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  3. Personalausweis: Online-Funktion bleibt ein Flop
Theoretisch lässt sich mit dem Personalausweis vieles online regeln - in der Praxis aber nicht!
© 123rf

Personalausweis: Online-Funktion bleibt ein Flop

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
5. September 2018
Die Verbreitung ist inzwischen gut: Zwei von Drei Deutschen haben inzwischen den Ausweis im Scheckkartenformat. Doch nur fünf Prozent besitzen auch das erforderliche Lesegerät. Und dafür gibt es Gründe!

Seit dem Jahr 2010 wird der neue digitale Personalausweis nun ausgegeben. Acht Jahre, in denen sich die Deutschen theoretisch an den neuen Chip mit persönlichen Daten, das Foto und auf Wunsch den Fingerabdruck gewöhnen konnten. Was viele Bürger nicht einmal wissen: Mit HIlfe des Chips und einer persönlichen Pin-Nummer kann man sich gegenüber Behörden ausweisen und etwa seine Steuererklärung digital einreichen, Bafög bentragen oder auch zahlreiche Urkunden und ähnliches. 

Online Behörde ist beliebt - den Personalausweis nutzt aber kaum jemand 

Immerhin mehr als die Hälfte der Internetnutzer hat schon Online-Dienstleistungen von Behörden in Anspruch genommen. Der Chip auf dem Personalausweis ist aber laut einer Umfrage weitgehend unbekannt. Und auch der Nutzen ist den meisten Bürgern einfach nicht bekannt. Laut einer Forsa-Umfrage sagen 44 Prozent derjenigen, die keine Online-Behördenleistungen nutzen, sie würden keinen Bedarf sehen. Nur 14 Prozent wollen hingegen grundsätzlich lieber den persönlichen Kontakt. Hingegen wünschen sich zwei von drei Deutschen eine einheitliche Stelle im Internet, bei der sie alle Behördengänge erledigen können. 

Manfred Güllner, Geschäftsführer von Forsa

Digitalisierung: Fluch oder Segen für die Bürger?

Wird Digitalisierung zum Selbstzweck in Verwaltungen? - Wie Digitalisierung und Bürgerwillen in Einklang zu bringen sind...
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Eine gute Nachricht gibt es aber. Laut der Umfrage (im Auftrag der FDP-Bundestagsfraktion) haben nur acht Prozent der Deutschen Angst, durch die Digitalisierung ihren Arbeitsplatz zu verlieren. 45 Prozent sehen vor allem die Vorteile, ähnlich viele sehen Vor- und Nachteile gleichermaßen. 

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