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Kinderbetreuung: Das Ausmaß der Misere

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
19. September 2017
Neue Zahlen des Deutschen Jugendinstituts zeigen: Der ansteigende Bedarf in der Kinderbetreuung wird sich rasanter verschärfen als bereits befürchtet. Der aktuellen Prognose zufolge werden schon in acht Jahren 1,2 Millionen neue Kita-, Kindergarten- und Grundschulplätze benötigt.

Dass steigende Geburtenraten und Zuwanderung die Kinderbetreuung in Deutschland vor neue Herausforderungen stellen werden, ist in diesem Sommer bekannt geworden. Doch fehlten bisher konkrete Zahlen. Eine Prognose des Deutschen Jugendinstituts reicht diese nun nach und lässt das enorme Ausmaß des Handlungsbedarfs erahnen. Die Prognose zeigt - aufbauend auf der aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts - den Platz-, Personal- und Finanzbedarf im Kita-, Hort- und Ganztagsschulbereich. Das Jugendinstitut rät, genau wie der Deutsche Städte- und Gemeindebund zu einer bundesweiten Strategie für die Kinderbetreuung.

600.000 Stellen in der Kinderbetreuung fehlen

"Ohne eine politisch gezielte bundesweite Fachkräfteoffensive wird der Fehlbedarf nicht im Ansatz gedeckt werden", schließt Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts aus der jüngsten Studie seiner Einrichtung. Die Zahlen sind alarmierend: Bis zum Jahr 2025 benötigt Deutschland 1,2 Millionen zusätzliche Kita-, Kindergarten- und Grundschulplätze. Das bedeutet gleichzeitig, dass 430.000 neue Fachkräfte eingestellt werden müssen. Rechnet man den nötigen Ausgleich für Verrentungen hinzu, ist man insgesamt bei 600.000 Stellen, die bis 2025 neu besetzt werden müssen. Das würde pro Jahr zusätzliche Betriebskosten von bis zu 18 Milliarden und Investitionskosten von 1,4 Milliarden Euro bedeuten. Vergleicht man den Bedarf mit den aktuellen Zahlen, wird die Herausforderung deutlich: Im Jahr 2015 kamen durch Elternbeträge und Zuschüsse der Länder 4,5 Milliarden Euro zusammen. Die aktuellen Ausbildungskapazitäten ermöglichen es bis 2025 274.000 Personen auszubilden.

Der DStGB sieht sich durch die Prognose in seiner Forderung eines gemeinsamen Masterplans von Bund, Ländern und Kommunen bestätigt. Es brauche eine neue finanzielle Grundlage für die Kinderbetreuung. Die Kommunen hätten bisher einen guten Job gemacht den Rechtsanspruch auf Kita-Betreuung umzusetzen. Für die "Herkulesaufgabe" der nächsten Jahre müssten jedoch alle Ebenen zusammenarbeiten. Zudem brauche es neue Wege für mehr Personal - zum Beispiel durch duale Ausbildung und eine schnellere Anerkennung der Ausbildung ausländischer Mitbürger. Das Thema Beitragsfreiheit müsse zudem hinten angestellt werden. Der Fokus müsse auf Ausbau, Qualität und Flexibilität der Kinderbetreuung liegen. Auch die Diskussion über einen Rechtsanspruch auf Ganztagsschule sei zum jetzigen Zeitpunkt illusorisch.

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