen lassen, ob die Kommune jenseits der Landesgrenze bessere Entwicklungschancen hätte.
    Antrag im Gemeinderat

    Genug von Thüringen: Diese Gemeinde prüft den Wechsel nach Hessen

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Ferienhaus mit Meerblick – und künftig mit Zustimmung des Rathauses? Die EU will Kommunen in angespannten Wohnungsmärkten mehr Möglichkeiten geben, Zweitwohnungen und Kurzzeitvermietungen einzuschränken.
    Gesetzesentwurf

    EU will Zweitwohnungen begrenzen: Wann Städte Ferienhaus-Käufe stoppen dürfen

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Junges Engagement

    Als Kommune Nachwuchs im Ehrenamt fördern

    von Dorothea Walchshäusl
  • Netzwerke im Ruhestand

    So gewinnen Kommunen Rentner fürs Ehrenamt

    von Dorothea Walchshäusl
  • Smart City

    Von der Bürger-App bis zum kommunikativen Gesamtkonzept

    von Rebecca Piron

Neuester Inhalt

  • Katastrophenschutz

    Warntag 2026: Hat die Warnung überall funktioniert?

    von Gudrun Mallwitz
  • Digitale Strategie

    So wird die KI zum smarten Werkzeug für die Kommunalverwaltung

    von Dorothea Walchshäusl
  • Registermodernisierung in der Verwaltung

    Das Ende der doppelten Nachweise? Wie das Once-Only-Prinzip funktioniert

    von Monique Opetz

Schlagwörter

  • Ehrenamt App-Lösungen

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp