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  1. Panorama
  2. Tourismus
  3. Tourismus aus einem Guss
Tourismus auf der Schwäbischen Alb
© Jürgen Faelchle/shutterstock

Tourismus aus einem Guss

von Rebecca Piron
Stellvertretende Chefredakteurin | KOMMUNAL
5. August 2019
Urlauber sollen es in Baden-Württemberg künftig noch angenehmer und einfacher haben. Dazu hat das Land jetzt ein Tourismuskonzept verabschiedet, das auf mehr Zusammenarbeit und Digitalisierung setzt.

Baden-Württemberg ist bei Touristen beliebt. Damit die Urlauber im Süden Deutschlands zu Wiederholungstätern werden, soll nun noch mehr Energie in den Tourismussektor gesteckt werden. Das neue Tourismuskonzept soll Urlauber noch stärker überzeugen und auch neue Gruppen von Urlaubern auf die Region aufmerksam machen.

Sieben Handlungsfelder für mehr Tourismus

Um das zu erreichen, sollen Kommunen stärker zusammenarbeiten und in großen Verbünden innovativ und markenbewusst für ihre Angebote werben. Die neue Tourismuskonzeption des Landes definiert sieben Handlungsfelder: Zielgruppenorientiertes Marketing, internationale Vermarktung etwa von empfohlenen Weinhotels oder Familienferienangeboten, bessere Organisation, finanzielle Stärkung des Gastgewerbes, Digitalisierung, zukunftsorientierte Strategie und Qualitätsmanagement.

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Gemeindetag unterstützt das Konzept

Der Gemeindetag Baden-Württemberg begrüßt die neue Tourismuskonzeption. „Der Tourismus ist inzwischen ein Wirtschaftsmotor in unserem Land und verdient deshalb unsere volle Aufmerksamkeit“, sagt Verbandspräsident Roger Kehle. „Wichtig ist, dass die neue Konzeption konsequent umgesetzt wird. Wir brauchen eine regelrechte Qualitätsoffensive. Dazu gehört zum einen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. Aber auch in den Beherbergungsbetrieben, dort, wo die Gäste wohnen, muss kräftig investiert werden. So mancher Betrieb, der heute noch gut besucht ist, wird sich weiter anstrengen müssen, um die Ansprüche der Gäste von morgen zu erfüllen. Wichtig ist, dass die Beteiligten an einem Strang ziehen – Gastgewerbe, Land, Kommunen und Verbände.“

Digitalisierung ist besonders wichtig

Unter den verschiedenen Handlungsfeldern sieht der Gemeindetagspräsident die Digitalisierung als zentralen Dreh- und Angelpunkt. „Baden- Württemberg ist beim Tourismus schon spitze. Es muss uns nun gelingen, mithilfe der Digitalisierung unsere Angebote qualitativ weiter zu verbessern, um unsere Spitzenposition auch in Zukunft zu halten“, so Roger Kehle.

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