Direkt zum Inhalt

Secondary Navigation

  • E-Paper
  • Podcast
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  • Anmelden
 

IMMER INFORMIERT BLEIBEN!

Jetzt unsere redaktionellen Newsletter abonnieren und die Neuigkeiten der kommunalen Welt kommen direkt in Ihr Postfach.

Mehr erfahren
Home
Home

Main navigation

  • K+

Mobile Navigation

  • Anmelden
  • Politik
  • Praxis
  • Panorama
  • K+
  • Bestellen
  • E-Paper
  • Newsletter
  • Webinare
  • Messe
  • Veranstaltungen
  • Podcast
  • Stellenmarkt
  • Kontakt
  1. Politik
  2. App-Lösungen
  3. Digitalisierung: Tinder fürs Ehrenamt
Eine App vermittelt Ehrenmtliche
Eine App vermittelt Ehrenmtliche
© @ letsact-pressefoto

Digitalisierung: Tinder fürs Ehrenamt

von Christian Erhardt-Maciejewski
Chefredakteur | KOMMUNAL
19. März 2019
Die schnelle Liebe –gibt’s per App, das Taxi – gibt’s per App, die Ferienwohnung – gibt’s per App. Das ehrenamtliche Engagement – gibt’s nur analog... jedenfalls bisher...

Wer immer noch behauptet, Jugendliche würden sich fürs Ehrenamt nicht sonderlich interessieren, der sollte dringend Paul Bäumer und Ludwig Petersen kennenlernen. Sie sind 19 und 20 Jahre alt und tun sehr viel fürs Ehrenamt. Und zwar digital. „Wer sich engagieren möchte, hat dafür keine App. Das hat uns krass aufgeregt“, erklärt Paul Bäumler seine Idee. Die hat die beiden zu Jungunternehmern gemacht. Denn aus ihrem „krass aufgeregt“ hat sich eine App fürs Handy entwickelt. Das Programm mit dem Namen „letsact“ ist schnell erklärt. Im Grunde ist es aufgebaut wie eine Dating-App, nur eben für Freiwillige und für Vereine. Eine erfolgreiche Vermittlung heißt auch hier „Match“, nur handelt es sich dabei nicht um einen Dating-Termin sondern einen Termin für ein soziales Engagement. 

Da sucht beispielsweise ein Verein, der sich um Flüchtlinge kümmert, jemanden, der ehrenamtlich Deutschunterricht gibt. Ein Interessierter liest das und bietet seine Dienste an. 

Wir wollen das Ehrenamt cooler machen!

Paul Bäumler, Gründer

Dabei hat die Plattform weit gedacht – so können Vereine etwa über die App von den Freiwilligen auch eine Art Bewerbung verlangen, inklusive Führungszeugnis und anderen Angaben. Auf diese Weise sollen „schwarze Schafe“ aussortiert werden. 

Die Gründer der App fürs Ehrenamt sind 19 und 20 Jahre alt
Die Gründer der App fürs Ehrenamt sind 19 und 20 Jahre alt

Die App fürs Ehrenamt soll auch wirtschaftlich sein 

3000 Freiwillige hat die App nach Angaben ihrer beiden Macher schon vermittelt, bisher hauptsächlich in München, wo die App gestartet ist. Nun läuft die Expansion in zahlreiche weitere Großstädte, unter anderem Berlin, Hamburg, Stuttgart, Köln, Frankfurt und Düsseldorf. Und auch der ländliche Raum soll bald erobert werden. „Wir wollen das Ehrenamt cooler machen“, erklärt Bäumler sein Engagement. Dass sich viele Jugendliche nicht für das Ehrenamt engagieren, liegt seiner Meinung nach „nicht daran, dass die Leute keine Lust darauf haben. Sie wissen oft nicht, was man für coole Sachen machen kann“, so der BWL-Student.

Und entsprechend denkt er auch über die wirtschaftliche Seite seiner App nach, denn mit dem Ehrenamt an sich lässt sich eben kein Geld verdienen. Doch auch dafür haben die beiden schon eine Lösung. Sie wollen nun gezielt Unternehmen ansprechen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen. „Die können ihre Mitarbeiter mit unserer Plattform vermitteln, wenn diese sich sozial engagieren wollen“. 

Der Newsletter für kommunale Entscheidungsträger. Lesen Sie was Kommunen bewegt

Auch von Christian Erhardt-Maciejewski

  • Automatische Kennzeichen-Scanner, Bürger-Apps und steigende Gebühren – wie Städte beim Parken durchgreifen und warum es um mehr geht als ums Abkassieren.
    Ordnungsamt

    Parkgebühren und Falschparker: Die große KI-Revolution

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Flickenteppich

    Bezahlkarte: Berlin bremst – und die Praxis zeigt, was wirklich geht

    von Christian Erhardt-Maciejewski
  • Fahrradstrassen ärgern viele Autofahrer - ein Urteil sagt nun: Sie sind erlaubt, aber nur unter sehr engen Voraussetzungen - ein Urteil mit Strahlkraft
    Recht Aktuell

    Fahrradstraße kassiert - Wegweisendes Urteil für Kommunen

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Lesen Sie auch...

  • 10 Praxistipps

    So stärken Kommunen das Ehrenamt

    von Oliver Junk
  • Ideen

    Wie Kommunen junge Menschen für das Ehrenamt gewinnen

    von Dorothea Walchshäusl
  • Absage von Volksfesten

    Oktoberfest lebt – Dorfkirmes stirbt?

    von Christian Erhardt-Maciejewski

Neuester Inhalt

  • Öffentliche Gebäude

    Klimafreundlich bauen – mit Praxisbeispielen

    von Annette Lübbers
  • Tipps

    5 folgenschwere Fehler im Kommunalwahlkampf

    von Gudrun Mallwitz
  • Best Practice

    So können Kommunen dem demografischen Wandel begegnen

    von Dorothea Walchshäusl

Schlagwörter

  • Ehrenamt App-Lösungen

ZURÜCK ZUR STARTSEITE

Home

Footer First Navigation

  • Messe KOMMUNAL
  • Leserservice
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Mediadaten
  • Verträge kündigen
  • Datenschutzeinstellungen
  • KOMMUNALBESCHAFFUNG

Footer Second Navigation

  • Wir auf Whatsapp