Earth Hour als gemeinsames Zeichen

Earth Hour - Warum machen Kommunen mit?

Mi, 25.01.2017

Die Earth Hour - 178 Länder und über 7000 Städte nahmen vergangenes Jahr an der Aktion teil. In Deutschland wurde in 241 Städten das Licht ausgeschaltet. Aber reicht eine Aktion dafür aus?

Einmal im Jahr schalten Hunderte Städte in Deutschland und weltweit die Lichter aus – in diesem Jahr am 25. März. Die Earth Hour – als Aktion zum Stromsparen umstritten, als Gemeinschaftsaktion vieler Kommunen gefeiert. Im KOMMUNAL-Gastbeitrag schreibt der Stadtplaner der Stadt Leer in Ostfriesland Ehler Cuno, warum seine Kommune sich beteiligt.

Deutschland knipst die Lichter aus

Die Stadt Leer hat sich in den Jahren 2015 und 16 erstmalig an der weltweiten Aktion der Earth Hour beteiligt. Symbolhaft wird weltweit an einem bestimmten Abend im März überwiegend an bekannten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten für eine Stunde das Licht ausgeschaltet, um ein Zeichen für den Schutz unserer Erde zu setzen. In Leer ist es nicht allein beim Lichtausschalten geblieben. Die Initiative kam praktisch gleichzeitig von Politik und Verwaltung. Wohl unter dem Eindruck der für Dezember 2015 angekündigten internationalen Klimakonferenz in Paris entstand der Wunsch, die Stadt Leer möge sich an der Earth Hour 2015 beteiligen. Natürlich war den Initiatoren klar, dass es sich „nur“ um eine symbolhafte Aktivität handelt, wenn das Licht am Rathaus und vielleicht an einigen anderen städtischen Gebäuden für eine Stunde ausschaltet wird. Und natürlich gibt es in Leer eine Reihe von Aktivitäten, die im Hinblick auf das Klima eine wohl größere Wirkung entfalten: die Bemühungen um eine grüne Stadt, das Bürgerprojekt Stadtökologischer LEER-Pfad, das Radverkehrskonzept, das integrierte Klimaschutzkonzept, …

"Earth Hour" ist nur der erste Schritt

Earth Hour ist ein gemeinsames Projekt

Dennoch stellt sich die Frage: Ist das genug? Müssten wir Menschen nicht viel mehr tun? Gilt es nicht aufzurütteln und ein Bewusstsein zu schaffen für die wirklich dringlichen Fragen unseres Lebens? Geht es nicht darum, auch unseren Lebensstil, unsere auf exponentiellem Wachstum basierende Ökonomie in Frage zu stellen und endlich in ein wirklich nachhaltiges Handeln zu kommen, wenn wir den Klimawandel stoppen und überhaupt eine Chance auf eine enkeltaugliche Zukunft haben wollen? Den kompletten Bericht lesen unsere 100.000 Abonnenten exklusiv ab dem 16. Februar in der neuen Ausgabe der KOMMUNAL.

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