ANZEIGE

Die Bedeutung der Logistik in der Nähe des Endkunden

24. Juni 2020
ANZEIGE

Die „Sechs-R-Regel“ oder auch „Die 6 R der Logistik“ beschreibt den sogenannten logistischen Auftrag: Das richtige Produkt, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, in der richtigen Menge, in der richtigen Qualität und zu den richtigen Kosten zur Verfügung stellen. Seit der in der Lutherstadt Eisleben geborene Reinhardt Jünemann, der als Begründer der industriellen Logistik gilt, diesen Begriff im Jahr 1989 prägte, hat die Logistik eine ganz neue Dimension erreicht.

Die oben beschriebene Maxime hat im Zeitalter von E-commerce mehr denn je Bedeutung. Doch die Zunahme in Geschwindigkeit und Kapazitäten - angetrieben durch die Vernetzung, der Globalisierung, den Onlinehandel und nicht zuletzt einer Vielzahl an technischen Lösungsmöglichkeiten, vor allem Big Data – hat sich Reinhardt Jünemann vor circa 30 Jahren sicher nicht erträumen lassen.

Der finale Endkunde, ob privater Konsument oder Geschäftsbetrieb, will bestimmen können, und erwartet Transparenz darüber, wer wann wie wo was zur Verfügung stellt.

Deshalb ist die Logistik laut Angaben der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Deutschland zum größten Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel aufgestiegen, und zu einem zentralen Taktgeber des Wirtschaftslebens geworden. Ähnlich wie bei einem Uhrwerk greifen die verschiedenen Akteure unentwegt wie Rädchen ineinander, um dadurch möglichst ohne Reibungsverluste effiziente und schnelle Lieferketten auf der ganzen Welt am Laufen zu halten.

Logistikzentren und intelligente Logistikimmobilien spielen dabei eine Hauptrolle. Wenn man so will, sind sie eines der zentralen Rädchen im Innern der Uhr. Sie sind der Knotenpunkt von Industrie und Handel.

Wie unverzichtbar die Logistikbranche für die Versorgung der Bevölkerung ist, wurde in den vergangenen Monaten deutlich. Die Corona-Pandemie veranschaulicht in beispielloser Weise die Systemrelevanz und Leistungsfähigkeit der Logistik. Ihr essenzieller Beitrag für eine starke Wirtschaft, zur Versorgung privater und öffentlicher Haushalte wird für viele zum ersten Mal sichtbar.

Die Steuerung der Waren- und Informationsflüsse aber auch der Transport der Güter und ihre Lagerung sind wichtige Wirtschaftsfunktionen, die hohe Werte schaffen. Rund 279 Milliarden Euro Umsatz wurden im Jahr 2019 branchenübergreifend erwirtschaftet.

Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf 1.120 Mrd. Euro (2018). Daran hat Deutschland mit rund 25 Prozent einen hohen Anteil. Das liegt nicht nur an der geografischen Lage im Herzen Europas - Deutschland nimmt eine internationale Spitzenposition in Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie ein.

Dass diese Branche eine enorme Flexibilität und Anpassungsfähigkeit aufweist, aber durch die länderübergreifenden oder sogar globalen Lieferketten auch verwundbar ist, hat sich deutlich gezeigt.

Diese Verwundbarkeit verleiht Forderungen nach nachhaltigen, aber auch regionalen und flexiblen Lieferketten einen neuen Schub. „Die Bedeutung von lokalen Logistikzentren mit weiträumigem Einzugs- und Distributionsgebiet und kurzen Lieferwegen wird nach der Corona-Krise noch weiter zunehmen“, sagt Darius Scheible, VGP Deutschland-Geschäftsführer. „In Verbindung mit intelligenten Lösungen für die „Logistik der letzten Meile“ sind sie die Voraussetzungen für eine effiziente und flächendeckende logistische Versorgungsinfrastruktur, die auch Klimaaspekte mitdenkt.“

Das belgische Familienunternehmen VGP ist hierbei ein langfristiger Partner für Region und Mieter. Das Unternehmen kümmert sich auch nach Schlüsselübergabe weiter kontinuierlich mit großer Aufmerksamkeit und Sorgfalt um die Verwaltung seiner zurzeit 29 Standorte in Deutschland, die flächendeckend zur logistischen Versorgung beitragen. Dem Unternehmen ist Nachhaltigkeit wichtig, sämtliche von VGP gebaute Immobilien entsprechenden den Anforderungen für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen.

VGP Industriebau GmbH
Karl-Arnold-Platz 1
40474 Düsseldorf
+49 211 875 445-00
germany@vgpparks.eu