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  1. Panorama
  2. Gratis-Pornos für Kommunen
Gratis-Pornos für diverse deutsche und internationale Kommunen

Gratis-Pornos für Kommunen

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
9. April 2018
Eine Aktion, die den Fremdenverkehr in einigen kleinen Orten beleben könnte - Orte wie Petting, Fucking oder Bitsch bekommen von einem Internet-Riesen Gratis-Zugänge - die Kommunen freuts!

Ja, sie müssen schon viel aushalten, die Bewohner des kleinen bayerischen Dorfest Petting am Waginger See in Bayern. 2400 Menschen leben hier und der Name sorgt nicht nur für Irritationen und Schmunzeln bei Besuchern - inzwischen zieht der Ort mit gezielter Werbung ob des doppeldeutigen Namens auch erheblich Touristen an.

Gratis-Pornos für alle Bewohner

Ein weltweit agierendes Porno-Internetportal hat den Ort sowie 49 weitere Dörfer mit "doppeldeutigem Namen" nun für einen "versauten PR-Gag" benutzt. Durchaus zur Freude der Pettinger. Denn die Einwohner dieser 50 "prämierten Orte mit doppeldeutigem Namen" bekommen ab sofort kostenlose Abos des Internet-Anbieters - sprich: Sie dürfen umsonst Pornos auf der Plattform schauen. Die Pettinger wären nicht die Pettinger, wenn Sie das nicht ebenfalls süffisant kommentieren würden. "Unsere Breitbandverbindung dürfte die vielen Filmchen nur bedingt streamen", so eine Einwohnerin mit Blick auf schlechte Internetleitungen in Teilen des Dorfes. Trotzdem ist die Zwangsbeglückung durch den Internet-Konzern ein Segen für die Kommune. Seit Jahren hat sie ihren Tourismus auf die Doppeldeutigkeit abgestellt. So gibt es im Souvenier-Shop etwa Tangas mit Sprüchen wie "I mog Petting".

Lästig für die Pettinger ist nur, dass ihnen immer wieder das Ortsschild gestohlen wird - Souvenirjäger haben es darauf abgesehen. Inzwischen werden die Ortsschilder fest verschweißt.

50 Orte sind für die Gratis-Pornos ausgesucht worden

Mit dem Ort Petting ist nur ein deutscher Ort unter den insgesamt 50 Orten vertreten, deren Einwohner künftig in den Genuss der Gratis-Pornos kommen. Neben Petting findet sich auch die österreichische Stadt Fucking unter den 50 Gewinnern. Ebenso in der Schweiz der Ort "Bitsch" und in Italien der Ort "La Vagina".

Petting - von wegen obszöner Ortsname

Allen Historikern sei gesagt: Petting hat nichts damit zu tun, was viele nun vielleicht denken. Der Name ist uralt, stammt aus dem 6. Jahrhundert. Er geht auf einen bayerischen Häuptling Namens "Petto" zurück.

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