Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Politik
  2. Investitionsstau
  3. Neuer Rekord beim Investitionsstau trifft Bildung und Verkehr besonders
Der Investitionsstau trifft besonders Bildung und Kinderbetreuung.
Kitas müssen gebaut, Schulen saniert werden - doch der Investitionsstau im Bildungsbereich steigt weiter.
© panitanphoto/shutterstock

Neuer Rekord beim Investitionsstau trifft Bildung und Verkehr besonders

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
3. Januar 2019
Es fehlt an Betreuern, Kita-Gebäuden, Straßen- und Brückensanierungen - der Investitionsstau der Kommunen hat zum Ende des Jahres 2018 noch einmal ein neues Hoch erreicht. Im neuen Jahr dürfe darüber aber auch die Digitalisierung nicht vergessen werden. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert mehr Unterstützung für die Kommunen.

Die überfälligen Investitionen der deutschen Städte und Gemeinden haben sich im letzten Jahr auf 159 Milliarden Euro summiert. Der Investitionsstau hat damit ein neues Rekordniveau erreicht. Gerade vor dem Hintergrund der positiven Wirtschaftslage und der hohen Steuereinnahmen hält der Deutsche Städte- und Gemeindebund dies für besorgniserregend, wie DStGB-Präsident Uwe Brandl und DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg auf ihrer Bilanzpressekonferenz zum Jahresbeginn mitteilen. "Wir leben von der Substanz", mahnt Brandl. Die Gründe für fehlende Investitionen lägen in einigen Regionen nach wie vor in der angespannten Finanzlage. Denn der Wohlstand der Kommunen ist derzeit sehr ungleich verteilt. Doch auch hohe administrative und bürokratische Hürden machten Investitionen schwierig. "Wir müssen schneller, besser und unbürokratischer werden", fordert Brandl. "Investitionen in die kommunale Infrastruktur werden durch überbordende Standards und Regelungen verteuert, verlangsamt und mitunter ganz verhindert."

Investitionsstau liegt nicht nur an fehlenden Mitteln

Als Beispiel nennt Brandl die Bauvorschriften. Diese habe sich in den letzten Jahren vervierfacht, von 5.000 auf 20.000 Vorschriften. Dies hemme die Schaffung von Wohnraum, der derzeit so dringend benötigt werde. "Das zeigt, dass wir bereit sein müssen neue Wege zu gehen, um die Verfahren wieder zu vereinfachen." Doch nicht nur die Bürokratie hemme Investitionen. Auch die Vollbeschäftigung gestalte Investitionen schwieriger. Bei Bauvorhaben könnten Kommunen teils schlicht keine Baufirmen finden, die Kapazitäten frei hätten. Kitas würden händeringend nach weiteren Erziehern suchen.

Investitionen

8 Forderungen damit die Investitionen wieder fließen

Der Investitionsrückstand ist riesig, dabei ist der Haushalt im Plus - Acht Forderungen des DStGB sollen die Investitionen wieder fließen lassen.
MEHR

Teil der Lösung könne die Digitalisierung sein. "Eine Digitalisierungsoffensive könnte den Ärztemangel ausgleichen, die Mobilität effizienter und nachhaltiger machen und auch in vielen weiteren Bereichen helfen", sagt Brandl. Verfahren könnten durch Digitalisierung beschleunigt und verbessert werden. Dies könne besonders für die ländlichen Räume eine große Chance darstellen. "Denn eine forsa-Umfrage ergab erst kürzlich, dass gerade einmal 16 Prozent der Deutschen in Großstädten leben wollen", sagt Gerd Landsberg. Wenn eine verbesserte Verkehrsanbindung - besonders im Bereich des ÖPNV - die Mobilität im ländlichen Raum verbessert und der Breitbandausbau Themen wie Home-Office relevanter macht, könne das viele Menschen von einem Umzug in den ländlichen Raum überzeugen. Davon profitierten dann auch wieder die Ballungszentren, deren Infrastruktur geschont würde und deren Wohnungsmärkte weniger angespannt würden.

Investitionsstau - auch in unserem Newsletter Thema!
Sie möchten mehr über den Jahresausblick des DStGB erfahren? Dann melden Sie sich jetzt zu unserem Newsletter an!

Davon sei man derzeit jedoch dank Investitionsstau noch weit entfernt. "Obwohl die Steuerquellen sprudeln und vieles unternommen wird, fühlen sich die Menschen in Deutschland in manchen Gegenden abgehängt. Wo der Bus nur einmal am Tag fährt, die Ärzte sich zurückziehen, die Schulen in schlechtem Zustand und die Arbeitsplätze sehr weit entfernt sind, ist das nachvollziehbar", sagt Brandl. "Wer hier gegensteuern will, muss die einseitige Konzentration auf die Metropolen beenden und Ausgewogenheit schaffen."

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Rebecca Piron

  • Bürgermeister Merkel in Büttelborn als KI-Avatar
    Künstliche Intelligenz in der Verwaltung

    KI-Avatare übernehmen Bürgerkommunikation

    von Rebecca Piron
  • Auszählverfahren der Wahlrechtsreform von Hessischem Staatsgerichtshof gekippt
    Kommunalwahlen in Hessen 2026

    Hessen: Gericht kippt Wahlrechtsreform vor Kommunalwahlen

    von Rebecca Piron
  • Werbeverbot für die Bundeswehr von Landesdirektion gekippt
    Kommunalaufsicht eingeschaltet

    Nach Zwickau: Auch Görlitz muss Werbeverbot für Bundeswehr zurücknehmen

    von Rebecca Piron

Lesen Sie auch...

  • Analyse

    4 Hebel gegen zuviel Autoverkehr in Innenstädten

    von Gudrun Mallwitz
  • Schule

    Ganztags-Anspruch: Darum wollen die Kommunen klagen

    von Annette Lübbers
  • Recht Aktuell

    Streusalz im Winterdienst: Was Kommunen dürfen – und wo das Recht klare Grenzen setzt

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Neuester Inhalt

  • Ordnungsamt

    Wahlplakate zu groß - Stadt greift durch

    von Gudrun Mallwitz
  • Porträt

    Einstiegsdroge Ortsbürgermeister

    von Benjamin Lassiwe
  • Recht aktuell

    Kostenfreie Stadtzeitungen - geht das noch?

    von Tobias Schröter

Schlagwörter

  • Kita Schule Straßen und Verkehr Investitionsstau

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp