Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. Straßen und Verkehr
  3. 9-Euro-Ticket: Wie es ab Herbst im Nahverkehr weitergeht
Im Nahverkehr drohen deutschlandsweit ab September deutlich höhere Preise
Im Nahverkehr drohen deutschlandsweit ab September deutlich höhere Preise
© 123rf

ÖPNV-Inflation droht

9-Euro-Ticket: Wie es ab Herbst im Nahverkehr weitergeht

von Christian Erhardt-Maciejewski
Chefredakteur | KOMMUNAL
25. Juli 2022
In knapp 5 Wochen läuft das 9-Euro-Ticket aus. Dann wollen die meisten Regionalverbünde zu den alten Preisen zurückkehren. Das ist die gute Nachricht! Denn: Bei der Rückkehr zu den alten Preisen wird es fast überall in Deutschland nicht lange bleiben. Es drohen flächendeckend deutliche Erhöhungen der Kosten im Nahverkehr. Ein Überblick:

Die Rufe, für den Nahverkehr ein neues, deutschlandweites Ticket-Modell zu schaffen, sind seit Einführung des 9-Euro-Tickets lauter geworden. Doch schaut man auf den Zeitplan, so ist ein direktes Anschluss-Modell völlig unrealistisch. Der Bund erteilt einer direkten Fortsetzung bereits eine Absage mit Hinweis darauf, hier seien die Länder in der Pflicht. Die Länder wiederum fordern deutlich mehr Geld vom Bund. Und aus den Kommunen ist ohnehin der Ruf nach mehr Realität zu hören. So sagt Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper etwa: "Bund und Länder sind mit dem 9-Euro-Ticket für die frohen Botschaften zuständig und Kommunen mit Tariferhöhungen für die harten Realitäten". Was er meint, weiß er in Stuttgart besonders gut. Denn der Aufsichtsrat der Stuttgarter Straßenbahnen hat schon eine Preiserhöhung um knapp 5 Prozent empfohlen. Der Verkehrsverbund Stuttgart will die Preissteigerungen auch anwenden. Die Gründe liegen auf der Hand:

Extreme Strompreise, höhere Löhne, hohe Inflation - das belastet den Nahverkehr!

Die stark gestiegenen Strompreise der vergangenen Monate belasten die Kostenstruktur im Nahverkehr extrem. Gleichzeitig stehen die nächsten Tarifabschlüsse an, auch hier ist mit deutlichen Erhöhungen zu rechnen, schon weil die Inflationsrate auf einem Rekordniveau liegt. Die Erhöhungen bei den meisten Verkehrsverbünden im Nahverkehr dürften damit zum Jahreswechsel sicher sein.

In Frankfurt etwa steht die nächste Erhöhung schon fest. Der Aufsichtsrat für den dortigen Nahverkehr hatte schon vor Einführung des 9-Euro-Tickets eine Erhöhung des Tarifniveaus um rund 4 Prozent beschlossen. Zu diesem Zeitpunkt waren die weiter steigenden Strompreise und die Inflation in der Höhe noch gar nicht absehbar, eine weitere Erhöhungsrunde scheint somit nicht ausgeschlossen.

Noch laufen die Tarifdiskussionen bei den meisten anderen Verbünden im Nahverkehr. In Berlin etwa heißt es, man werde am 1. September erst einmal zu den alten Tarifen zurückkehren. Zum 1. Januar des kommenden Jahres sei aber mit Anpassungen zu rechnen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Das 9-Euro-Ticket wird zum Flop - "Hätte der Bund mal die Kommunen machen lassen, sie sind die wahren Innovationslabore" meint Christian Erhardt. Ein Kommentar!

9-Euro-Ticket: Darum ist die Idee zum Scheitern verurteilt

Das 9-Euro-Ticket wird zum Flop werden - auch klimapolitisch geht die Idee nach hinten los - warum Kommunen die besseren Innovationslabore sind!
MEHR

Die alternativen zu den jetzigen Tickets im Nahverkehr

Die ÖPNV-Inflation stoppen wollen vor allem Bahn-Lobyyverbände und Umweltschutzorganisationen. So hatte der Verband der Deutschen Verkehrsunternehen bereits ein deutschlandweit gültiges 69 Euro Ticket für den Nahverkehr ins Spiel gebracht. Nur wäre auch das nicht mit den tatsächlichen Kosten vereinbar und müsste vom Steuerzahler finanziert werden. Kritiker, wie etwa das Finanzministerium sagen, damit müssten auch diejenigen für das Ticket zahlen, die im ländlichen Raum wohnen und das Ticket gar nicht nutzen können. Der Bund verweist ohnehin auf die Schuldenbremse, die ab dem kommenden Jahr wieder eingehalten werden müsse, daher sei eine solche Finanzierung durch den Bund nicht möglich. Die Länder wiederum sehen ihre Lage ähnlich und fordern mehr Geld vom Bund.

