Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

Messe KOMMUNAL 2026

18.–19. November in Erfurt. Kostenlos dabei sein, Lösungen entdecken und vernetzen.

Jetzt kostenlos anmelden
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • K+ bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Arbeiten im Öffentlichen Dienst
  3. Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung - Kommunen zweifeln an Umsetzbarkeit
Der Rechtsanspruch auf die Ganztagsschule kommt - zumindest auf dem Papier
Der Rechtsanspruch auf die Ganztagsschule kommt - zumindest auf dem Papier
© 123rf

Finanzstreit beigelegt

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung - Kommunen zweifeln an Umsetzbarkeit

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
7. September 2021
Im Finanzstreit über die Ganztagsbetreuung in Grundschulen haben Bund und Länder eine Einigung erzielt. Demnach soll der Rechtsanspruch ab dem Jahr 2026 kommen. Zumindest auf dem Papier, wie die Kommunvertreter glauben. Denn sie zweifeln an der Umsetzbarkeit. Wir stellen Ihnen das komplette Einigungspapier im Wortlaut zur Verfügung!

Der Rechtsanspruch auf die Ganztagsbetreuung in der Grundschule war das letzte große Projekt von Ministerin Giffey vor ihrem Rücktritt. Doch Bund und Länder konnten sich nicht über die Finanzierung einigen. Im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat gab es nun eine Last-Minute Einigung. Hätte der Kompromiss nicht bis Mitternacht gestanden, hätte der Rechtsanspruch in dieser Legislaturperiode nicht mehr durchgesetzt werden können. Der nächste Bundestag hätte neu beraten müssen. Denn Gesetze, die nicht abschließend in einer Legislaturperiode behandelt werden, unterliegen der sogenannten Diskontinuität. Sie müssen in einem neu gewählten Bundestag noch einmal neu eingebracht und verhandelt werden. Das ist nun vom Tisch. Ab dem Schuljahr 2026/2027 soll er nun kommen, auch wenn beide Parlamentskammern nun noch formal zustimmen müssen. Der Bundestag hat das am Dienstag bereits getan, der Bundesrat folgt am Freitag.  Am Ende dieses Beitrags stellen wir Ihnen das Papier mit dem Kompromiss im Wortlaut zur Verfügung! Damit Sie es ganz genau wissen, was auf Sie zukommt! 

Grundschulkinder sollen ganztags betreut werden- Rechtsanspruch

Rechtsanspruch Ganztagsbetreuung - wer bezahlt?

Ab 2026 soll stufenweise der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder eingeführt werden. Was KOMMUNAL-Gastautorin Ursula Krickl daran kritisiert.
MEHR

Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung kaum möglich 

Nach den Plänen der Großen Koalition soll jedes Kind, das ab Sommer 2026 eingeschult wird, in den ersten vier Schuljahren Anspruch auf einen Ganztagsplatz bekommen. Dafür müssen aber vor allem in den westlichen Bundesländern noch Hunderttausende neue Plätze geschaffen werden. "Die Realisierung ist durch den nun beschlossenen Rechtsanspruch noch keineswegs flächendeckend gesichert. Insgesamt fehlen bundesweit über 600.000 Betreuungsplätze. Das ist eine personelle und finanzielle Herausforderung in Milliardenhöhe", so Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. 

Es geht zudem um mehrere Milliarden Euro. Allein die Investitionskosten  für Baumaßnahmen beziffert der Bund auf 7,5 Milliarden Euro. Der Bund will davon 3,5 Milliarden übernehmen. Oftmals werde die Erfüllung in nicht nur Umbau- sondern auch Neubaumaßnahmen erfordern, so Landsberg. 

Die laufenden Betriebskosten wurden mit rund 4,5 Milliarden im Jahr beziffert. Hier will sich der Bund mit einer Milliarde beteiligen. 

"Mit einem Rechtsanspruch auf dem Papier ist im Zweifel den Eltern nicht geholfen, wenn die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort leider anders aussehen und auf die Schnelle auch nicht signifikant verändert werden können", so Landsberg. 

Ganztagsschule: Wo sie besonders beliebt ist

Ganztagsschule: Immer mehr Kinder werden betreut

Eine Studie zeigt, dass immer mehr Grundschüler Ganztagsschulen besuchen. Aber: Je nach Bundesland ergeben sich große Unterschiede.
MEHR

Reaktionen auf die Einigung in der Politik 

Die damals zuständige Ministerin Giffey äusserte sich heute sehr zufrieden über den Kompromiss. "Damit ist das letzte Flaggschiff aus meiner Zeit als Familienministerin gelungen. Ein echter Meilenstein für Deutschland", twitterte sie heute. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig meinte "In MV können Schulkinder schon kostenfrei in den Hort gehen. Wir werden die Mittel für weitere Plätze, Sanierung und Qualität einsetzen". 

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages Dedy hingegen ist ähnlich skeptisch, wie sein Kollege Landsberg und sagte: "Bund und Länder machen mit dem Rechtsanspruch ein großes Versprechen, aber finanziell bleibt eine gewaltige Lücke von mehreren Milliarden Euro". Er fordert eine Ausbildungsoffensive, damit genügend Fachkräfte eingestellt werden können. Den Linken im Bundestag geht derweil der Rechtsanspruch nicht weit genug. Es werde deutlich mehr Geld vom Bund benötigt, so eine Sprecherin. 

Das Papier zur Einigung im Wortlaut: 

Hier finden Sie den Kompromiss als PDF zum Nachlesen: 

Ganztagsbetreuung

Koalitionspapier: Wake me up, before we GroKo

Verhandeln, bis es quietscht, hatte die SPD angekündigt. Jetzt bleibt nur die Frage, ob es das Quietschen der Bremsen war. Christian Erhardt mit einer Analyse der Koalitionspapiers aus kommunaler Sicht!
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Ratsmitglieder in einem Sitzungssaal, von hinten gesehen, heben die Hand zur Abstimmung.
    Kommunalwahl Niedersachsen

    AfD-Wahleinspruch in Herzberg abgelehnt: Jetzt entscheidet das Gericht

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Symbolbild: Kommunaler Müllwagen mit Wasserstofftanks auf dem Dach steht mit geöffneter Verkleidung in einer hellen Werkstatthalle, Werkzeug liegt am Boden.
    Tipps für Kommunen

    Teure Klimaprojekte: Wenn Kommunen Millionen versenken

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Schlichte helle Deutschlandkarte mit Ländergrenzen; von einem roten Kreis in der Mitte führen rote Pfeile zu mehreren Orten im ganzen Land.
    Kommunalfinanzen

    Kommunaler Finanzausgleich: Wie er funktioniert, was er darf und warum Kommunen klagen

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Sozialpolitik

    Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger: Jetzt greift ein Landrat durch

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Was Experten sagen

    Jugendhilfe-Reform 2026: Bund verspricht Entlastung – Kommunen fürchten Milliardenkosten

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Neue Arbeitsformen

    Homeoffice: Was Kommunen von Wedel lernen können

    von Dorothea Walchshäusl

Neuester Inhalt

  • Digitalisierung

    KI-Agenten: Verstärkung für das Rathaus

    von Dr. Ilona Benz
  • Klimawandel

    Gewässer jetzt vor künftiger Hitze schützen

    von Annette Lübbers
  • Webinar-Reihe

    Konstituierende Sitzung in Niedersachsen: Was neu gewählte Ratsmitglieder wissen müssen

    von Arkadiusz Szczesniak

Schlagwörter

  • Arbeiten im Öffentlichen Dienst

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp