Strategien gegen Hasskommentare im Netz
123rf
Kommentare auf allen Kanälen - so wird die Diskussion sachlich!

Strategien gegen Hasskommentare im Netz

Die Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen hat in Zusammenarbeit mit Experten einen Zehn Punkte Plan gegen Hasskommentare im Netz erstellt. Wir dokumentieren Ihnen auf dieser Seite in Kurzform die sechs wichtigsten Punkte, die auch Kommunalpolitiker und Verwaltungen auf ihren Seiten anwenden können und sollten.

 

KOMMUNAL-Tipp 1: Entschieden moderieren 

Nehmen Sie nicht stillschweigend hin, wenn Störer und Trolle im Netz unterwegs sind. Das stört alle seriös diskutierenden. Verdeutlichen Sie, wer das Hausrecht auf ihrem Kanal – auch bei Social-Media – hat. Hasskommentare haben hier nichts verloren! 

 

KOMMUNAL-Tipp 2: Direkte Ansprache 

Melden Sie sich häufig zu Wort, statt sich nur darauf zu konzentrieren, problematische Kommentare oder nur eindeutige Hasskommentare zu löschen. Sprechen Sie unhöfliche Kommentare direkt an und rufen Sie zur Ordnung. Das hält andere Hater fern. 

 

KOMMUNAL-Tipp 3: Gegenrede stärken 

Wer sich in den Kommentaren gegen Hassreden einsetzt, gehört gestärkt und belohnt. Solidarisieren Sie sich mit diesen Leuten. So steigern Sie die Selbstheilungskräfte im Netz. 

 

KOMMUNAL-Tipp 4: Konstruktive Artikel 

Die regelmässige Veröffentlichung lösungsorientierter Kommentarbeiträge kann helfen. Studien Zeigen, dass die engagierte Teilhabe der Nutzer umso höher ist, je konstruktiver die Berichterstattung ist. Auch in Kommentaren werden dann mehr positive Berichte auftauchen. 

 

KOMMUNAL-Tipp 5: Ironie- und Zynismusfreie Zone 

Ironie wird von vielen Nutzern nicht erkannt. Ironisierende Elemente daher sehr wohlüberlegt einsetzen und kennzeichnen. Ironie verleitet häufig dazu, Diskussionen abzuwürgen, statt mit sachlichen Beiträgen zu ermutigen. 

 

KOMMUNAL-Tipp 6: Respekt verschaffen 

Wiederholungstätern sollten Sie die Grenzen klar aufzeigen. Dauerhaft aktive Trolle sollten aus den Kommentarbereichen verbannt und gegebenenfalls strafrechtlich verfolgt werden. 

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Kommunikationsstrategie. Schauen Sie gerne auch mal auf unseren Social-Media Kanälen vorbei: 

Hier gehts zu Facebook

Hier gehts zu unserem Twitter-Kanal 

 

 

Mehr zum Thema

Weitere Artikel von Christian Erhardt

Neuester Inhalt

Immer informiert bleiben!

Jetzt für KOMMUNE.HEUTE anmelden und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.
 Ja, ich habe die Datenschutzerklärung verstanden und akzeptiere sie.*

Ja, ich möchte im Newsletter persönlich angesprochen werden! (optional)