Bahnreisende 9 Euro-Ticket

Kritik aus Kommunen am 9-Euro-Ticket

Kommunen kritisieren das geplante 9-Euro-Ticket. Das sind die Gründe!
MEHR

Nahverkehr ist nur ein vergleichsweise kleines Problem im Vergleich zur Deutschen Bahn

Der Bund wiederum hat ohnehin massiv andere Sorgen mit seiner eigenen Firma, der Deutschen Bahn. Bahn-Experten schlagen schon länger Alaram. Die Kunden müssten nun "durch ein Tal der Tränen gehen". Dabei geht es weniger um die Kosten für das Ticket, als vielmehr um den maroden Zustand von Gleisen und Bahnen. Die Verspätungen im Fernverkehr haben in diesem Jahr ein neues 7 JAhres Rekordhoch erreicht. Mehr als ein Drittel aller Züge fahren deutlich später als geplant. Schuld ist unter anderem das marode Schienennetz, an dem in den kommenden Jahren gebaut werden soll. Gleichzeitig will man bis zum Jahr 2030 die Zahl der Fahrgäste verdoppeln und vor allem mehr Fracht auf die Schiene bekommen. Wachsen und modernisieren gleichzeitig also. Der Vizechef im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn, Klaus-Dieter Hommel, meint dazu wörtlich: "Die Bahn und die Kunden werden durch ein Tal der Tränen gehen. Mit Verspätungen, Zugausfällen und einem Chaos, wie es die DB und ihre Kunden noch nicht erlebt haben". Es werde Jahre dauern, bis die Situation besser werde.

Die Mobilität ist mit dem 9-Euro Ticket gestiegen - vor allem im Schienenverkehr - die Zahl der Autofahrten sank hingegen nur sehr leicht

9-Euro-Ticket führte im Juni insgesamt zu mehr Verkehr

Kostenloser ÖPNV führt nicht zum Umstieg vom Auto, sondern zu mehr Verkehr - das zeigen erste Auswertungen des 9-Euro-Tickets für den Monat Juni
MEHR
Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Fahrradstrassen ärgern viele Autofahrer - ein Urteil sagt nun: Sie sind erlaubt, aber nur unter sehr engen Voraussetzungen - ein Urteil mit Strahlkraft
    Recht Aktuell

    Fahrradstraße kassiert - Wegweisendes Urteil für Kommunen

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Tesla darf in einem Landkreis bereits ohne Fahrer unterwegs sein - der Bürgermeister spricht von einer "echten Verkehrswende"
    Autonomes Fahren

    Warum der Eifelkreis gerade die deutsche Verkehrswende neu erfindet

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Die Trinkwasserpreise steigen in vielen Städten – in einer Gemeinde aber besonders stark - das sind die Gründe und so können Kommunen gegensteuern
    Trinkwasser wird teurer

    Wasserpreise explodieren - Was Kommunen jetzt tun können

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Recht Aktuell

    Streusalz im Winterdienst: Was Kommunen dürfen – und wo das Recht klare Grenzen setzt

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Arbeitshilfe

    Zebrastreifen leichter anlegen – mehr Spielraum für Kommunen

    von Gudrun Mallwitz
  • Verkehrswende

    Erfolgsfaktoren für den Nahverkehr

    von Dorothea Walchshäusl

Neuester Inhalt

  • Gesundheitsversorgung auf dem Land

    Wie der Landkreis Emsland den Hausärztemangel löst

    von Rebecca Piron
  • Bodenschutz

    Tipps für die Praxis: Wie Flächensparen gelingt

    von Dorothea Walchshäusl
  • Ayslbewerber

    Bezahlkarte für Flüchtlinge: Technik bremst

    von Gudrun Mallwitz

Schlagwörter

  • Straßen und Verkehr

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp