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  1. Praxis
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  3. Bürgeramt im Koffer
Der Bürgerkoffer ist ein ganzes Bürgeramt in Kleinstformat. © Stadt Leipzig

Bürgeramt im Koffer

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
18. Oktober 2016
Ich packe meinen Koffer und nehme mit – ein Bürgeramt. So absurd das klingt, der Bürgerkoffer macht es möglich. Mit E-Government-Lösungen wie dem Bürgerkoffer gehen Kommunen auf die Bedürfnisse älterer und körperlich beeinträchtigter Menschen ein.

Das Rathaus in der kleinen Gemeinde Bonndorf im Schwarzwald ist ein hübsches historisches Gebäude. Zum Problem wird das leider, wenn es um Barrierefreiheit geht. Die fünf Stufen vor der Eingangstür und die vier Stufen dahinter dürfen baulich nicht verändert werden. Der Bürgerkoffer der Bundesdruckerei und die Webseite „erledigungen.de“ sind zwei Beispiele wie hier Kommunen und Unternehmen Abhilfe geschaffen werden kann.

Der Bürgerkoffer der Bundesdruckerei ©Bundesdruckerei GmbH

Beantragen und Aushändigen von Ausweisdokumenten, biometrische Fotos schießen, Fingerabdrücke scannen – all das kann das mobile Bürgeramt. „Um bürgerfreundlicher zu werden, haben wir uns für den Bürgerkoffer entschieden“, sagt Sonja Kech, Leiterin des Bürgerservice in Bonndorf. Telefonisch kann man sich bei der Gemeinde melden und einen Hausbesuch beantragen. „Wir haben eine Wohngemeinschaft für körperlich Behinderte und ein Altersheim“, erklärt Kech. „Leute die da einziehen sind froh, wenn sie für die Ummeldung nicht ins Rathaus müssen.“ In Wittenberg ist der Bürgerkoffer der Bundesdruckerei seit der Pilotphase 2013 im Einsatz. Anders als in Bonndorf werden damit aber keine Hausbesuche durchgeführt. An fünf barrierefreien Außenbüros werden regelmäßig Sprechstunden angeboten. Durchschnittlich kommen dort zwölf Bürger vorbei. „Auch bei der Anmeldung von Asylbewerbern haben wir den Koffer in Turnhallen eingesetzt“, sagt Karina Austermann, Pressesprecherin der Lutherstadt.

Private Anbieter für den Gang zum Bürgeramt

Doch nicht jeder, dem es körperlich schwer fällt Behördengänge zu erledigen, lebt in einer Gemeinde mit Bürgerkoffer. Was tun, wenn die Stadt für Rollstuhlfahrer keine Alternative zu dem Gang ins nicht-barrierefreie Rathaus bietet? Die Idee für eine alternative Lösung kommt aus der freien Wirtschaft. Das Start-Up „erledigungen.de“ bietet eine simple Dienstleistung: Für 39 Euro können Kunden einen Behördengang an das Team abgeben. Ein Mitarbeiter holt die nötigen Unterlagen inklusive Vollmacht beim Kunden ab und geht damit zur jeweiligen Behörde. „Die Beweggründe unserer Kunden lassen sich in zwei grobe Kategorien einteilen“, erklärt Mitgründer Lorenz Neff. „Erstens mangelnde zeitliche Möglichkeiten und zweitens Mobilitätseinschränkungen bei älteren und kranken Menschen.“ Häufig beauftragten auch Angehörige das Unternehmen für ihre Eltern oder Großeltern. Leider kann das Start-Up bisher nur wenige Städte abdecken.

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