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  3. Arbeitgebermarke – Ein Schlüssel gegen Fachkräftemangel
Mit einer attraktiven Arbeitgebermarke zu mehr Fachkräften
© Adobe Stock

Stadtmarketing

Arbeitgebermarke – Ein Schlüssel gegen Fachkräftemangel

von Christian Burgart
Gastautor | Prokurist Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH
26. März 2025
Neben dem „Getöse“ der Tarifverhandlungen steht der öffentliche Dienst weiterhin vor einer der größten Herausforderungen der kommenden Jahre: dem Fachkräftemangel. Ein entscheidendes Mittel im Wettbewerb kann dabei die Schaffung einer Arbeitgebermarke sein, meint unser Gastautor Christian Burgart.

Die derzeit größte Bevölkerungsgruppe sind Personen zwischen dem 40. und dem 59. Lebensjahr. Gleich nach dieser Gruppe folgen die Menschen ab 65 Jahren. Wir haben in Deutschland also nicht nur verhältnismäßig viele Pensionäre, wir haben auch richtig viele Menschen, die mit ganz großen Schritten auf die arbeitsfreie Lebensphase zusteuern.

Während Unternehmen der Privatwirtschaft den Konkurrenzkampf um die Köpfe, zumindest in der Theorie, mit hohen Gehältern und attraktiven Zusatzleistungen bestehen können, haben Kommunen und öffentliche Einrichtungen oft das Nachsehen. Natürlich wächst die Zahl der Quereinsteiger, aber sie sind auch in der Zukunft nur eine Ergänzung. Es gibt jedoch einen entscheidenden Hebel, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben: eine gezielt entwickelte Arbeitgebermarke.

Wie entwickelt man eine Arbeitgebermarke?

Viele Kommunen kämpfen mit dem Vorurteil, unflexibel und wenig innovativ zu sein. Dabei bietet der öffentliche Dienst oft genau das, was sich viele Arbeitnehmer wünschen: Sicherheit, Sinnhaftigkeit und eine gute Work-Life-Balance. Das Problem ist nicht die Realität – es ist die Wahrnehmung. Eine klare, authentische und insbesondere überzeugend kommunizierte Arbeitgebermarke kann diese Wahrnehmung ändern. Durch sie können gezielt Talente angezogen werden und der Stolz der Mitarbeiterschaft kann wachsen. Denn seien wir ehrlich, wer arbeitet schon gern bei einem unattraktiven Arbeitgeber? Eine starke Arbeitgebermarke bedeutet, dass der öffentliche Dienst nicht nur als Arbeitsplatz, sondern als attraktives Karriereumfeld wahrgenommen wird.

Die zentralen Fragen, die sich Kommunen stellen sollten

  • Wer sind wir als Arbeitgeber? 
  • Was unterscheidet uns von anderen? 
  • Und warum sollte jemand gerne bei uns arbeiten wollen?

Christian Burgart über die Arbeitgebermarke

Der Fachkräftemangel wird sich auch im öffentlichen Dienst weiter verschärfen. Durch solche Maßnahmen, wie im Infokasten beschrieben, wird es nicht mehr Fachkräfte geben, aber Sie können den Kampf um sie gewinnen. Wer sich als attraktive Arbeitgebermarke positioniert, hat die Chance, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Es braucht eine klare Strategie, eine gezielte Kommunikation und die Bereitschaft, sich als moderne und attraktive Institution zu präsentieren. Und es braucht, auch das gehört zur Wahrheit: Geld. Denn nur so kann der öffentliche Dienst auch in Zukunft mit der Privatwirtschaft konkurrieren und talentierte Mitarbeiter für sich gewinnen.

5 Praxistipps zur Stärkung der Arbeitgebermarke im öffentlichen Dienst

  1. Attraktive Benefits aktiv kommunizieren 

    Viele Mitarbeitende im öffentlichen Dienst profitieren von Vorteilen. Flexible Arbeitszeiten, unbefristete  Arbeitsverträge oder eine reale Work-Life-Balance sind nicht selbstverständlich. Diese müssen aktiv beworben und mit echten Beispielen unterfüttert werden.

     
  2. Moderne Arbeitsbedingungen bieten 

    Homeoffice-Möglichkeiten, digitale Arbeitsplätze und flexible Arbeitsmodelle sind auch im öffentlichen Dienst zunehmend gefragt. Eine moderne Ausstattung und agile Strukturen erhöhen die Attraktivität als Arbeitgeber enorm. Dies ist keine Neuheit, sie sehr aktiv zu zeigen, ist der Schlüssel.

     
  3. Klare Werte und Sinnhaftigkeit hervorheben

    Viele Menschen möchten einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen. Der öffentliche Dienst trägt maßgeblich zum Gemeinwohl und dem Funktionieren unseres Landes bei – dieses Narrativ sollte gezielt in der Kommunikation mit potenziellen Bewerbern genutzt werden. Der Ruf des öffentlichen Dienstes ist auch deshalb ausbaufähig, weil wir zu wenig stolz auf das Erreichte sind und es nicht zeigen.

     
  4. Mitarbeiter als Botschafter einsetzen 

    Zufriedene Mitarbeitende sind die besten Werbeträger. Durch interne Testimonials und Erfolgsgeschichten auf der Webseite oder in sozialen Medien kann das authentische Bild eines attraktiven Arbeitgebers gezeichnet werden.

     
  5. Gezielte Nachwuchs­förderung betreiben 

    Kooperationen mit Hochschulen, Schulen oder duale Ausbildungsmodelle helfen, Talente frühzeitig für eine Karriere im öffentlichen Dienst zu begeistern. Eine langfristige Strategie für Nachwuchsgewinnung ist essenziell.

     

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