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Pisa-Studie: Brauchen wir die Ganztagsschule?

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
30. Januar 2018
Sozial benachteiligte Schüler schneiden in der Pisa-Studie besser ab als noch 2006. Das ist ein erfreuliches Ergebnis einer Sonderauswertung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Chancengleichheit bleibt jedoch weiterhin unter OECD-Durchschnitt. Die neue Studie gibt Tipps wie sich deutsche Schulen weiter verbessern können.

Erst die gute Nachricht: Immer mehr Kinder aus bildungsfernen Schichten können solide lesen, schreiben und rechnen. Das ergibt eine OECD-Sonderauswertung der Pisa-Studien von 2006 und 2015. War es damals jeder vierte, ist es jetzt jeder dritte sozial benachteiligte Schüler, der ein solides Ergebnis in der Pisa-Studie erzielt. Damit hat Deutschland zusammen mit Portugal die größte Verbesserung in diesem Bereich erzielen können. Im Bereich der Resilienz benachteiligter Schüler angeht, klettert Deutschland auf Platz zwölf von 51 der OECD-Länder. Pisa-Studie von 2006 und 2015 ©OECD Ein Problem bleibt in jedoch weiterhin die Chancengleichheit. Die Leistungsunterschiede von sozial benachteiligten und besser gestellten Schülern sind immer noch hoch. Der Schock, den schon die erste Pisa-Studie von 2000 über das Land brachte, bleibt: In kaum einem anderen OECD-Land war der schulische Erfolg so sehr von der sozialen Herkunft abhängig wie in Deutschland. Zwar hat sich die Chancengleichheit seit 2000 erhöht, sie liegt aber nach wie vor unter dem OECD-Durchschnitt.

Was sagt die Pisa-Studie über die Hintergründe?

Die Studie kann nur wenige Anhaltspunkte über die Gründe für diese Entwicklungen geben. Einige Erkenntnisse konnten jedoch aus den Angaben der Schüler gezogen werden. Positiv werden die Leistungen sozial benachteiligter Schüler etwa beeinflusst, wenn sie Mitschüler aus stabilen Verhältnisse haben. Ebenso profitieren die Schüler von einem guten Schul- und Unterrichtsklima. Dazu gehören möglichst wenig Lehrerwechsel, ein Zusammenhalt unter den Lehrern und eine engagierte Schulleitung. Und auch schulische Aktivitäten abseits des Unterrichts sind wichtig für sozial benachteiligte Kinder. Was überrascht: Kleine Klassengrößen und die Ausstattung mit Computern haben keinen Effekt auf die Leistungsfähigkeit sozial benachteiligter Schüler gezeigt.

„Ein geordnetes und lernorientiertes Klima im Klassenzimmer ist ein entscheidender Faktor hinter dem Schulerfolg bildungsferner Schülerinnen und Schüler. Wenn sowohl Schulleitung als auch Lehrkräfte den Willen und die Fähigkeit haben, ein solches Klima herzustellen, dann sind die Erfolgsaussichten größer als wenn einfach die Mittelausstattung steigt“, sagt der OECD-Direktor für Bildung, Andreas Schleicher.

Das Rezept für ein gutes Abschneiden sozial benachteiligter Kinder scheint also aus einer sozialen Mischung, Ganztagsangeboten und einem positiven Schulklima zu bestehen. Ähnlich fallen auch die Handlungsvorschläge der OECD für die deutsche Politik aus. Sie rät zu Ganztagsschulen, zur Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und zu mehr frühkindlicher Bildung in Kitas. Kritik kommt währenddessen vom Deutschen Lehrerverband: Die Pisa-Studie habe keine Daten zu Ganztagsschulen erhoben und habe somit keine Grundlage für ihre Empfehlung.

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