Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Praxis
  2. E-Government
  3. Kommunen fordern Rotlicht-App
Eine Rotlicht-App soll mehr Sicherheit schaffen
Kommunen fordern eine App für das Rotlicht-Mileu
© 123rf

Kommunen fordern Rotlicht-App

von Christian Erhardt-Maciejewski
Geschäftsführer, Chefredakteur | KOMMUNAL
9. Juli 2018
Seit genau einem Jahr gilt in Deutschland die Anmeldepflicht für Prostituierte. Das ist Teil des Prostitutionsgesetzes, das die Kommunen umsetzen müssen. Es soll Sexarbeiter vor Ausbeutung und Menschenhandel schützen. In der Praxis funktioniert das System aber nicht. Der Gemeindebund in Niedersachsen fordert daher nun ein Computerprogramm fürs Handy - eine App.

Weniger als 7.000 Sexarbeiter sind in Deutschland offiziell in den Kommunen gemeldet. Zwar gibt es nur Schätzungen, wie viele es wirklich sind. Diese aber gehen davon aus, dass allein in Hamburg mindestens so viele Prostitutierte arbeiten. Von den 7.000 sind es im recht großen Bundesland Niedersachsen sogar weniger als 400 Angemeldete. "Die Aussagekraft der Daten ist eingeschränkt", heißt es dazu beim Statistischen Bundesamt. Und auch der Sprecher des Niedersächsischen Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek, glaubt nicht an diese Zahlen. 

Eine Rotlicht-App soll das Problem lösen

Der Gemeindebund hat daher eine Rotlicht-App ins Spiel gebracht. Sie soll mehrsprachig alle Informationen bieten und eine Onlineanmeldung für die Prostitutierten erleichtern. Diese Idee für einen "Hurenpass" brachte Bullerdiek am Wochenende in einem Zeitungsinterview ins Gespräch. Denn die Anmeldung ist nach Einschätzung des Kommunenvertreters eines der Hauptprobleme der Sexarbeiter. "Es bestehen Sprachbarrieren für die Prostituierten, die einen Migrationshintergrund haben. Auch sind Dometscherdienste nicht überall vorhanden", so Bullerdiek in der Neuen Osnabrücker Zeitung. Ein Wegfall des Pflichtgangs in das zuständige Ordnungsamt der jeweiligen Kommune sei eine Möglichkeit. Denn die Abholung des in der Branche "Hurenpass" genannten Dokuments sei unbeliebt. 

Eine Rotlicht-App soll die Anmeldezahlen von Sexarbeitern steigern
Eine Rotlicht-App soll die Anmeldezahlen von Sexarbeitern steigern

Sozialministerium ist auch ohne Rotlicht-App zufrieden

Trotz der geringen Anmeldezahlen heißt es beim Sozialministerium, die Umsetzung des Gesetzes sei auf einem guten Weg. Es sei Schritt für Schritt gelungen, die Verfahren zu etablieren. Die Anmeldung in den Kommunen laufe weitgehend komplikationslos. Abstimmungsbedarf gebe es nur noch bei den Kosten - so muss für den "Hurenpass" in Sachsen 35 Euro bezahlt werden, in Nordrhein-Westfalen hingegen ist er kostenlos,. In Niedersachsen liegt er aktuell bei 15,- Euro.

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch und fossile Energie – ein radikaler Schritt der Klimapolitik. Droht ein solches Verbot bald auch in Deutschland? Was das für Kommunen, Wirtschaft und Bürger bedeutet.
    Klimapolitik

    Amsterdam verbietet Fleisch-Werbung: Kommt das bald auch in Deutschland?

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • „Autofahrer zahlen, Politik kassiert: Der stille Skandal an der Zapfsäule“
    Der stille Skandal an der Zapfsäule

    „2,20 Euro pro Liter: Wie der Staat Autofahrer zur Kasse bittet – und Kommunen entmachtet“

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • An bisher unveröffentlichten angeblichen Entwürfen aus dem Bauministerium zum Vorkaufsrecht gibt es massive Kritik
    Referentenentwurf zum Herunterladen

    Baugesetzbuch: Kommunales Vorkaufsrecht mit Gesinnungs-TÜV?

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • Smart City

    Von der Bürger-App bis zum kommunikativen Gesamtkonzept

    von Rebecca Piron
  • Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland

    „Behörden-Digimeter 2025“ – so weit ist das OZG

    von Monique Opetz
  • Interview

    Was macht eine E-Government-Koordinatorin?

    von Monique Opetz

Neuester Inhalt

  • Kommentar

    Kommunen am Abgrund: Der Wal macht Schlagzeilen – die Krise nicht

    von Dr. Gerd Landsberg
  • Verkehrsplanung

    8 Tipps: Mehr Sicherheit im Radverkehr

    von KOMMUNAL
  • Konzept

    Rückenwind für den Fahrradverkehr

    von Gudrun Mallwitz

Schlagwörter

  • E-Government App-Lösungen

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp