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  1. Praxis
  2. Mobilität
  3. Fahrrad- statt Autostraße? Ein Versuch!
Die Jahnstraße in Weil der Stadt: Wird hier bald wieder der Autoverkehr rollen?
Die Bürger und Bürgerinnen entscheiden mit, ob auf der Jahnstraße Passanten und Radfahrer dauerhaft Vorrang haben.
© Bwim / Marie-Lise Hofstetter

Mobilität

Fahrrad- statt Autostraße? Ein Versuch!

von Annette Lübbers
Reporterin
13. August 2024
Eine baden-württembergische Kommune testet in den Schulferien den Umbau an einer Hauptverkehrsader. Aus einer viel befahrenen Straße in der Umgebung eines Schulcampus wird in den Ferien eine Fahrradstraße und eine verkehrsberuhigte Zone.

Weil der Stadt im Landkreis Böblingen: 19.390 Einwohner wohnen in dem Städtchen, dessen berühmtester Bürger wahrscheinlich der Astronom Johannes Kepler war. Als der 1630 starb, waren Pferdeäpfel noch die einzige Hinterlassenschaft der damaligen Mobilität. Heute stauen sich aktuellen Daten zufolge 49,1 Millionen Fahrzeuge auf deutschen Straßen. In Weil der Stadt testet man jetzt die Akzeptanz von Alternativen: In einem Verkehrsversuch wurde eine Hauptstraße - die viel befahrene Jahnstraße Richtung Schulcampus - für die Sommerferien kurzerhand umgewandelt: in eine Fahrradstraße. Zudem wurde eine angrenzende Straße zur verkehrsberuhigten Zone erklärt. Das Ziel: mehr Raum und mehr Lebensqualität für die Anwohner und mehr Sicherheit für Passanten und Fahrradfahrer.

Fahrrad- statt Autostraße: ein Versuch

Um die Bürgerschaft mitzunehmen, wurde vor Beginn der Ferien Ende Juli von der Kommune und einem Projektteam eine Aktionswoche veranstaltet. Mit im Boot: Mitarbeitende des Baden-Württemberg Instituts für Nachhaltige Mobilität, die im Rahmen des Projektes "bwim.puls" Verkehrsversuche initiieren und begleiten. Ebenfalls beteiligt sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der baden-württembergischen Universitäten, die mit sogenannten Pop-up Maßnahmen Vorschläge für eine Umgestaltung des öffentlichen Raums in Workshops und Events vorstellen.

Gewinnen für das Projekt konnte man neben lokalen Akteuren auch renommierte Kulturschaffende - etwa den Tänzer und Choreografen Eric Gauthier. Studentinnen und Studenten bringen sich ebenso ein, wie Schülerinnen und Schüler. Tanzevents, Fahrradtouren durchs Quartier und öffentliche Veranstaltungen mit direkten Gesprächsmöglichkeiten gehörten ebenfalls dazu, gefolgt von einem Runden Tisch mit Akteuren aus Politik, Verwaltung und Bevölkerung. Das Ziel: Chancen und Ziele für die dauerhafte Umgestaltung erörtern. Nach Ende der Schulferien Mitte September steht dann eine Auswertung an.

Die Jahnstraße in Weil der Stadt: fast eine autofreie Zone.

Neue Impulse für die Quartiersentwicklung

Bürgermeister Christian Walter will mit diesem Projekt neue Impulse für die Quartierentwicklung bekommen: "Der Schulcampus wird in den kommenden Jahren komplett umgestaltet. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um auszutesten, wie auch die direkte Umgebung zur neuen Qualität des Schulquartiers beitragen kann." Herauskommen soll ein neuer Ansatz in der Mobilitätsplanung. Offen ist allerdings, wie eine solche Umgestaltung bei der Bürgerschaft ankommen wird. Erster Beigeordneter Jürgen Katz erläutert: "In der Jahnstraße kommen mit Fußgängern, Rädern, Elterntaxis, Parkplatznutzer und Kunden in einem kurzen Zeitfenster sehr viele Nutzer auf engem Raum zusammen. Es wird spannend sein, ob der Hebel bei den Verkehrsteilnehmern durch die Interventionen von Ich zuerst auf Rücksichtnahme umspringen kann." Fortsetzung folgt.

Informationen zum Projekt "bwim.puls", das noch in anderen baden-württembergischen Kleinstädten läuft, sind hier abrufbar.

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Fotocredits: Bwim / Marie-Lise Hofstetter
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